Beiträge von Kai

    Bakalorz ist für mich ein Spieler, den man bringen kann, wenn man unbedingt nicht verlieren darf.

    Gleichzeitig ist er ein Spieler, der nicht in die Mannschaft gehört, wenn man unbedingt gewinnen will.

    Bitte nicht auch in diesem Thread eine Kind-Diskussion! Zumal es ja m.W. nichts Neues gibt und alles schon mal gesagt wurde, wenn auch nicht genau hier.


    Zurück zum Spiel, 2 Nachträge:


    1.) Haben wir wirklich Glück gehabt, dass das Handspiel von Bakalorz im Strafraum nicht mit Elfer geahndet wurde. Wenn ich neutral wäre, wäre das für mich im Vergleich zu so manch anderer Entscheidung ein klarer Elfer gewesen.


    2.) Ich fand es völlig unnötig, wie die Mannschaft in den letzten Minuten der Nachspielzeit (also nach dem dritten Tor der Roten) mich zittern ließen und meine Nerven strapaziert haben. Das mußte wirklich nicht sein, wo sie doch vorher (von der 75. bis zur 92. Minute) alles fest im Griff hatten. Und wie ich meine Roten so kenne, wäre es auch nicht wirklich überraschend gewesen, wenn sie sich noch ein dummes Tor ( gerne mit Slapstick-Einlage) gefangen hätten. Ist aber zum Glück nicht passiert.

    Den neuen Vorspann finde ich gut.

    Die Verena Altenberger finde ich sehr nett.


    Den Polizeiruf heute habe durchgehalten, obwohl meine Ehefrau immer "abschalten" gerufen hat.

    Ich weiß bis jetzt noch gar nicht, ob ich diesen Polizeiruf gut oder doof finden soll.

    Wahrscheinlich hätte ich abgeschaltet, wenn die Hauptfigur von Anna Loos oder Simone Thomalla gespielt worden wäre und dann auch noch irgendwo Martin Brambach oder Jaecki Schwarz aufgetaucht wären.


    Außerdem kann ich mich noch immer schwer daran gewöhnen, dass der Polizeiruf auch in den sog. "alten Bundesländern" spielt.

    In den letzten 15 Minuten haben sie so gespielt, wie ich es so oft erwartet/gehofft hatte. Und sie wurden belohnt.

    Die Frage stellt sich: Warum haben sie es diesmal (gefühlt zum ersten Mal seit einer kleinen Ewigkeit) gemacht und nicht vorher ? Liegt es am neuen Trainer ? Oder an dem schwachen Gegner ? Oder daran, dass sie inzwischen begriffen haben, dass sie nicht mehr der Bundesligaabsteiger mit Bonus sind, sondern eine Mannschaft mit direktem Kontakt zu den Abstiegsplätzen?


    Wie auch immer: 3 Punkte zu Hause, einen Rückstand gedreht, Tore nach Standards. Das ist in dieser Saison neu freut mich.

    Nicht gefreut haben mich die 70 Minuten zuvor. Insbesondere, was den Spielaufbau angeht, die mangelnde Genauigkeit im Paßspiel, die Ideenlosigkeit und die mangelnde Handlungsschnelligkeit.


    Nicht gefallen hat mir Bakalorz ( trotz Tor und ein/zwei sehr guter Grätschen- und nicht wegen des Eigentores). Er wirkt unbeholfen, umständlich und scheint für die zentrale Position kopftechnisch zu langsam zu sein - insbesondere im Offensivspiel. Ebenfalls hat mir Stendera nicht gefallen. Nicht, weil seine erste Aktion das Abholen einer gelben Karte war, sondern weil er offenbar glaubt, weil er einmal traumhaft in den Knick getroffen hat, müßte er es jetzt immer probieren. Kann mir nicht vorstellen, dass der Trainer ihm gesagt hat, jeden Ball aus jeder Entfernung draufzuschießen.


    Gut gefallen haben mir Weydandt, Maina, Haraguchi, Hansson und Ja, auch Ducksch (aber warum der Ecken schießt, verstehe ich nicht wirklich. Wäre der nicht im Strafraum gefährlicher ?)

    Ich glaube auch, die sollen nicht so lange halten, wie sie könnten. Schau dir z.B. mal einen 5er BMW aus der E60er Reihe an. Die findet man im gebrauchten Zustand bei 300.000 KM innen in einem oft guten Zustand (Fahrersitz mäßig, Rest oft gut). Der Rest unter der Motorhaube ist aber nicht mehr längerfristig zu gebrauchen (sagen die Fachleute). Genau das war beim Vorgänger E39 anders.

    Ich glaube nicht, dass sie vorsätzlich mit Ziel, dass die Autos früher kaputt gehen sollen, mindere bzw. weniger haltbare Qualität einbauen. Ja mindere Qualität gibt es, aber das hat m.E. eher mit dem geänderten Priorität der Hersteller zu tun. Früher war es ein Top-Kaufargument, wenn der Wagen zuverlässig und haltbar war. Heute ist es offenbar entscheidender, wie viele Assistenzsystem der Wagen hat, ob er "smart" ist, viele modische Features hat und außerdem achten die Hersteller natürlich darauf, dass sie eine ordentliche Marge an ihren Produkten haben.


    Der E39 hatte keine dieser jetzt angesagen Features. Dafür war er haltbar, solide und auch wartungsfreundlich. Genauso wie der E46 oder auch der E38. E60, E90, aber auch F10 und F30 sind eher Kasperbuden, aber sehen toll aus und haben viele tolle Sachen an Bord. Problem ist nur: Wenn du einen relativ frischen kaufen willst, landest du bei G20 oder bei G30. Wie die sich so im Langzeitbereich schlagen, weiß noch keiner. Aber ich glaube nicht, dass sie an den E39 ran kommen.


    Wenn hier gesagt wird, dass "früher" alles besser und haltbarer war, stimmt das auch nicht so ganz, sondern dann muss man schon nachschauen, was denn "früher" bedeutet. Ich erinnere mich an die Erzählungen meines Vaters. Der fuhr in den 50er bis Mitte der 60er diesen hier:


    DKW 1000


    Immer, wenn er mit einem dieser Wagen 100.000 km runter hatte, bekam er entweder eine Anstecknadel mit den 100.000 im Lorbeerkranz oder auch mal eine Uhr, die auf der Rückseite mit dem Satz " 100.000 Kilometer mit DKW" graviert war. Also: 100.000 km waren damals schon was ganz besonderes.


    Oder denken wir an die 70er Jahre, als der Golf I herauskam. Schlechte Bleche und mangelnde Rostvorsorge haben diese Autos alle gehabt und das Ergebnis war der schnelle Rosttod. Man konnte gar nicht so schnell spachteln, wie sie rosteten. Von Italiener und Franzosen, die ja bekanntlich schon im Prospekt rosteten, ganz zu schweigen.


    Wie auch immer: Auch hier gilt der berühmte Satz von 535 : "Früher war alles anders".

    Die Frage, ob Trump wiedergewählt wird, schreit ja nahezu nach einer Wette ( Einsatz eine Flasche Linie).

    Aber diesmal wette ich nicht nicht, denn ich bin zwar überzeugt, dass er wiedergewählt wird (Begründung lieferte 4no1), aber ich wette ungern auf ein in meinen Augen negatives Ereignis.


    Ich bin nicht der Überzeugung, dass genügend Menschen (Trump-Wähler) "zur Vernunft" gekommen sind. Trump punktet mit seinen populistischen Parolen und damit, dass er mit aller Macht versucht, seine (größtenteils m.M.n. abstrusen ) Versprechen durchzusetzen - ohne Rücksicht auf Verluste. Und "America first" hatte immer seine Anhänger und wird sie auch zukünftig haben. Ebenfalls egal, was das für Konsequenzen hat.

    Ich kann die Ausführungen von Waldumwandlung ( Beitrag #2930) nachvollziehen. Das kann so sein, muss aber nicht.


    Hier äußern diverse User in den letzten Tagen ihre Befürchtungen und insgesamt kann man einen (sehr) pessimistischen Tenor herauslesen.


    Nils jedoch äußert sich dazu nicht. Das finde ich schade und weiß auch gar nicht, wie ich dieses Schweigen einordnen soll.

    Ich danke euch, chris und Mo, dass ihr euch die Mühe macht, eure Standpunkte dezidiert ausführt. Dazu gehört in der Tat Zeit, Konzentration und Nachdenken.

    Respekt!

    Ein Klick auf "Like" ist mir zu wenig, um meine Anerkennung auszudrücken.

    Nils wird sicher seine Gründe haben, dass er die Hilfe (finanziell und tätige Mithilfe) ablehnt.

    Aber vielleicht gibt es ja Wege und Möglichkeiten, die Bedenken und Vorbehalte aus der Welt zu schaffen bzw. Regelungen zu finden, dass Nils umgestimmt werden kann.

    Ich finde, dass sollte offen diskutiert werden. Denn wenn die Ablehnungsgründe nicht bekannt sind, kann man auch nicht Lösungen finden.

    Das Forum läuft langsamer als der Spielaufbau bei den Roten über Anton, Bakalorz und Prib.

    Das soll schon was heißen.

    Die Gemeinsamkeit ist, dass die Roten mal richtig viel Spaß gemacht haben - genau wie das Forum.

    Den Spaß habe ich bei beiden verloren. Das finde ich schade und bedauerlich.


    Das Forum lebt u.a. von der Aktivität der User, den Beiträgen (schreiben und lesen !) und von den Diskussionen. Die nun seit Monaten andauernde Formschwäche des Forums könnte dazu führen, dass sich User zurückziehen und damit als Gruppe den Lebensnerv des Forums treffen. Damit das erst gar nicht - auch nicht ansatzweise - passiert, wäre es wirklich gut, wenn zeitnah eine Lösung kommt und/oder die angebotene Hilfe angenommen wird.


    Ich bitte dich darum, Nils !

    Erst war er nicht in der Startelf und mußte zusehen, wie solche Experten wie Prib oder Bakalorz ihm vorgezogen wurden.


    Dann wird er nicht zur Halbzeit eingewechselt, sondern erst, als es kaum noch was zu gewinnen gab.


    Schießt ein Traumtor, was dann (regelkonform durch den VAR ) einkassiert wird.


    Gegen ihn wird ein Freistoß gepfiffen, obwohl er den Gegner gar nicht berührt hat. Schwalbe/Schwäche des Gegners.


    Da kam eins zum anderen. Und dennoch: Die Eckfahne hatte er bei allem Verständnis nicht unbedingt wegtreten müssen, denn da konnte der Schiri gar nicht mehr anders, als ihn vom Platz zu stellen. Klassischer Fall von "Sicherungen durchgebrannt".


    Bitter ist eben, dass er nächstes Mal nicht dabei sein kann und sich somit die Chancen von Bakalorz, Prib und Anton entsprechend erhöhen, dass sie uns ihre Fußballkünste erneut demonstrieren werden.

    Vielleicht gibt es ja hier noch andere SAAB-Fans.

    Daher verlinke ich hier mal ein Schrauber-Video und wenn es tatsächlich den einen oder anderen interessiert, würde ich mich freuen, wenn er sich bei mir meldet.

    (Übrigens: Mein Auto ist auch zu sehen)

    je mehr ich darüber schreibe, desto mehr merke ich, dass ich über einen Menschen schreibe, ihn damit objektiviere (wie er die Frauen).

    Das ist auch ein Punkt, der mir schwer im Magen liegt. Es hat für mich den Anschein, dass hier über einen Menschen, seine Eigenheiten und seine Krankheiten nicht nur geschrieben, sondern (fast) schon gerichtet wird. Wenn man das hier so liest und verkürzt wiedergibt, dann kommt dabei heraus, dass der Mit-Forist dvdscot ein Rechtspopulist, ein Sexist und ein Ignorant ist.


    Wie würden denn die User, die hier die ganz großen Kanonen gegen dvdscot persönlich auffahren, reagieren, wenn mit ihnen ähnlich verfahren werden würde ? Wie würden sie sich ganz persönlich fühlen ?


    In diesem Faden geht es nicht um einzelne Themen und auch nicht um einzelne User, sondern allgemein um Diskussionskultur. Aus dem Grunde nehme ich mir vor, hier nicht mehr über einzelne User oder spezielle Themen zu schreiben. Sondern hier nur noch über allgemeine Dinge der Diskussionskultur. Dazu gehört für mich z.B. der Umgang mit anderen Meinungen.

    Hm, mettbrötchen.

    Ich habe den Eindruck, dass du meine Beiträge nicht verstanden hast. Du gehst nicht auf meine Aussagen ein und beantwortest nicht die dir gestellten Fragen. Stattdessen fragst du selbst und lenkst das Gespräch in eine Richtung/in einen Bereich, den ich hier gar nicht betreten möchte. Das führt dazu, dass auch wir uns im Kreis drehen, denn letztlich kann ich mich nur wiederholen.


    Um aber dennoch auf deine Aufforderung einzugehen: Die Diskussionskultur würde sich m.M. nach schon dadurch verbessern, wenn man die jeweils eigene Meinung als das begreift, was sie tatsächlich ist - nämlich eine subjektive Einschätzung/Überzeugung- und eben nicht so tut, als ob man die einzig richtige, einzig legitime Meinung vertreten würde. Das gilt für alle ( also auch für dich und mich und eben auch für dvdscot ). Ob man Recht hat oder nicht, ist ein ganz andere Sache und unabhängig davon, wie man seine Meinung in die Diskussion einfließen läßt.


    Im übrigen bin ich zu 100% bei Bronco. Er hat es sehr deutlich ausgedrückt, wo ich mich ehrlicherweise aus persönlichen Gründen geziert habe. Broncos Aussagen ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen und erklärt auch im Großen und Ganzen, warum das hier und in den anderen Threads so abgelaufen ist, wie es gelaufen ist.


    Im Übrigen glaube ich, das wir in der Sache gar nicht so fürchterlich weit auseinander sind. Auch deshalb, weil es da eben belastbare Fakten gibt.