• Nicht vergessen, dass wir im Januar nur 30% der durchschnittlichen Regenmenge und auch schon im November und Dezember jeweils unterdurchschnittlichen Niederschlag hatten. Insofern holen wir gerade noch auf - und das angesichts der letzten z.T. extrem trockenen Sommer.

  • Na, im Jahrhundertsommer 2018 war es natürlich extrem sonnig und trocken und die erste Hälfte im letzten Jahr auch, aber in der zweiten Hälfte war es doch 2019 auch schon sehr verregnet. Da kam der ganze Regen nur für die Bauern schon zu spät um die Ernte noch zu retten.


    E: Der Leinespiegel schießt schon gut in die Höhe: http://www.bafg.de/php/HERRENHAUSENLEINEW.htm

  • Nicht vergessen, dass wir im Januar nur 30% der durchschnittlichen Regenmenge und auch schon im November und Dezember jeweils unterdurchschnittlichen Niederschlag hatten. Insofern holen wir gerade noch auf - und das angesichts der letzten z.T. extrem trockenen Sommer.

    Ja...Nerven tut es trotzdem.

  • aber in der zweiten Hälfte war es doch 2019 auch schon sehr verregnet.

    Einzig im September (minimal) und Oktober (deutlich) lagen wir in der zweiten Jahreshälfte 2019 über dem Mittel. In Summe war die zweite Jahreshälfte 2019 trockener als das Mittel.

  • eigentlich taue ich jedes jahr im winter einmal die gefriertruhe ab. da gab es auch immer mal 3, 4 tage mit knackig frost. dieses wird das eng. läuft alles auf ne 2. truhe raus zum aufbewahren wärend des abtauens. :D

  • Mich hat heute morgen eigentlich nur die kleine Überschwemmung am Beekestrand gestört, die mich zum Umkehren zwang (der Seniebach bzw. der große Ricklinger Teich läuft gerade quasi über - das wird morgen sicherlich nicht besser sein, aber zumindest ist der Weg inzwischen abgesperrt, sodass ich da im Dunklen nicht ganz unvermittelt hineingerate).

  • Immerhin nähert sich der Harz im Schnitt den 70% Füllstand.

    Gestern 73%, heute 75%. Immerhin das wird so langsam. Wobei ich ja annehme, dass nicht mal das "voll ins Jahr starten" das ganz große Problem darstellt, sondern eher die Tatsache, dass übers Jahr kaum nachgefüllt wird.

  • Ist denn 100% Füllung überhaupt der angestrebte Idealzustand? Als Laie würde ich vermuten, dass mehr Wasser auch mehr Stress für das Bauwerk bedeutet und ein Sicherheitspolster für unerwartete Starkregenperioden bleiben sollte...


    Der milde Winter ist zwar positiv für unsere Heizkosten, aber leider auch negativ für den Wald. Der Borkenkäfer verbreitet sich immer weiter: https://www.spiegel.de/wissens…bd-4f2d-971c-1268ce0c8fc1

  • Ich nehme nicht an, dass die Sperren üblicherweise bei 100% liegen, sondern hatte was zwischen 80 und 90% als normal erachtet. Habe da aber keine Ahnung von.

  • Ist denn 100% Füllung überhaupt der angestrebte Idealzustand? Als Laie würde ich vermuten, dass mehr Wasser auch mehr Stress für das Bauwerk bedeutet und ein Sicherheitspolster für unerwartete Starkregenperioden bleiben sollte...


    Der milde Winter ist zwar positiv für unsere Heizkosten, aber leider auch negativ für den Wald. Der Borkenkäfer verbreitet sich immer weiter: https://www.spiegel.de/wissens…bd-4f2d-971c-1268ce0c8fc1

    Das Bauwerk ist dafür ausgelegt, plus Sicherheitspolster für plötzliche Einträge z.B. bei Unwettern, die der Abfluss nicht sofort schafft. An sich gilt: Wenn es über den maximalen Füllstand unter Normalbedingungen geht, lässt man so viel ablaufen wie neu dazukommt.

  • Ansonsten kann auch sowas passieren wie in England letztes Jahr, als die Deichkrone nicht mehr gehalten hat. Daher wird, wenn witterungsbedingt möglich, aktiv dafür gesorgt, dass der See nicht zu voll läuft.

  • Die meisten Talsperren dienen auch dem Hochwasserschutz. Wenn man sich die großen Talsperren in Deutschland ansieht, sind die praktisch alle “voll“ (oberhalb 85 Prozent). Das ist jedenfalls die Zielgröße in den meisten Fällen.


    Beispielsweise beim Ruhrverband (aktueller Füllstand 93,7 Prozent) gibt es einen täglichen Lagebericht. Die möchten aktuell gerne mehr Wasser loswerden.

    https://www.ruhrverband.de/nc/…rensteuerung/lagebericht/