Martin Kind

  • Zitat

    Zur ökonomischen Spitzengruppe gehören seiner Ansicht nach auch
    Wolfsburg, Leverkusen, Leipzig und Hoffenheim. Und ergänzt: "Hannover
    leider nicht."

    :kopf:

  • Der Typ ist maximal noch 5-10 Jahre da, durch seinen jetzigen Schritt kann der Verein danach die Verantwortung nicht an sich zurück holen und es scheint keinen wirklichen Zukunftsplan zu geben, keinen der das ganze nach der Kind Zeit aktuell übernehmen will. Selbst Kind Befürworter müssen da doch mal magengrummeln bekommen. :nein:


    Er hat auf der MV noch betont, das es scheinbar wirklich niemanden gibt der mehr mit einsteigen will. Selbst die Zuschauer, die wirklich nur Fußball sehen wollen müssen doch bei den Tatsachen ihr Event in 5 Jahren in Gefahr sehen.

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  • Sein Sohn erbt doch das ganze und Marniccam ist eh im Familienbesitz.


    Und bevor der GröPaz abtritt wird doch noch ein starker Mann installiert...

  • Sohn hat aber kein Bock, siehe neueste Berichte.
    Das "lustige" ist ja auch, dass es auch unternehmerisch kein klares Ziel zu geben scheint. Erst sollte die Sales&Service den Antrag stellen. Ging nicht. Jetzt Kind persönlich; muss er dann vererben, doch Sohn will nicht. Jetzt wird über einen Börsengang ohne stimmberechtigte Aktien nachgedacht.
    In zunehmend kürzeren Abständen eine zunehmende Anzahl von Ideen, Umwegen, Zieländerungen. Wer garantiert mir denn, dass die 96. Idee in Folge nicht die ist, dass er sagt, ich mach den Bumms zu, da ich kein Risiko vererben möchte und sich kein anderer gefunden hat?

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  • "Fußball ist für mich gelebte soziale Verantwortung für die Region."


    Hatta so gesagt?
    Wie ich zu seiner sozialen Verantwortung stehe, ist hinlänglich bekannt.
    Aber es sind solche inhaltsleeren, wohlklingenden Floskeln, die mich immer wieder aufregen (natürlich auch bei anderen Personen).
    Vermutlich sind es auch (nur) solche Sätze, die dann in seinem Antrag an die DFL stehen, und auf die er dann sein unglaubliches Engagement stützt.

  • Ekel-Alfred von der Bild schreibt heute von der Absurdität das ein seriöser Investor wie der GröPaz Polizeischutz braucht...


    Link ist im Pressebereich.

  • Das dem Finanznachrichten-Artikel zugrunde liegende Handelsblatt Interview 8leider Paywall) ist ganz interessant ich hoffe diese zwei Auszüge sollten erlaubt sein reinzukopieren:


    Was wird eigentlich für Hannover 96 besser, wenn Unternehmer aus Hannover die ganze Verantwortung haben und andere Investoren nicht gebraucht werden?
    Wenn sich der Markt so dynamisch weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit von Hannover 96 gefährdet sein sollte, dann kann man überlegen, Unternehmen aufzunehmen. Auch ein Börsengang ist denkbar, aber nur mit vinkulierten Namensaktien. Private-Equity-Firmen kommen sicher nicht infrage. Und eins ist sicher: Die Mehrheit bleibt immer bei den Unternehmern aus der Region.



    Wie viel Geld haben Sie eigentlich in den Fußball in Hannover gesteckt?
    Das kann ich gar nicht sagen. In der Bilanz stehen 46 Millionen Euro Eigenkapital.

  • Gegenüber der Presse hat er nach dem Aufsichtsratsbeschluss übrigens noch mitgeteilt, dass seine Söhne (ich meine er sprach von zweien) 96 erben sollen. Die sollten dann Auflagen bekommen, auch Nachfrage vom Deutschlandfunk, welche Auflagen das denn sein sollen, schwieg er.


    Immerhin liegen ja mehr als 2 Wochen zwischen der Aussage "damals" und heute.

  • Wie viel Geld haben Sie eigentlich in den Fußball in Hannover gesteckt?
    Das kann ich gar nicht sagen. In der Bilanz stehen 46 Millionen Euro Eigenkapital.[/quote]


    Eigen oder Fremdkapital?


    sorry hatte noch was vergessen!


    :rofl:

  • "Wenn sich der Markt so dynamisch weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit von Hannover 96 gefährdet sein sollte, dann kann man überlegen, Unternehmen aufzunehmen...Und eins ist sicher: Die Mehrheit bleibt immer bei den Unternehmern aus der Region."


    Pahahaha, ich zitiere aus der Mitgliedermail vom 01.08.2017 :"Um es noch einmal deutlich herauszustellen: Für ausländische Investoren wird bei Hannover 96 auch ohne die 50+1-Regel kein Platz sein." und... wer will denn schon investieren ohne Mitspracherecht, kann es doch gar nicht geben sowas :lookaround:

    Einmal editiert, zuletzt von WDJ_Lasse ()

  • Im Fall der Fälle würde mich beim Börsengang schon interessieren, ob eine reine Kapitalerhöhung durchgeführt wird oder auch Aktien der Gesellschafter an die Börse gebracht werden. Ebenso wäre die Preisspanne der Aktien im Bookbuildings-Verfahren interessant.

  • weitere Fragestellungen im Handelsblattinterview:


    Auf der Haben-Seite steht ja auch, dass sich Ihre Bekanntheit durch 96 enorm gesteigert hat ...
    Aber nur in der Fußballszene.



    Fast jeder Deutsche interessiert sich für diesen Sport.
    Die Kunden unseres Unternehmens sind in der Regel nicht so fußballaffin.



    Lieben Sie eigentlich den Fußball?
    Anderthalb Stunden lang – ja.