Martin Kind

    • Ist Kind entlassen, könnte die Management-GmbH sogar den Kommanditgesellschaftsvertrag kündigen und die KGaA liquidieren. Die Lizenz dürfte an den Verein zurückfallen, der könnte mit einem neuen Investor dann eine neue Profi-Gesellschaft gründen. Aber: Die Nutzungsrechte am Stadion und die Nutzungsrechte an der Marke gehören den Investoren direkt (S&S), das NLZ wäre Liquidationsmasse der KGaA. Selbst, wenn man einen Investor fände: Wie soll der gegen Kinds Willen und demnach ohne Stadion, ohne NLZ und ohne nutzbare Markenrechte Profifußball veranstalten? Kind bräuchte nur auf Zeit zu spielen und sich verklagen lassen, bis die Lizenznichterteilung der DFL amtlich ist (falls man ihn überhaupt zu irgendwas zwingen könnte).

    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Ich für meinen Teil hätte in einer unteren Liga ohne Kind (egal ob dritte oder siebte) nach 20 Jahren wieder eine Dauerkarte (mit Kind :):)). Und Fanartikel je nachdem wer davon profitiert.

  • Wenn Kind das schon im Alleingang schaffte, das ganze Stadion zu bauen, dann was meint ihr was für ein Fussball- Tempel entstehen würde, wenn die 500 Ultra + ein paar Freiwillige die Maurerkelle in die Hände nehmen würden.:trinken:


    Nun gut, was theManace andeutet, ich denke, unter Geschäftsleuten ist vieles möglich, der e. V. müsste natürlich die richtigen

    Investoren finden, die die Angelegenheit mit Kind abwickeln. Ganz klar, Kind ist käuflich, man müsste nur die richtigen Knöpfe bei ihm drücken. So einfach und doch keineswegs leicht.


    Den e.V. Gremien Mitglieder wünsche ich weiterhin viel Durchsetzungsvermögen und Ausdauer und besonders ein gutes Händchen bei der Investoren Suche.

  • Unter den 100.000den Fans müsste zumindest der Nennwert als Maddins beliebteste Bemessungsgrundlage zusammen kommen. :hölle:

  • So als Zwischenschritt wäre es doch nett, den paritätisch besetzten Aufsichtsrat durch Satzungsänderung bei der Management GmbH abzuschaffen ohne Kind zu entlassen. Einfach nur um die Strukturen sichtbarer 50+1 konform darzustellen.

    Oder die Management GmbH gleich ganz abschaffen.

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  • Also den Aufsichtsrat bei der Management GmbH könnte der Verein abschaffen und die Entscheidung über die Geschäftsführung durch eine Gesellschafterversammlung treffen. Die Hoffnung bleibt, daß die Familie und seine Komplizen Kind bald bedrängen sich in den Aufsichtsrat der KGaA zurückzuziehen bevor er als Underperformer bloßgestellt wird,

  • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Ich für meinen Teil hätte in einer unteren Liga ohne Kind (egal ob dritte oder siebte) nach 20 Jahren wieder eine Dauerkarte (mit Kind :):)). Und Fanartikel je nachdem wer davon profitiert.

    Wenn es nicht die 4. Liga ist, ist es die zwölfte.


    Ich kann das emotional ja nachvollziehen. Aber es ist verbrannte Erde. Wie soll der Verein ohne die Fördermitglieder, die Profifußball sehen wollen, überleben? Der würde vermutlich mit den Bach runtergehen.


    Es ist schon so, dass das Verbrannte-Erde-Szenario auch für ihn gilt, denn er hat vom Stadion, den Markennutzungsrechten usw. ja ohne Lizenz auch nichts. Ich war bei den Verhandlungen mit Kind nicht dabei - vielleicht (vielleicht!) hat er dieses Szenario noch nicht deutlich genug gesagt bekommen.

  • So als Zwischenschritt wäre es doch nett, den paritätisch besetzten Aufsichtsrat durch Satzungsänderung bei der Management GmbH abzuschaffen ohne Kind zu entlassen. Einfach nur um die Strukturen sichtbarer 50+1 konform darzustellen.

    Oder die Management GmbH gleich ganz abschaffen.

    Ist das denn wirklich möglich, ohne den Vertrag zwischen der Profigesellschaft und dem Verein zu gefährden? War jemand bei der Informationsveranstaltung und kann dazu genaueres sagen?

  • So als Zwischenschritt wäre es doch nett, den paritätisch besetzten Aufsichtsrat durch Satzungsänderung bei der Management GmbH abzuschaffen ohne Kind zu entlassen. Einfach nur um die Strukturen sichtbarer 50+1 konform darzustellen.

    Oder die Management GmbH gleich ganz abschaffen.

    Ist das denn wirklich möglich, ohne den Vertrag zwischen der Profigesellschaft und dem Verein zu gefährden? War jemand bei der Informationsveranstaltung und kann dazu genaueres sagen?

    Es ist seitens des Vorstandes nicht gewollt. Stattdessen will man "zusammenarbeiten" ...

  • Mag sein, dass es nicht gewollt ist, aber ist es generell möglich, ohne den Vertrag zwischen der Profigesellschaft und dem Verein zu gefährden?

  • Nach meiner Einschätzung ja... wenn in dem neuen Vertrag nicht etwas Anderes vereinbart ist.


    Ich hätte mir den gerne mal selbst angesehen....

  • Die überregionale Markenbildung ist inzwischen weit gediehen. Wenn solche Konstrukte wie Leipzig oder Hoffenheim die hässliche Fratze des modernen, renditeorientieren Fußballgeschäfts sind, welcher Körperteil ist dann Hannover 96?

  • Die Analfistel des Fussballs.

    Da bin ich ganz bei dir, ich hätte jetzt spontan Hämorrhoiden gesagt.


    Edith sagt, sind aber beides keine Körperteile.

    Aber am Arsch sind wir.

    So oder so....

    ...was den alten Mann angeht.

  • vielleicht sollte man mal das Vereinssportzentrum in Frage stellen. Ich vermute es wurde von der alten Führung so gewollt, aber mir scheint es so, als wenn das die Geißel ist, mit der Kind den e.V. in ungeliebte Kompromisse zwingen kann.