• Hier werden selbst 3. und 4. Klässler noch einen Kilometer mit dem Auto gebracht... :kotzen:

    Mache ich sogar für die Hälfte der Wegstrecke. Fahre danach aber auch weiter zur Arbeit.


    Nicht immer gleich auf alles kotzen :engel:


    Aber warum?

    Kindern soll ja Bewegung und Frische Luft ganz gut tun.

    Wenn du nur 500m von der Schule weg wohnst, sind da doch bestimmt genug Kinder morgens unterwegs, denen man sich anschließen kann.

  • Hier werden selbst 3. und 4. Klässler noch einen Kilometer mit dem Auto gebracht... :kotzen:

    Mache ich sogar für die Hälfte der Wegstrecke. Fahre danach aber auch weiter zur Arbeit.


    Nicht immer gleich auf alles kotzen :engel:

    Es geht ja auch darum, den Kindern etwas zuzutrauen. Abgesehen davon finde ich jedes Auto weniger vor den Schulen vorteilhaft (für die Kinder, die nicht mit dem Auto kommen). Insofern macht es die Fahrt danach zur Arbeit in meinen Augen nicht so viel besser.

  • Dann muss ich nochmal etwas relativieren und aufklären.


    Erstmal haben Nils und Salif Keita natürlich recht.


    bjk lag daneben ;).


    Aber es ging bei dem Beispiel bei mir um k1, welches zur weiterführenden Schule geht und sehr früh morgens raus muss. Auf Grund der Lage (Dorf) sind auch nur eine handvoll Kinder zu dem Zeitpunkt unterwegs und an der Bushaltestelle.

    Die Mitnahme erfolgt auch nicht ständig sondern insbesondere bei schlechtem Wetter.


    Aber ich muss auch zugeben, dass ich hin und wieder k2 zur Grundschule bringe. Asche auf mein Haupt und ich gelobe Besserung :engel:

  • Dass das Elterntaxi immer so diskutiert wird. Daraus immer den pädagogischen Erziehungsaspekt zur Selbständigkeit abzuleiten, ohne die Gründe zu kennen....


    Sollen die Eltern doch selbst entscheiden, wann und wie sie ihren Kindern den Schulweg abverlangen.

  • Dass das Elterntaxi immer so diskutiert wird. Daraus immer den pädagogischen Erziehungsaspekt zur Selbständigkeit abzuleiten, ohne die Gründe zu kennen....


    Sollen die Eltern doch selbst entscheiden, wann und wie sie ihren Kindern den Schulweg abverlangen.


    Klar darf das jeder für sich entscheiden, aber es sprechen sicherlich 96% aller Punkte auf pro zu Fuß gehen. Nicht nur die Bewegung, Luft und beim Alleine-Gehen auch die Erfahrung im Straßenverkehr sowie Eigenständigkeit, auch die brutal vielen Autos vor und an der Schule sind nervig und gefährlich.


    Es wird immer Gründe und Ausnahmen geben, dass Auto zu nutzen, machen wir bei Regen aus Eimern auch, aber sogar das Autistische Mädchen aus der Klasse meines Sohnes geht mit der Betreuung zu Fuß. Jeden Tag, bei Wind und Wetter.

  • Joa....


    Unsere radeln auch mit dem Bike.


    Mir geht es darum, dass das Thema sehr Klischeebehaftet ist und das Elterntaxi nicht gleichzeitig aussagt, dass die Kids nicht selbständig werden würden. Gibt auch viele andere Herausforderungen des täglichen Lebens.


  • Sehe ich etwas anders.
    Unter der Woche sollte bei den Kindern die Schule an Prio 1 stehen und da gehört der Schulweg auch mit dazu. Entsprechend sollte versucht werden, dass ab 7 Uhr keine anderen Herausforderungen anstehen.


    Ich spreche nicht von Ausnahmen, die es ja so oder so immer in allen Themen gibt, sondern von der Masse.
    Und ich weiß aus unserem Kreis der Grundschule, dass es da i.d.R. Faulheit, "ich mag das kalte Wetter nicht" oder schlechtes Zeitmanagement ist.

  • Seit diesem Post, nur 1x morgens ein kleiner Fleck, ansonsten ohne nächtlichen Toilettengang.


    :)

  • Salif Keita


    Ja, das mit dem kalten Wetter kenne ich auch, ich kenne aber eben auch solche, die tatsächlich einen längeren Weg haben und wo ein Elternteil ohnehin auf dem Weg zur Arbeit vorbeifährt. Es klingt von mich eher logisch, dass es sich da anbietet, den Zwerg mitzunehmen.

  • Ich verteufel auch niemanden dafür. ;) Und das Argument mit der Selbstständigkeit ist auch nur "Beiwerk" für mich, nicht der entscheidende Faktor. Schwerer wiegt für mich dieser unnötig erzeugte Verkehr vor den Schulen. Insbesondere vor Grundschulen. Ein Kompromiss wäre ja schon, nicht bis zur Schule vorzufahren, sondern sein Kind vorher aussteigen zu lassen. Am Ende führt dieser zusätzliche Verkehr zu dem Teufelskreis, dass andere Eltern ihr Kind auch mit dem Auto bringen, weil sie es "bei dem vielen Verkehr" nicht alleine gehen lassen wollen.


    Dazu kommt für mich auch noch so eine Art Vorbildfunktion. Ich zumindest möchte meinem Kind vorleben, für kurze Strecken (so es denn eine ist) nicht standardmäßig das Auto zu nehmen.

    Ich habe Hanilein so verstanden, dass er sein Kind nur halb zur Schule fährt, weil dieser Teil der Strecke deckungsgleich mit seinem Weg zur Arbeit ist.

    Selbst wenn es so gewesen wäre, dann ist es zwar nachvollziehbar, aber ich hätte dasselbe geschrieben. ;)

  • Gestern bei der Vorstellung vom „Neinhorn“ im Jugendtheater im Schauspielhaus war es überragend!

    Das Buch ist ja schon klasse, was die beiden Damen daraus gemacht haben, war sensationell!!! Ganz großes Kino, äh Schauspiel

  • Danke für die tollen Tipps.


    Solche Titel erinnern einen dann wieder an die eigene Kindheit zurück, nur dass es da halt noch kein Inet gab.

  • Läuft das nochmal?

    Leider nein. Lief Samstag und gestern.


    Wir haben auch den zweiten Teil: Das Neinhorn und die Schlangeweile


    Dann

    Der Ostermann

    Prinzessin Popelkopf



    Hier schon erwähnt die Oma die das Internet kaputt gemacht hat

    Der Tag an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat.

    Der Tag an dem Tiffany das Wasser aus der Badewanne geschaukelt hat

    Der Tag an dem Papa ein heikles Gespräch geführt hat (ist noch für uns, denke so ab 12Jahre)

  • :daumen:


    Ach ja...Schade, dass Tablets heute interessanter sind. Klar, liegt auch ein bisschen an uns Eltern, wie wir das steuern.

  • MUK ist einer der richtig guten Schriftsteller*Innen/Autor*Innen


    Erstmals habe ich ihn in der Anstalt gesehen, und mir dann alles vom Känguru reingezogen, was es gab!

    Teilweise in Dauerschleife, gerade in Zeiten wo es mir nicht gut ging!


    Mit Qualityland 1&2 nochmal einen draufgesetzt!


    Meine Frau und ich waren Sylvester 2018 im Ballhof 2 in der Theateraufführung von Qualityland, und das war das Beste, was ich je künstlerisch gesehen habe. Vielleicht weil die Schauspieler*Innen schon leicht einen im Tee hatten, wer weiß (ich war nüchtern).


    Dann schwenkte MUK ja auf Kinderbücher um, und hat einfach einen geilen eigenen Stil, der vor allem empowerment von Kindern betreibt.


    Alles uneingeschränkt zu empfehlen!

    Bester Mann


    Edith: Gestern den zweiten Teil von Good.enough.parents angefangen.

    Auch sehr zu empfehlen