Alltagserkenntnisse

  • Es ist langsam abgenutzt alle möglichen Menschen ,die eine andere Meinung haben als die öffentlich rechtliche...allgemein als Verschwörungstheoretiker zu beleidigen...auch wenn ihre Meinung evtl auf einer anderen Lebensphilosophie beruht.


    Mich nervt das langsam,ekelhaftes Verhalten einer (selbsternannten) Mehrheit ist das diese Tage...


    Kein Bock auf so eine Mehrheit,da wird mir Angst und Bange evtl selbst mal zur Minderheit zur gehören...

  • Ist das so, dass die nur eine andere Meinung haben?

    Oder ist das so, dass sie einem komplett an den Fakten vorbeigehendem Hirngespinst hinterher laufen und deshalb zurecht als Deppen geoutet werden?

    Also wenn mir jemand mit Reptilien oder Chemtrails kommt und dahinter das Geld (aka Weltjudentum) vermutet, dann ist das für mich keine Meinung sondern bestenfalls eine Macke.

    Einmal editiert, zuletzt von Reh von Nah ()

  • Beides ist richtig: Es gibt die wirklich Irren, aber - und das war und ist auch hier im Forum zu beobachten - scheint es verlockend zu sein, andere Meinungen mehr oder weniger pauschal als VT zu diskreditieren. Zumal die Grenze, wo Mindermeinung aufhört und Irrsinn anfängt, leider nicht objektiv gezeichnet ist.


    Ich meine: Abseits von klaren Fällen wie Reptiloiden (mit denen sich eine Auseinandersetzung nicht lohnt, weil derjenige entweder quasi-religiös daran glauben will oder wirklich einen pathologischen Dachschaden hat) gewinnt man mit dem VT-Argument in einer Diskussion nichts. Es bringt die Diskussion weder objektiv weiter, noch erarbeitet sich der Absender dieser Kritik etwas, noch kann damit beim Empfänger irgendwas erreicht werden - und bei allen Außenstehenden sorgt es höchstens für Verfestigung der eigenen Position.

  • Nichts für mich.

    Zitat

    Also: Rechtes Bein aufs linke Pedal (oder umgekehrt) und schon lässt es sich legal durch die Fußgängerzone rollern, natürlich nur mit Schrittgeschwindigkeit.

    Zum Einen kann ich das garnicht, ich würde umkippen. Ich muss das linke Bein aufs linke Pedal stellen. Und zum Anderen ist das doch durch die Schrittgeschwindigkeit wieder völlig sinnfrei. Ohne den Vorteil der höheren Geschwindigkeit und kann ich auch gleich schieben.

    Und in Hannovers Innenstadt ist es eh meist zu voll, so dass man ohne zu drängeln nicht schneller vorwärts kommt als der Strom. Da schiebe ich lieber etwas langsamer und stehe dafür etwas weniger lange an der nächsten Ampel.

  • Ist ja vielleicht auch interessant an roten Ampeln, wenn man rechtsauf einen Radweg abbiegen möchte. Ist das dann eigentlich auch erlaubt oder quasi ein "Umgehen" der roten Ampel, wenn ich über den Fußweg zum querenden Radweg rollere?


    PS: Ich hoffe, dass ich hier bald Mal die ersten Verkehrsschilder mit grünen Pfeilen für Radfahrende sehe. Dann wäre das in diesen Situationen gar nicht nötig.

  • Ich hoffe, dass ich hier bald Mal die ersten Verkehrsschilder mit grünen Pfeilen für Radfahrende sehe. Dann wäre das in diesen Situationen gar nicht nötig.

    Ich habe mich bei der Lektüre dieser StVO-Änderung gefragt, wer sich eigentlich als Fahrrad-Rechtsabbieger vor eine rote Ampel stellt. Die Idee käme mir gar nicht.


    Auf die Idee, auf einem Pedal zu rollern, indes auch nicht.

  • Ich mache das mit dem Rollern in unserer Fussgängerzone auch gelegentlich, allerdings in der Variante, dass ich nur das rechte Bein rüber nehme und mich damit abstoße. Der linke Fuß bleibt auf dem linken Pedal. Schneller als schieben und man kann bei drohender Kontrolle schnell ganz runter bzw am Ende auch direkt wieder richtig rauf. Zählt das nun als rollern:grübel:

  • Justiz geht im Senegal tatsächlich auch mit Anwalt, wenn man das Geld dafür hat. Und ist fast genauso schnell wie ohne. Für den Delinquenten allerdings weniger hart.


    Vor 2,5 Wochen wurde in Kouthia ein Cannabisdealer verhaftet.

    Bei der Durchsuchung würden 4 Kilo gefunden. Werte wie Motorräder wurden einkassiert, der Dealer nach Tamba gebracht.


    Der Mann gehört sozusagen zu meiner Sippe. Er ist der Mann einer direkten Schwester (gleicher Vater, gleiche Mutter, man muss da ja differenzieren, bei drei Frauen) meines Mannes, sie haben 6 Kinder, zwei zum Glück schon im Selbstversorgeralter.


    Ohne Anwalt bedeutet das 10 bis 12 Jahre Knast.


    Mein Mann hatte ihm wohl mal gesagt, dass, wenn er dieses Business unbedingt machen will, er zumindest ausreichend Geld sicher irgendwo aufbewahren soll, damit Frau und Kinder nicht mit leiden, wenn er erwischt wird. Denn dass er irgendwann erwischt wird ist klar.


    Nach einer Woche sollte Verhandlung sein. Offensichtlich hatte er zumindest ausreichen Geld für einen Anwalt.


    Der sorgte erstmal dafür, dass der Delinquent bis zur Verhandlung auf freien Füßen wandeln konnte. Dann wurde auf seine Bitte die Verhandlung um eine Woche verschoben.


    Das Urteil mit Anwalt war dann 3 Jahre.


    Schön, nun wissen die Leute auch dort, dass Kriminalität sich durchaus lohnen kann, wenn man ausreichend einnimmt und was beiseite legen kann für den Anwalt.

  • PS: Ich hoffe, dass ich hier bald Mal die ersten Verkehrsschilder mit grünen Pfeilen für Radfahrende sehe. Dann wäre das in diesen Situationen gar nicht nötig.

    Die normalen grünen Pfeile gelten doch auch für Radfahrende. :grübel:

  • Guter Tipp mit dem Rollen, gerade wo ich letztens mal fürs Telefonieren beim Radfahren abdrücken durfte. (ja, ja, immer erst Schulterblock, dann Gespräch annehmen ;))

  • Ich hoffe, dass ich hier bald Mal die ersten Verkehrsschilder mit grünen Pfeilen für Radfahrende sehe. Dann wäre das in diesen Situationen gar nicht nötig.

    Ich habe mich bei der Lektüre dieser StVO-Änderung gefragt, wer sich eigentlich als Fahrrad-Rechtsabbieger vor eine rote Ampel stellt. Die Idee käme mir gar nicht.


    Auf die Idee, auf einem Pedal zu rollern, indes auch nicht.

    Dann lass das Mal nicht die Fahrradcops sehen (die es in Hannover aber meines Wissens leider gar nicht gibt). ;-)

    PS: Ich hoffe, dass ich hier bald Mal die ersten Verkehrsschilder mit grünen Pfeilen für Radfahrende sehe. Dann wäre das in diesen Situationen gar nicht nötig.

    Die normalen grünen Pfeile gelten doch auch für Radfahrende. :grübel:

    Auch auf Radwegen? Aber auch sonst hätte ich die Hoffnung, dass diese Schilder für Räder eher Mal installiert werden als für Autos.

  • Zu den grünen Pfeilen: Bisher galten die offenbar tatsächlich nur für Radfahrer auf der Fahrbahn. Mit der zum 28.4. in Kraft getretenen StVO-Änderung wurde aber in § 37 Abs. 2 Nr. 1 StVO u.a. der folgende Satz ergänzt:


    "Soweit der Radverkehr die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten hat, dürfen Rad Fahrende auch aus einem am rechten Fahrbahnrand befindlichen Radfahrstreifen oder aus straßenbegleitenden, nicht abgesetzten, baulich angelegten Radwegen abbiegen."


    In der Begründung heißt es dazu (BR-Drs. 591/19, S. 81):


    "Radfahrer, die nicht auf der Fahrbahn, sondern auf einem am rechten Fahrbahnrand befindlichen Radfahrstreifen, der nicht Teil der Fahrbahn ist, oder auf einem begleitenden nicht abgesetzten baulich angelegten Radweg fahren, sollen ebenfalls von der derzeitigen Grünpfeilregelung profitieren können (Rechtsabbiegen bei Rot nach vorherigem Anhalten) kommen können, was durch die Erweiterung erreicht wird."

  • Alltagserkenntnis vom 27.05.:


    Es gibt auch Knarren, bei denen man zum Lösen des Bits oben einen Knopf drücken muss.


    Gewinnung der Erkenntnis, nachdem ich seit gestern mit Schraubstock und schwerem Werkzeug versucht habe, das Scheißbit wieder von dieser Knarre abzuziehen. :kopf:


    (Bei meinen eigenen Billgknarren steckt man das Bit einfach nur auf und zieht es so wieder ab...)