Alltagserkenntnisse

  • Es gibt eine HiFi-Firma namens McIntosh. Habe davon zuvor nie gehört und das zunächst für ein billiges Wortspiel mit Apple-Bezug gehalten.

    Und dann ist Dir aufgefallen, dass diese besagte Firma erstens weitaus älter ist als Steve's Hipsterbude, und dass McIntosh höllisch gutes und sündhaft teure HiFi-Komponenten vertreibt. :D

  • https://de.m.wikipedia.org/wiki/Macintosh


    "Der Macintosh des kalifornischen Unternehmens Apple war der erste Mikrocomputer mit grafischer Benutzeroberfläche"


    :)

    Stimmt nicht, du hast auch den wichtigen Nebensatz ausgelassen. ;)

    Die Firma Xerox (heute eher durch Kopierer o.ä. bekannt) hatte die GUI erfunden (und auch bspw. die Computermaus) und Apple hatte es damals von Xerox lizenziert.

  • Auch falsch. Xerox hat Steve Jobs und seine Kumpels auf das Konzept seines UI draufkucken lassen. Als Gegenleistung gabs ein Aktienpaket. Apple hat das Ganze dann marktreif weiterentwickelt.


    Und die Maus stammt ursprünglich von der Universität Stanford, auch Xerox hat sich dort inspirieren lassen.

  • Auch falsch. Xerox hat Steve Jobs und seine Kumpels auf das Konzept seines UI draufkucken lassen. Als Gegenleistung gabs ein Aktienpaket. Apple hat das Ganze dann marktreif weiterentwickelt.


    Und die Maus stammt ursprünglich von der Universität Stanford, auch Xerox hat sich dort inspirieren lassen.

    Das Konzept von GUIs im heutigen Sinne stammt aus den 1970er Jahren. Seit 1973 erarbeitete man am Xerox PARC in Kalifornien den Xerox Alto. Den ersten kommerziellen Einsatz zeigte 1981 der Xerox Star.

    Bei der Maus haben wir ggf. beide nicht recht. Alternativ könnte auch Telefunken bereits vorher bzw. parallel daran gearbeitet haben. Zumindest haben die als erste eine Maus kommerziell vermarktet (war mir auch neu):

    https://www.heise.de/newsticke…r-oder-Kugel-3567899.html

  • Zitat

    Das Team von Mallebrein entwickelte 1970/71 auch einen Vorläufer des Touchscreen, die sie Touchinput-Einrichtung nannten. Dazu verwendeten sie eine Glasscheibe mit durchsichtigen Leiterbahnen vor dem eigentlichen Bildschirm.

    Das wiederum wusste ich nicht

  • Da sehe ich vorhin den Mond und komme zufällig ins Grübeln ...

    Gezeiten, na klar, wenn der Hoch steht zieht der das Wasser stärker an als die Erde und es gibt Flut, weiß ja jedes Kind ...
    ... und daß die Erde sich dann einmal rumdreht und etwa 24 Stunden später gibt es wieder Flut ist logisch ...

    upppps, genau dazwischen gibt es aber nochmal eine Flut, obwohl der Mond dann gerade in Australien die Flut macht :erstaunt: :grübel:

    --------

    da hab ich mir bis heute echt noch nie Gedanken drum gemacht, mußte ich gerade echt mal google bemühen. Die Formeln dort nachzuvollziehen, war mir dann doch etwas zu aufwendig. Hab ich das in etwa richtig verstanden, daß der Mond nicht nur das Wasser in Deutschland anzieht, sondern auch die komplette Erde anzieht, das Wasser in Australien jedoch nicht so stark, weil es weiter weg ist? Weshalb es dort auch Flut gibt, wenn wir eine haben und umgedreht? Und sich daraus das allseits bekannte etwa alle 12 Stunden Flut ergibt?

    Oder kann es mir jemand besser erklären?


    Edith sacht, daß die Sonne auch etwas mitmischt und wenn sie hinterm Mond steht etwas verstärkt ist klar, aber zur Erklärung des Prinzips ist der Mond die primäre Ursache.

  • Gezeiten, na klar, wenn der [Mond] Hoch steht zieht der das Wasser stärker an als die Erde und es gibt Flut

    Das ist schon mal der erste Fehler. :D

    Dem Wasser ist's doch schnuppe, ob der Mond hoch oder tief über'n Horizont zieht, dem geht's nur um den Abstand zu unserem Trabanten.


    Hab ich das in etwa richtig verstanden, daß der Mond nicht nur das Wasser in Deutschland anzieht, sondern auch die komplette Erde anzieht, das Wasser in Australien jedoch nicht so stark, weil es weiter weg ist? Weshalb es dort auch Flut gibt, wenn wir eine haben und umgedreht? Und sich daraus das allseits bekannte etwa alle 12 Stunden Flut ergibt?

    Da stelle me uns e mal janz dumm. Watt is en Dampfmaschin? ...

    Da jibbet also die Erdanziehungskraft. Ditt is, wenn dir im August der Apfel auf den Kopf fällt. Un dann jibbet auch noch die Mondanziehungskraft. Ditt is das gleiche, nur datt die Erd der Apfel is un der Mond die Erd. Nun zieht der Mond also am Apfel, also anner Erd. Un weil ditt Wasser auffer Erd flüssich is, ziehts am Wasser besonders doll. Drum hamm wa alle 24 Stunden ne hohe Flut. Un zwölf Stunden später hamm wa noch ne Flut, nur is die net janz so hoch. Ditt kommt, weil die Erd sich nich ummen Mittelpunkt dreht, sondern wejem dem Mond nen büsschen davon wech. Un datt macht dann halt noch ne Welle.

    Aber eijentlich is die Flut dann doch noch höher, als wenn nur der Apfel auffe Erd fällt. Weil die Erd sich dreht, schwappt zusätzlich ditt janze Wasser im Meer von links nach rechts un widder zurüch. Ditt macht die Flut dann noch höher.

    Un die Sonn, die is dann auch so wie der Mond der Apfel, nur datt die noch viel weiter wech is.

    Dann wissen se jetz janz jenau, watt en Dampfmaschin is ...

  • "Mond hoch" soll heißen, er ist bei uns sichtbar und nicht in Australien - wenn er hier irgendwo "halbwegs über uns" sichtbar ist, ist Flut.

    Dann sagst Du so schön "weil ditt Wasser auffer Erd flüssich is, ziehts am Wasser besonders doll". Genau das bedingt ja die Kernfrage: Wieso zieht der Mond nicht auch am Wasser, was auf der Rückseite der Erde ist, also wieso ist in Australien nicht Ebbe, wenn der Mond bei uns am Wasser zieht?

  • Un zwölf Stunden später hamm wa noch ne Flut, nur is die net janz so hoch. Ditt kommt, weil die Erd sich nich ummen Mittelpunkt dreht, sondern wejem dem Mond nen büsschen davon wech. Un datt macht dann halt noch ne Welle.

    Detwejen. ;)

  • Völlig blöde scheine ich ja nicht zu sein, denn auch Johannes Kepler konnte sich nur eine der beiden Fluten erklären.

    Ich habe es nun aber anhand einer anderen Erklärung gerafft. Das Gesamtsystem Erdmasse+Mondmasse dreht sich um einen imaginären Gesamtmasseschwerpunkt (nich ummen Erd-Mittelpunkt, sondern wejem dem Mond nen büsschen davon wech). Auf der einen Seite zerrt der Mond am Wasser und an der anderen Seite die Fliehkraft. :idee:


    Die dem Mond abgewandte Oberfläche der Erde ist am weitesten vom gemeinsamen Drehpunkt entfernt, deshalb herrscht dort die größte Fliehkraft.

    Ich wurde in allen Erklärungen durch den Begriff "Welle" irritiert. Es handelt es sich aber letztlich einfach nur um zwei feststehende Wasserberge unter denen sich die Erde durchdreht. Also eigentlich nichts was irgendwie angestoßen wird und dann als Welle ausklingt oder schwappt.

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