Alltagserkenntnisse

  • Erkenntnis Nummer 1: Maskensuppe kochen und dann ins Homeoffice gehen, ist eine sehr dumme Idee.
    Erkenntnis Nummer 2: Die Feuermelder (setze hier den korrekten Begriff ein) in unserer Wohnung funktionieren erstaunlich gut.
    Erkenntnis Nummer 3: Die jüngeren Familienangehörigen können Krise. Keine Panik, umsichtige und gute Reaktionen auf die ungewöhnliche Situation. (Terassentür aufreißen, Möbel aus dem Weg schieben, Topf der ehemaligen Maskensuppe mit Wasser aus der Gießkanne abkühlen, Täterin beruhigen...)

    Erkenntnis Nummer 4: Der alte Mann mit dem Bart da oben bekommt heute mal wieder einige Dankpsalmen gesungen.

  • Aber nicht zu heiß und zu lange kochen. Das Wasser kann man dann ja noch für einen leckeren Vireneintopf gebrauchen. ;)

  • Ich habe am Freitag für eine Bescheinigung, dass ich auf Grund einer Vorerkrankung bei einer C-19-Infektion mit einem möglichen schweren Verlauf zu rechnen habe, stolze 17,43€ gelatzt.

    Eine Bekannte von mir hat für die Bescheinigung, dass sie auf Grund ihres Alters..., nur 3,00€ gezahlt.

    War aber wenigstens bei unterschiedlichen Ärzten.

    Welcher Arbeitgeber erkennt sowas an? Du konntest auch "vorher" trotz Vorerkrankung arbeiten. Ich habe von Fällen gehört, wo z.B. vorsorgliches Krankschreiben, eben wegen einer Vorerkrankung, böse nach hinten losgegangen ist. Da wurde die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit in Frage gestellt. Auf sowas sollten Ärzte vielleicht auch hinweisen, bevor sie so eine Bescheinigung ausstellen.

  • Und zwischen einer vorsorglichen Krankschreibung und einer Bescheinigung über eine Vorerkrankung, auf deren Basis der Arbeitgeber entscheiden kann, ob der Arbeitnehmer zu Hause bleiben soll, besteht ja nun auch ein sehr deutlicher Unterschied.

  • Hmm, "wir" ist ja in dem Fall wohl auch der öffentliche Dienst. Du hast kein Recht auf Home-Office. Wenn Du Dich auf eine Vorerkrankung berufst, auch nicht.

  • Und zwischen einer vorsorglichen Krankschreibung und einer Bescheinigung über eine Vorerkrankung, auf deren Basis der Arbeitgeber entscheiden kann, ob der Arbeitnehmer zu Hause bleiben soll, besteht ja nun auch ein sehr deutlicher Unterschied.

    Ohne Frage! Wenn allerdings die Bescheinigung dazu eingesetzt werden soll, irgendwelche Rechte geltend zu machen, kann das schief gehen. Mehr sage ich doch gar nicht.

  • Ich habe am Freitag für eine Bescheinigung, dass ich auf Grund einer Vorerkrankung bei einer C-19-Infektion mit einem möglichen schweren Verlauf zu rechnen habe, stolze 17,43€ gelatzt.

    Eine Bekannte von mir hat für die Bescheinigung, dass sie auf Grund ihres Alters..., nur 3,00€ gezahlt.

    War aber wenigstens bei unterschiedlichen Ärzten.

    Welcher Arbeitgeber erkennt sowas an? Du konntest auch "vorher" trotz Vorerkrankung arbeiten. Ich habe von Fällen gehört, wo z.B. vorsorgliches Krankschreiben, eben wegen einer Vorerkrankung, böse nach hinten losgegangen ist. Da wurde die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit in Frage gestellt. Auf sowas sollten Ärzte vielleicht auch hinweisen, bevor sie so eine Bescheinigung ausstellen.

    Bei mir wurde schon gefragt, ob jemand eine solche Bescheinigung hat. Der würde dann entweder umgesetzt oder bei Möglichkeit ins Homeoffice gesteckt...

  • Verstehe nicht, was du willst.

    Ein Beamter mit Vorerkrankung geht zum Arzt und holt sich eine entsprechende Bescheinigung.

    Diese legt er seiner Dienststelle vor und bittet um Home-Office.

    Dienststelle lehnt ab. Beamter lässt sich krankschreiben. Dienststelle lässt die grundsätzliche Dienstfähigkeit prüfen.

    Harte Nummer - kann aber passieren.

    Ok, vielleicht etwas am ursprünglichen Thema vorbei. Tschuldigung :engel:

  • Ok, das war mir zu abstrakt. Und wenn ich es richtig verstanden habe gar nicht Gegenstand der ursprünglichen Diskussion.

    Auch als Beamter kann man übrigens die Stelle wechseln. Ich kenne da zufällig einen ausgezeichneten Arbeitgeber, der z.B. Vorerkrankte selbstverständlich von zuhause arbeiten lässt.

  • Wenn das bei uns passieren würde, könnte man davon ausgehen, dass man die Person schon vorher auf dem Zettel hatte und ein günstiger Moment genutzt wurde. Das hatte ich durchaus miterlebt, dass da bei verschiedenen Menschen verschiedene Maßstäbe anelegt wurden.