Segelsport

  • in Großenbrode Marina habe ich auch knapp 800 Euro bezahlt. Allerdings ohne Nebenkosten, Hafenmeistergebühren, Kranen und Winterlager. Das läppert sich dann. Übrigens hatte ich immer nur Jahresverträge. Unterschreibst man für drei oder mehr Jahre, wird es einiges günstiger.

  • Tja, Corona schränkt natürlich auch hier an der Küste alles ein, so natürlich auch den Segelsport. Immerhin darf ich wieder zu meinem Boot und kann notwendige Verschönerungsarbeiten durchführen. Ansonsten ist Videos gucken angesagt. Anbei ein wirklich interessantes Video vom Sailing Frenchman. Einfach gucken, staunen und genießen. https://youtu.be/Te3C7sYBexE

  • Wie sieht es aus bei euch, irgendwelche Segelpläne dieses Jahr? Die Häfen sind alle noch recht leer, anscheinend bleiben viele Boote an Land. Könnte sein, dass es dieses Jahr in den Marinas mal angenehm leer ist.

  • Wir haben unsere Charter (ab 23.) gerade gecancelled. 4 Leute aus verschiedenen Hausständen, keine gesicherte EInreise nach Dänemark... Scheisse.

  • Mein Sohn und ich haben für August eine HR gechartert. Deutsche Ostsee. Bisher bin ich optimistisch, dass wir den Törn machen können. Wäre das erste Mal Sohn und Vater allein...

  • Es wird eher anders herum... ;)


    Ist ein bisschen die Generalprobe für die Zukunft... sollte Corona uns hier nicht aus der Bahn werfen.

  • @RedSentinal: so ein Mist. Echt bitter.

    stscherer: auch ich drücke ganz kräftig.


    Dieses Jahr ist alles anders. So einige Bekannte bringen ihre Boote nicht zu Wasser. Einer hat sogar seine halbjährige Ostsee-Rundreise gecancelt. Er hat lange geplant und alles für die Katz.

    Es kann nur wieder besser werden.

  • RedSentinel : Großer Mist, hoffentlich klappt es anderweitig noch dieses Jahr - uns ging das so mit dem Skilaufen...


    Ansonsten würde uns ein wenig Platz in den Häfen im August durchaus helfen, da wir ein bisschen "Trainingswoche" im Segeln mit kleiner Crew machen wollen: nur deutsche Häfen und dort auch An- und Ablegemanöver, die man mit einem vollen Schiff eher nicht fährt.


    Das wird für mich auch etwas Neues, mal nicht einfach rein und raus in die Box, sondern mal mit Springs arbeiten pp... irgendwann soll es ja immer noch ein eigenes Boot sein, und da möchte ich ja nicht auf Andere angewiesen sein. Und vielleicht frage ich mich danach dann, warum ich nicht immer so entspannt auch mit Crew angelegt habe wie in dem Video...



  • Das war ein altes Stahltransportschiff, 30m lang und 100 Jahre alt.


    War ein tolles Gefühl das Teil unter Wind gen Helgoland zu steuern.

  • Und vielleicht frage ich mich danach dann, warum ich nicht immer so entspannt auch mit Crew angelegt habe wie in dem Video...

    Ohne die Fender draußen anzulegen und sich bei den anderen darauf zu verlassen ist aber schon fast unprofessionell. So gut er das Manöver auch fährt.


    Bei uns ist es höchst fragwürdig, ob der Törn stattfindet. Mein Informationsstand von den Eignern ist eine Woche alt, aber da war noch nicht klar, ob das Boot überhaupt ins Wasser kommt. Und die Anmelderegelungen für die Häfen und der unsichere Ausblick für Dänemark machen es auch nicht einfacher.

  • Ohne die Fender draußen anzulegen und sich bei den anderen darauf zu verlassen ist aber schon fast unprofessionell. So gut er das Manöver auch fährt.

    nöö, wären die Fender draußen, würde er an den Dalben hängen bleiben. Fender erst raus, wenn man an den Dalben vorbei ist. Machen (fast) alle so.


    Drücke euch aber die Daumen, dass der Törn stattfindet!

  • Er hat auch ein paar Anmerkungen zum Video unten gemacht, die Einiges erklären...


    Und die Fender vor dem Durchfahren der Dalben außen zu haben führt bei den meisten heutigen Joghurtbechern zu sehr hübschen Hängern... bei seinem Manöver müsste er eigentlich plötzlich Alles falsch machen, um noch mit den Nachbarn zu kollidieren, denn er hängt ja perfekt in beiden Achtersprings!


    Das ist übrigens das, was ich so genial an dem Manöver finde: erst fährst Du mit einem komplett einfachen Manöver an den Dalben und hast dabei sogar noch jederzeit eine Option B... dann hängst Du sicher an den Leinen und fährst nicht auf gut Glück von den Dalben bis zum Steg... mal sehen, ob ich nach Praxisversuchen immer noch so begeistert bin.

  • Habe heute übrigens das erste Anlegemanöver am neuen Liegeplatz total verdaddelt. Schön quer gelegen...Hafenkino pur. An so einem einseitigen Fingersteg mit Ring muss ich mich wohl erst gewöhnen. Und üben!

  • Immer dran denken, das einzig wahre An- oder Ablegemanöver gibt es nicht.

    Entweder es klappt oder es klappt nicht.

  • Es gibt ja so viele Stellschrauben die jede Routine bei egal welchem Manöver über den Haufen werfen können.

    Der nette Holländer, der vom Nachbarboot aus deinen Bug von seinem Schiff weg in den Wind schiebt, das Mannschaftsmitglied, dass lieber mit dem Smartphone herumdaddelt statt den Heckfender an die richtige Position zu halten, der Motor, der beim Hafenmanöver verreckt, und und und...