Energiewende/Erneuerbare Energien

  • Es gibt in diesen Tagen auch erfreuliche Meldungen

    Windkraft-Ausbau kommt voran - nur nicht in Bayern Stand: 12.01.2024 12:15 Uhr

    „Der Ausbau der Windkraft nimmt wieder Fahrt auf. Die Branche ist angesichts deutlich gestiegener Genehmigungen für Onshore-Anlagen optimistisch wie lange nicht mehr. Nur Bayern bleibt hinter seinen Zielen zurück.“

    „Das Bundeswirtschaftsministerium teilte dem SWR mit, dass im vergangenen Jahr so viele Windrad-Genehmigungen erteilt wurden wie seit 2016 nicht mehr. Es seien fast acht Gigawatt an Stromleistung neu genehmigt worden, das sei ein Plus von 80 Prozent. "Allerdings beginnen jüngst in Kraft getretene Maßnahmen gerade erst zu wirken", so das Ministerium. "Weitere sind angeschoben. Sie haben bei konsequenter Umsetzung Potenzial für noch mehr Beschleunigung."

  • Dirk Specht hat den 23er Bericht der IEA über die Entwicklung Erneuerbarer Energien ausgewertet und kommt in meinen Augen zu sehr erfreulichen Aussagen.


    „Erneuerbare werden noch billiger und der Zubau wird sich global verdreifachen


    „die IEA (hat) wie zahlreiche andere Studien die Erneuerbaren mit Abstand als günstigste Stromerzeugungsform identifiziert (Chart1). Die Preisdegression fällt inzwischen im zunehmenden Konsens der Studien sehr ähnlich aus.“


    „es wird in den nächsten fünf Jahren eine weitere Kostenreduktion um 25% erwartet, die sich vor allem dadurch ergibt, dass die sehr günstig produzierenden Anlagen die teureren weiter verdrängen. Das sind aber Anlagen, die unter 4 Cent pro KWh produzieren“


    „führte dies bereits global zu einem stark wachsenden Ausbau und vor allem zu sich beschleunigenden weiteren Ausbauplänen.


    Die Ratio des Preises hat sich schlicht global durchgesetzt


    „Wir sehen hier die alles dominierende Energieerzeugung der nächsten Jahre, das sind gewaltige Kapazitäten, die in allen Energiesystemen bald führend werden. Die emotionalisierte und politisierte Debatte täuscht, das Thema ist system- und parteiübergreifend gesetzt, von Demokratien bis zu Autokratien, von Kapitalisten bis zu hoffentlich auch den Sparschweinchen“

  • da ich gerade nicht auf die erwarteten Einwände warten möchte.

    Atomkraft ist die mit Abstand teuerste Stromerzeugungsform und wird zunehmend ein Nischendasein fristen. Nischenthemen werden gerne von Nischenparteien vertreten. Das funktioniert deshalb, weil Nischenparteien nicht den Anspruch und die Fähigkeit haben, Verantwortung für das Gesamtsystem zu übernehmen. Müßten sie das, würden sie daran zerbrechen (siehe raus aus der Ampel Begehren ), da ihre Ideale nicht wirklichkeitskompatibel sind. In diesem Dilemma steckt die FDP und lässt die Ampel so schlecht aussehen. Wenn es möglich wäre, würde ich reset drücken und Lindner bei „erneuerbare Energien sind Freiheitsenergien“ neu starten.

    Eine 5 % Partei braucht keinen Realismus für das Überleben. Sie braucht nur 5 % der Wähler gewinnen, die in der mit Abstand teuersten Energieerzeugungsform eine Zukunftsperspektive sehen wollen. Warum auch immer?

  • Wir hatten in den letzten 30 Tagen im Durchschnitt einen Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix von 69% (Quelle für alle Zahlen ist der Energiemonitor von Zeit.de), gestern sogar 76%, was ich ziemlich positiv finde.

    Beim Zubau der Kapazitäten gibt es das übliche Bild: bei der Windenergie schreitet der Norden voran, der Süden hinkt massiv hinterher. Besonders hervorgetan hat sich Thüringen: dort sollen eigentlich 425 MW an neuer Windenergiekapazität hinzugebaut werden. Bislang wurden in diesem Jahr netto 9 MW abgebaut. :kopf:

  • Es wird Zeit, dass Strompreise nach Region angeboten werden. Vlt kommen dann endlich mal alle dazu, günstigen Strom zu produzieren

  • Oh das wäre schön.-) Nachts bei klarem Himmel kann ich aus der obersten Etage sicher 20 Lichter von Windrädern sehen:-) Dann wäre ich bei 100% Rabatt. Würde das 21. Windrad mir Geld bringen? Ich fange schon mal an zu zählen.

  • Windräder in Bayern? Wo kommen wir denn da hin. Erst mal die wichtigen Themen bearbeiten, die zu Hochwasser führen: Gendern, Kiffen, Wölfe.