Michael Esser

  • Bei jedem Spiel in dieser Saison denke ich, ja, Michael Esser ist ein solider Torwart, der fussballerisch eine Katasteophe ist!


    Warum gebe ich für den im Sommer Geld (Gehalt) aus, und warum gebe ich für einen besseren Torwart (Abfindung) auch ne Menge Geld aus! Vor allen Dingen, wenn das Geld knapp ist,und an anderen Stellen im Kader viel mehr benötigt wird.


    Daa will einfach weiterhin nicht in meinen Kopf rein.

  • Das war heute durchgängig eine Katastrophe.


    fussballerisch eine Katasteophe


    So sehe ich das auch.


    Natürlich kann man sagen, dass er heute zu Null gespielt hat. Keinen Bock, der zu einem Gegentor geführt hat. Aber ich mir nicht vorstellen, dass solche Aktionen, wie sie Pokalheld aufgeführt hat, dienlich sind, einer Abwehr Stabilität und Selbstvertrauen zu geben. Und damit ist es eben nicht nur der rein fußballerische Bereich, der zu kritisieren ist.


    Gerade im heutigen Fußball, bei dem der mitspielende Torwart zum Standard geworden ist, sind seine Defizite schmerzhaft. Insbesondere dann, wenn man einen besseren Torwart für ihn abgegeben hat.

  • Ist schon sehr traurig, wenn man in so einem Spiel negativ heraussticht. Aber ja, das war sehr schlecht. Gegen einen anderen Gegner führt sowas zu Gegentoren.


    Zumal das einfach sehr dumme und unnötige Sachen waren. Teilweise auch irgendwie unkonzentriert. War Esser vor seinem Aufenthalt in Hoffenheim schon so? Ich habe ihn als deutlich (!) stabiler in Erinnerung.

  • In dem Jahr, dass er hier als Stammkeeper absolviert hat, gab es diese Art "Aussetzer" meines Wissens nicht.


    Dafür hat er ein paar andere Böcke geschossen, aber halt auch ein paar richtig gute Spiele zwischendurch gemacht.

  • Mich regt aktuell am meisten auf, dass er kaum lange Bälle spielt. Selbst wenn vier Gegenspieler am Sechzehner stehen, passt er kurz auf die Verteidiger und bringt die damit immer (!) in Bedrängnis. Sollte er noch Probleme haben, dann darf er halt entweder gar nicht spielen oder ein Verteidiger macht den langen Abschlag!

  • Gibt im Sportbuzzer-Interview ehrlich zu, dass er beim Stand von 3:0 etwas unkonzentriert war und deswegen der ein oder andere Ball schlecht gespielt war, was aber natürlich nicht vorkommen solle. 100% fit war er nach Faserriss wohl auch noch nicht.

  • Mich regt aktuell am meisten auf, dass er kaum lange Bälle spielt. Selbst wenn vier Gegenspieler am Sechzehner stehen, passt er kurz auf die Verteidiger und bringt die damit immer (!) in Bedrängnis. Sollte er noch Probleme haben, dann darf er halt entweder gar nicht spielen oder ein Verteidiger macht den langen Abschlag!

    So wird heutzutage überall gespielt...


    Auch wenn immer wieder Gegentore dadurch passieren.

  • Esser wirkte auf mich in seinen letzten Auftritten nicht fit bzw. gehandicapt. Laut Presse bzw. PK hatte er ja Leistenprobleme. So sah das Ganze dann auch aus. Zögerlich beim Rauskommen und wenn möglich um Vermeidung langer Bälle sprich zu starker Ausholbewegung beim Schuss bemüht. Sollte ich mit meinem Eindruck recht haben, ehrt es ihn, dass er sich fürs Team opfert, aber Rata hat es in der Vertretungsrolle auch nicht so schlecht gemacht, als dass man sich ins Tor zurückschleppen müsse.

  • Kocak hat ja im 1. Spiel nach Essers Verletzung sogar auf 3er Kette umgestellt um seinen Ausfall zu kompensieren (nach eigener Aussage).



    Ratajczak hat das in den beiden Spielen unaufgeregt und solide gelöst. Besteht eigentlich kein Grund Esser mit Gewalt spielen zu lassen.

    Das die Keeper von hinten heraus spielen sollen und nicht einfach nur den Ball wegkicken sollen, das gibts allerdings fast überall.

    Problem ist nur das Esser fußballerisch zu den schwächsten Keepern (der 2. Liga) gehört. Ein Rückpass auf ihn ist und bleibt ein Risiko. Von daher wäre es schon besser er würde die Kugel einfach nur raushauen.

  • Wer ist in der zweiten Liga fußballerisch besser als Esser? Ulreich, okay. Sonst noch jemand? Gar die Mehrheit?


    Ich mag das Kleinklein auch nicht. Weil es technische Perfektion braucht, um es nicht schiefgehen zu lassen. In der Champions League sehe ich sowas, in der zweiten Liga eher nicht. Dafür braucht es auch Verteidiger, die technisch perfekt mit dem Ball umgehen können, die auch unter Streß noch genug Übersicht haben. Hübers ist da der beste Mann, Franke ist es nicht. Basdas ist es nicht. Falette, Elez und Bijol sind es nur manchmal. Aber Esser jetzt als Klumpfuß hinzustellen, halte ich für übertrieben. Carsten Wehlmann war so einer, als ich ihn im Frühling 2002 gegen Frankfurt gesehen hatte. Esser ist sehr solide. Wenn er beim Stande von 3:0 nicht anfängt zu träumen. Wenn er fit ist.

  • Mich regt aktuell am meisten auf, dass er kaum lange Bälle spielt. Selbst wenn vier Gegenspieler am Sechzehner stehen, passt er kurz auf die Verteidiger und bringt die damit immer (!) in Bedrängnis. Sollte er noch Probleme haben, dann darf er halt entweder gar nicht spielen oder ein Verteidiger macht den langen Abschlag!

    So wird heutzutage überall gespielt...


    Auch wenn immer wieder Gegentore dadurch passieren.

    Ich kann mich nicht erinnern, das vor Essers Verletzung je in diesem Ausmaß bei uns gesehen zu haben...

    Wie gesagt wurde, kurze Bälle sind das eine. Wenn aber dabei zig Gegenspieler direkt vor ihm stehen?!

    Einmal editiert, zuletzt von Delantero ()

  • Vielleicht haben die zig Gegenspieler ja mittlerweile die Order von den gegnerischen Trainern, weil die wissen, daß Esser da neuerdings gerne Harakiri spielt.