Jahreshauptversammlung 2018, 19. April 2018, 18 Uhr

  • Ein Aktiver war gestern der Ansicht, es brauche Polizeiliche Führungszeugnisse zur Mitgliederaufnahme :grübel:


    Ansonsten merkte man sehr deutlich: Die Sparten waren eindeutig mit Kadergehorsam angereist und nur da, um den Satzungsändeurngsantrag abzulehnen.

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  • Ansonsten merkte man sehr deutlich: Die Sparten waren eindeutig mit Kadergehorsam angereist und nur da, um den Satzungsändeurngsantrag abzulehnen.


    Nicht alle! Ich hatte Glück in Mitten einer durchaus sehr diffenzierten Abteilung zu sitzen und denen das was da vorne gepredigt wird, mittlerweile richtig auf den Piss geht. Es gibt sie, die man mitnehmen kann, darauf muss man aufbauen.

  • Die letzten Seiten hier geben den gestrigen Abend gut und richtig wieder. Fanszene und Kind-Opposition klarer Punktsieger, inhaltlich und insbesondere vom Auftreten. Und es hat sich deutlich gezeigt, dass die Kindgegner eben nicht nur aus den Reihen N16/17 kommen. Der Verein bzw. seine Vereinsvertreter geben ein desaströses Außenbild ab, das für den Hannoverschen Sportverein schlichtweg unwürdig ist. Lob an die Dame, die bezüglich der Tagesordnung letztendlich dafür gesorgt hat, dass die Versammlungsleitung wechselte. Da war Stimmung in der Halle.

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  • War Heldt auch um 21:00 müde und ist mit der Mannschaft gegangen, oder wurde er später noch gesehen?

  • Ich bin ja in keinster Weise und überhaupt nicht involviert ins Geschehen,aber ich möchte mal an dieser Stelle meinen allerhöchsten Respekt und Anerkennung an alle aussprechen,die da seit Jahren unermüdlich den Stein des Sisyphos rollen. ;)


    ist die Sommerpause ein geeigneter unauffälliger Zeitpunkt um mal einen Mitgliedsantrags zu stellen ? :engel:

  • WDJ_Lasse: Ah, ok, ich saß eindeutig in der Kaderschmiede-Ecke, und alleine an dem Vortrag des Triathlon-Spartenleiter (war er doch?) merkte man auch, was für eine Vorbereitung in letztlich inhaltsleere Lobhudelei für die bisherige Arbeit von Kind&Konsorten investiert wurde (drei Seiten getipptes Manuskript).




    Der "Vortrag" von Krause bot sehr viele Punkte zum einhaken. Leider hat der Stakkatovortrag es nciht einfach gemacht, zu folgen und die Pause zwischen Vortrag und Aussprache hatte für mcih durchaus ein Geschmäckle.
    Man kann sich vieles nicht merken und ich bin leider auch ein eher "methodischer " Typ (erstmal überdenken), so dass spontanes Reagieren schwierig ist. Nächstes Mal werde ich umfangreiche Notizen machen um dann pointiert nachfragen zu können. Ärgert mich selber, dass ich nicht dran gedacht habe.


    Man muss glaube ich denen, die immerhin noch willens sind, weiter entgegenkommen, um deren Ängste (konkrete) aufzunehmen und ggf. zu entkräften. Ich würde in dem Zusammenhang immer noch begrüßen, eine Diskussionsveranstaltung mit den Spartenleitern zu sehen. Gerne mit vorbereiteten Fragenschwerpunkten, so dass die Diskutanten sich auch etwas vorbereiten können.


    Diese ganzen Nebelkerzen von Krause dürfen einfach nicht unwidersprochen im Raum stehen und die Köpfe vernebeln. Er erwähnte ja auch die 75.000€ Spende pro Jahr für 20 Jahre (nach Fall von 50+1), das macht dann Spartenleiter mit Budgetängsten natürlich glücklich. Dass diese Spende aber an eine "Wohlverhaltensklausel" gebunden ist (und dreimal darf geraten werden, wer dieses Wohlverhalten bewertet) wird natürlich nicht gesagt.


    Unfassbar auch, dass ein Mitglied auf das Jahresergebnis von 40€ (!!!) hInwies und gleichzeitig auch auf den finanziellen Schaden, 1:1 für den e.V. der durch die Nichtaufnahme von mindestens 120 Fördermitgliedern (wären sofort 7200€ mehr in der Kasse, mindestens!) und die Spartensportler um mich rum fanden das überhaupt nicht schlimm. Zwei Minuten später erzählt dann einer, dass sie ja keine eigenen Hallen haben und da und dort mieten und eine Halle jetzt nicht mehr durchgehend genutzt werden kann (baufällig) und sich nichtmal die Frage stellen, wieso sie in dem tollen Stammestraßen-Neubau keinen Platz finden.


    Natürlich wurde von Kind wieder der Bau des Stadions in seine 100Millionen Invest in H96eV einbezogen (er hat aber tatsächlich auf das PPP Modell hingewiesen, wenn auch das keiner, der nicht drum weiß verstanden hat). Krause beklatschte die tollen Investitionen in das NLZ (was ja eine Ligavorgabe und somit eben nicht freiwillig/gönnerisch/selbstlos ist). Durch solche stetigen halbwahrheiten und Auslassung entsteht in den Köpfen vieler, die in ihrer aktiven Sportsparte feststecken ein unguter Brei, der gelöst werden muss...

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  • Ich saß mit ein paar anderen Fanmaggern vorne links, um uns rum auch nur Kind-Anhänger. Dort war der Umgang aber respektvoll bis freundlich. Die haben auf das Thema nur einfach keine Lust, sind genervt und können sich einfach nicht vorstellen bzw. haben Angst davor, wie es ohne Kind weitergehen sollte. Vielleicht kann man diesen Teil noch irgendwie erreichen. Da sind jedenfalls welche, die haben - was man wohl irgendwie respektieren muss - keine Lust auf lange juristische Erklärungen, aber auch keine verblendende Hasskappe auf.

    Ich saß auch vorne links (hinter euch?) und kann das nur bestätigen. Ich habe auch mit einigen pro Kind Leuten (ist jetzt auch eigentlich zu pauschal) geredet. Sachlich und ruhig und wir waren uns zumindest einig, dass es so nicht weiter gehen kann und der Verein tief gespaltet ist. Das fand ich überaus positiv, verglichen mit den ganzen Zwischenrufen und Pöbeleien von anderen Leuten.
    Vielleicht kann man diese Leute auch wirklich noch umstimmen. Zumindest die fehlende Transparenz von Kind und das es keine klaren Äußerungen für die Zeit nach Kind gibt wurden auch bemängelt.
    Ich habe jedes mal anders abgestimmt als meine Nachbarn aber wir haben uns trotzdem gut verstanden und diskutiert. So sollte gelebte Demokratie in einem Verein funktionieren.


    Negativer Höhepunkt war für mich der Versammlungsleiter :wut:

  • Ich habe Hotte nach der Versammlung draußen, während er an uns vorbeiging angeboten, mit mir Fahrrad zu fahren. :rofl:

  • Auch von mir noch mal ein großes Dankeschön an alle, die die Ergebnisse von gestern möglich gemacht haben!


    Darauf lässt sich gut aufbauen... vor mir sassen die Mitglieder von der Floorball Abteilung, die haben alle während der Anträge und Diskussionen am Handy gespielt und als es zur Abstimmung kam, waren alle wieder voll dabei und haben gegen all unsere Anträge gestimmt.


    Diskussionen waren nicht erwünscht, da wir nur den Verein schädigen wollen.

  • Alles, was mit dem AR zu tun hat, ist nach der Auffassung des Vorstands geheim.
    Also darfst Du das nicht wissen.
    Auch die AR-Mitglieder werden nicht informiert. Nur dann, wenn sie alle als Gremium fragen, wann die Sitzung ist.

  • Wird das Thema mit der verwehrten Abstimmung zu geheimen Stimmabgabe noch ein juristisches Nachspiel haben?


    Ich hatte das Gefühl, dass das lange darauf rumreiten kontraproduktiv war. Der sehr emotionale Auftritt der Antragsteller ist dadurch in den Hintergrund getreten und irgendwann wusste ja keiner mehr, worüber überhaupt diskutiert wurde (wurde ja auch einmal dann gefragt). Ich glaube, da ist die Stimmung auch etwas gekippt.

  • Auf die Schnelle aus vereinsknowhow.de:


    Zitat

    In dem meisten Fällen enthält die Satzung keine Regelung zum Abstimmungsverfahren. Dann gilt zunächst, dass offen abgestimmt wird. Es liegt im Ermessen des Versammlungsleiters, das Abstimmungsverfahren festzulegen. Stellt ein Mitglied einen Antrag auf geheime Abstimmung, kann er dem folgen. Er kann es aber auch ablehnen. Nicht ablehnen aber kann er einen Antrag, die Versammlung über das Abstimmungsverfahren beschließen zu lassen. Es handelt sich hier um einen sogenannten Verfahrensantrag, der auch dann zulässig ist, wenn er nicht vorab in die Tagesordnung aufgenommen wurde.


    In der Regel empfiehlt es sich, dass der Versammlungsleiter von sich aus das Votum der Versammlung einholt. Mit Verweis auf die deutliche Verlängerung der Versammlungszeit wird sich meist eine Mehrheit für die offene Abstimmung finden.


    Wird der Antrag auf geheime Abstimmung - mit einfacher Mehrheit - abgelehnt, gibt es für das Mitglied keine rechtlichen Mittel, eine geheime Abstimmung zu erzwingen.


    Das hat Herr Schmidt aber gemacht, und vor über 1000 Zeugen mehrmals bestätigt, ebenso wie die verlangte Aufnahme dieser Tatsache ins Sitzungsprotokoll. Damit ist der Weg frei für ein juristisches Nachspiel. Da der fälschlich abgelehnte Antrag von einem Juristen kam, gehe ich davon aus, dass es dieses geben wird.

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  • Möglicherweise als Ergebnis eine Wiederholung der Abstimmung geheim und dann einen anderen Wahlausgang. Aber da bin ich raus...

  • Ich vermute nicht, ich vermute man hat dann nur die Gewissheit, dass es nicht rechtens war. So ähnlich hatte ich es im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen um die Abstimmungsverläufe der JHV17 gelesen. Das sollte hier ja ähnlich sein. Aber alles (maximal) Halbwissen.