Jan Schlaudraff

  • Ich persönlich glaube, Schlaudraff hatte für Hannover 96 wirklich einen guten und ehrgeizigen Plan, indem er auf junge Talente setzte, die bei konstant guten Leistungen ihren Marktwert steigern sollten um dann mit einem Transfer vergoldet würden. Problem ist, dass Schlaudraff das erste Opfer von Kocak wurde, der nur bis Sommer einen Vertrag besitzt und auf Ergebnisse angewiesen ist, die belegen, dass er mit H96 erfolgreich sein kann. Anders kann ich mir die zwei Listen von Spielern auch nicht erklären. Der Weggang von Sievers, der neue TW-Trainer, die neuen Spieler + die Leihe Hanssons zeigen eine Tendenz, in der H96 keine Philosophie entwickeln möchte, in der klar definiert ist, wer sich wem unterzuordnen hat, sondern es wurde ein Machtspiel, welches der Trainer gewonnen hat. Ob DAS langfristigen Erfolg gibt? Ich zweifle. Schade um Schlaudraff, von dem ich gerne noch das eine oder andere Wort nach seinem Abgang hören würde...

  • Zitat

    ... dass Schlaudraff das erste Opfer von Kocak wurde...

    Hm, das halte ich für eine sehr gewagte Aussage - vielleicht ist doch eher ein anderes Kind der Vater des Gedankens. ;)

  • Zitat

    ... dass Schlaudraff das erste Opfer von Kocak wurde...

    Hm, das halte ich für eine sehr gewagte Aussage - vielleicht ist doch eher ein anderes Kind der Vater des Gedankens. ;)

    Vielleicht aber war das auch genau der Plan des Trainers :grübel:

  • ich finde dem Trainer irgendwelche Intrigen zu unterstellen ist infam. Nur weil JS, wie alle anderen vor ihm rausgeflogen ist, sollte man die Kirche im Dorf lassen mit solchen Unterstellungen.

  • Naja es riecht schon ein bisschen nach Machtkampf den Schlaudraff verloren hat. Alleine das überschwengliche Lob für Zuber mutet merkwürdig an.

  • Das überlegt man sich in einer Branche mit sehr wenigen Arbeitsplätzen schon zweimal ob man aus dem Nähkästchen plaudert denke ich.

  • Joa, zumal man Schlaudraff ja nun wirklich vorwerfen kann, dass er wusste, worauf er sich einlässt. Wenn man sich nur wenige Minuten oberflächlich mit Kind beschäftigt, kann man erahnen, wie dieser Mann tickt. Schlaudraff wusste das. Jetzt die Diva spielen und erzählen, wie es da abläuft und letzten Endes das kundtun, was vermutlich alle wissen und wo ihm alle sagen können: Hate to say I told you so?

  • Es wird eh keiner in der Öffentlichkeit was sagen, erst recht nicht wenn sie noch auf dem Lohnzettel stehen. Aber trotzdem würde ich gerne lesen, wie es zu dieser und jener Entscheidung bei 96 kam, gerne auch aus Jans Sicht. Vielleicht so ne Art Schlaufileaks oder so...

  • Besser kann man sich gar nicht für eine Wiederanstellung bzw. Reaktivierung empfehlen.

    Damit steht Zubers Nachfolger im Sommer quasi schon fest.

  • Im Artikel steht drin, dass Schlaudraff auf Wiedereinstellung, gegen die Kürzung der Lohnfortzahlung und auf Entfristung des bis 2022 geltenden Arbeitsverhältnisses klage.

    Kurz gesagt.