• FFP2-Maskenpflicht hört sich ja zunächst scheinbar gut und vernünftig an - weil sie eben mehr Schutz bietet als die selbst gehäkelten Stoff-Masken aus Omas Schlüpper oder diese billig Einmalmasken.


    Nun hörte ich, dass auch die FFP2-Masken nur dann den versprochenen Schutz bieten, wenn sie korrekt ( d.h. abschließend) angelegt werden. Bei Bart-Träger*innen ist das abschließende Anlegen jedoch nicht möglich, wobei nicht gesagt wurde, ob es da Unterschiede zwischen Pubertätspflaum, Eintags-Bart, 3-Tage-Bart, Wochen-Bart oder Mehrjahresbart gibt.


    Bärte sind ja derzeit wieder in Mode. Viele Menschen haben daher welche und hebeln damit die Wirksamkeit der FFP2-Maske und deren Pflicht aus.


    Insofern wäre es mal ne Idee/Anregung für die nächsten Verschärfungen (die m.E. so sicher kommen wie das Amen in der Kirche), das man ein Bart-Verbot verkündet. Mindestens in Bayern. Wer sich nicht daran hält, wird vor Ort von den Sicherheitskräften zwangsrasiert (trocken bis 3 mm Bartlänge ( +/- 10%) und nass darüber) und erhält ein Bußgeld über 450,-- EUR. Bei Bedarf können die Friseure zwangsrekrutiert werden, die staatliche Unterstützung wg. Lockdown erhalten haben (Schließlich können sie ja auch was tun für die erhaltenen Steuergelder). Wir haben schließlich Pandemie, die britische/irische Mutation droht und die dritte Welle kommt ganz sicher, wenn wir zu lasch sind und die durch Bärte hervorgerufenen Schlupflöcher nicht beseitigen. Wird Karl Lauterbach sicher auch schon dran gedacht haben, weil ja auch nirgendwo steht, dass es ein Recht auf Barttragen gibt.


    Wundern würde es mich jedenfalls nicht (mehr).

  • mist . wo ist die grenze zwischen schlampig rasiert und bart ?:|:|:|;)

    da trage ich jetzt schon konsequent ffp2, wenn ich unterwegs bin, ohne sie ein einziges mal abzunehem, halte abstand , immer im zweifel anderen den vortritt (nehme allgemein sehr viel rücksichtnahme wahr, auch in der großstadt ), wasche zuhause gründlichst meine patschehändchen, reicht das alles auch nicht, muss noch eine einwandfreie rasur her. fck crn!!!


    warum wird immer wieder nur die gesamtzahl der infektionen als einziger indikator benannt ?! das oberste ziel in dieser situation muss es doch sein , die zahl der schweren verläufe und todesfälle runterzukriegen. wtf ?!


    inzidenz null ? warum ein unrealistisches ziel vorgeben ? das demotiviert die leute. möglicherweise kommen wir nie mehr auf null.


    die impfkampagne ist die einzige hoffnung, da muss man jetzt auch irgendwann mal kontinuierlich 100 000 pro tag schaffen , ich weiß das ist leicht gesagt , aber 35 000 wie gestern das geht nicht klar...


    wobei natürlich die idee eines knallharten , aber vergleichsweise kurzen lockdowns durchaus plausibel klingt...

    3 Mal editiert, zuletzt von Calogero81 ()

  • auch bei einem "noch so harten Lockdown" würde wieder rumgeeiert, aber ich, aber der, aber doch wichtig ... und auch dieser Lockdown würde auch nicht voll was bringen -

    Man muß sich hingegen einfach vorstellen was wäre, wenn angekündigt würde, in Deutschland fällt Samstagnacht 2 Meter Schnee und den können wir erst eine Woche später räumen - dann müssen halt die wichtigen Mitarbeiter "in Kernkraftwerken und so" eine Woche dort übernachten und sich dafür entsprechend "Ravioli" mitnehmen. Und alle anderen besorgen sich halt für zuhause ausreichend Toilettenpapier und Bier etc. und fertig. Dann wäre die Inzidenz nach der Woche auf 50 und die ganze Rumeierei, die wir nur noch locker 8 Wochen vor uns haben, wäre Geschichte.

    Dann gäbe es halt eine Woche kein frisches Obst und Gemüse. Und keine frischen Blumen. Bin gerade in NRW. Dort sind Blumenläden geöffnet. Sind die das in Hannover auch? Dann haben wir glaube ich echt noch Verschärfungspotential in Deutschland.

  • die mitarbeiter mit der raviolidose im akw ist zwar flapsig formuliert , aber das ist letztlich die idee. alles zu zu , bis auf energieversorgung, krankenhäuser,rettungsdienst usw. nahrungsmittelversorgung natürlich auch. apotheken.. aber rossmann, müller und dm könnten zum beispiel auch noch dichtmachen, denn alles wirklich lebensnotwendige , was es dort gibt, gibt es auch bei aldi oder rewe.

  • Hallooooo.

    Blumen sind systemrelevant!!!

    Wenn du deiner Frau EINMAL keine zum Hochzeitstag geschenkt hast, dann weißt du das....

  • bin nicht verheiratet , daher weiß ich es nicht.


    und für das system deiner ehe ist das vielleicht relevant, deine ehe an sich hingegen ist nicht systemrelevant. sorry das klang jetzt fies. alles gute zum valentinstag.;)

  • die mitarbeiter mit der raviolidose im akw ist zwar flapsig formuliert , aber das ist letztlich die idee. alles zu zu , bis auf energieversorgung, krankenhäuser,rettungsdienst usw. nahrungsmittelversorgung natürlich auch. apotheken.. aber rossmann, müller und dm könnten zum beispiel auch noch dichtmachen, denn alles wirklich lebensnotwendige , was es dort gibt, gibt es auch bei aldi oder rewe.

    Nein, auch Aldi und Rewe müssen halt zu! Alles! Falls heute Nacht 2 Meter Schnee fällt, findet man auch irgendwo noch Nudeln oder irgendwas im Schrank morgen. Wenn man weiß, daß eine Woche Lockdown ist, muß man halt alles für eine Woche einkaufen. Und wenn dann was fehlt und es ist wirklich lebensbedrohlich, dann bringt das die Polizei* sicherlich vorbei.

    Wenn die Leute weiterhin auf der Straße rumrennen, weil sie angeblich zum Aldi müssen, dann bringt so ein harter Lockdown in Relation zur Härte NIX.

    * Wichtig ist, daß man sich alles vorher holt und daß man sich das was fehlt nicht selbst holen darf! Ob das dann Rewe und der Apothekenbringdienst bringen darf, oder die Freiwillige Feuerwehr oder die Bundeswehr oder das Rote Kreuz das müßte man klären.

    Einmal editiert, zuletzt von 96Weizen ()

  • manchmal erwische ich mich bei dem gedanken , dass so ein kleiner regional begrenzter bürgerkrieg irgendwie leichter zu ertragen wäre als das unberechenbare virus, das überall lauert .... und vielleicht sogar weniger opfer fordern würde. wobei ich noch nie einen krieg erleben musste und das wahrscheinlich sehr zynisch ist gegenüber denen die es erleiden mussten. dennoch kommen solche gedanken auf...das wirkt irgendwie überschaubarer und klarer eingrenzbar gegenüber einer bedrohung, die man nicht sehen , hören , riechen und schmecken kann. bayerische seperatisten gegen die bundesrepublik oder so...

    3 Mal editiert, zuletzt von Calogero81 ()

  • Naja, man muss sich damit abfinden: Es wird verschärft. Aber es wird stetig besser werden. Und in diesen vier Wochen wird auch das Drumherum ganz sicher besser. Am Ende werden bis Mitte Februar

    • die Alten- und Pflegeheime top geschützt sein,
    • die Gesundheitsämter effizient und zukunftssicher arbeiten,
    • die Impfstoffbeschaffungen reibungslos laufen und Nachschub kein Problem mehr sein,
    • die Impfzentren im Normalbetrieb durcharbeiten und
    • die Terminvergabe für alle, die dran sind, super funktionieren.

    Das wird es!


    ... muss es aber auch, denn morgen wird ganz offiziell die letzte Patrone verschossen.

    Ich habe gerade eben gelesen, dass noch nicht einmal 7000 Menschen komplett durchgeimpft sind in Deutschland. Doll klingt das bisher noch nicht wirklich. Von daher wäre ich noch nicht so optimistisch.


    Erst gestern habe ich darüber nachgedacht, dass nach den Entscheidungen heute wohl alles noch viel schlechter sein wird als es während Corona teilweise im letzten Jahr war.


    Ich richte mich auch schon gedanklich darauf ein, dass ich heute noch mal Einkaufen gehe und dann nur noch alle 2 Wochen oder so mal zum Einkaufen die Wohnung verlasse.

  • das ist auch zunächst noch nicht das ziel. die erste dosis bewirkt bereits einen signifikanten schutz, die zweite dient zur vervollständigung.

  • Traumheld
    wie sollen das denn auch mehr sein, wenn mindestens 17 (eher 21) Tage Abstand zur ersten Impfung sein sollen - vor 17 Tagen hatte doch auch erst nur eine Handvoll die Erstimpfung

  • Dafür, dass es am Anfang hieß, direkt nach den Weihnachtsfeiertagen geht es los (Das habe ich so zumindest in Erinnerung) und zwischen dem 26.12. und gestern liegen ja immerhin 23 Tage, ist das trotzdem schon eine zu niedrige Zahl. Da wäre auf jeden Fall mehr gegangen. Ich teile halt nur nicht diesen Optimismus, dass nach den Entscheidungen heute alles "super schnell toll" wird und so in etwa klang das ja im von mir zitiertem Beitrag. Gefühlt muss man hier von quasi Null auf Hundert beschleunigen, um es mal überspitzt zu formulieren.

  • 1,1 Millionen Impfungen bisher sind viel und gleichzeitig viel zu wenig.


    Ich verstehe weiterhin nicht, warum man nicht einfach über die Hausärzte impft. Bei 50 Euro Prämie pro Impfung hätten die einen Weg gefunden, die Kühlkette zu gewährleisten...


    Aber diese komischen Impfzentren machen es natürlich viel dramatischer...

  • Die tägliche Zahl der Impfungen geht auch noch nach Oben. Muss sie auch. Es hat langsam angefangen und es ist immer noch zu langsam. Aber es wird besser. Die Richtung stimmt. Gestern gab es fast 100.000 Impfungen. Das dreifache dürfte nötig sein, und mehr wäre besser.

  • Rein politisch betrachtet sind Kontaktreduzierungsmaßnahmen weiterhin das "bequemste" Thema für die Politiker. Da delegiert man die Verantwortlichkeit in großen Teilen von sich, nämlich an die bösen Kinder Bevölkerung. Wenn es dann gut läuft kann man sagen, seht her unsere Maßnahmen haben gewirkt.... obwohl man das nach über einem Jahr weiterhin nicht auf irgendeine Weise versucht hat über Projekte genauer zu validieren. Funktioniert es nicht, dann kann man sich durch die Lockdownbrille höchstens den Vorwurf machen lassen nicht hart genug in den Lockdown gegangen zu sein. Daher macht es natürlich auch aus Sicht des Bundes politisch Sinn immer die härteste Gangart zu fordern....die Länder sind die gearschten die bremsen (müssen).

  • Medizinisch gesehen sind Kontaktreduzierungsmaßnahmen sicherlich das probateste Mittel zur Vermeidung von Infektionen bzw. Ausbreitung des Virus.

  • die mitarbeiter mit der raviolidose im akw ist zwar flapsig formuliert , aber das ist letztlich die idee. alles zu zu , bis auf energieversorgung, krankenhäuser,rettungsdienst usw. nahrungsmittelversorgung natürlich auch. apotheken.. aber rossmann, müller und dm könnten zum beispiel auch noch dichtmachen, denn alles wirklich lebensnotwendige , was es dort gibt, gibt es auch bei aldi oder rewe.

    Nein, auch Aldi und Rewe müssen halt zu! Alles! Falls heute Nacht 2 Meter Schnee fällt, findet man auch irgendwo noch Nudeln oder irgendwas im Schrank morgen. Wenn man weiß, daß eine Woche Lockdown ist, muß man halt alles für eine Woche einkaufen. Und wenn dann was fehlt und es ist wirklich lebensbedrohlich, dann bringt das die Polizei* sicherlich vorbei.

    Wenn die Leute weiterhin auf der Straße rumrennen, weil sie angeblich zum Aldi müssen, dann bringt so ein harter Lockdown in Relation zur Härte NIX.

    * Wichtig ist, daß man sich alles vorher holt und daß man sich das was fehlt nicht selbst holen darf! Ob das dann Rewe und der Apothekenbringdienst bringen darf, oder die Freiwillige Feuerwehr oder die Bundeswehr oder das Rote Kreuz das müßte man klären.

    Vollkommen unrealistisch und nicht durchführbar. Sorry.

    Und da du diesen Vergleich gewählt hast, 2m Schnee würde zu massiv vielen Toten führen. Da wären dann übrigens erst recht viele Menschen unterwegs!

    Ich müsste zB eh weiterhin zur Arbeit sowie Hunderttausende andere Systemrelevante auch.

    „Alles zu“ klingt erstmal richtig schon populistisch toll, funktioniert aber im echten Leben nicht.
    Außerdem haben wir doch bereits den Beweis, dass das nichts bringt mit den 3 Monaten kompletter Ausgangssperre in Spanien und Italien letztes Jahr.

  • (Neben vielen anderen) ist doch das dicke Problem bei dem ganzen Zero-Covid, dass man zugleich auch die zukünftige „Alarm-Alarm“-Schwelle nach unten zieht. Da wird dann halt nicht mehr bei 50+ mit wedelnden Armen im Kreis gerannt, sondern schon ab – keine Ahnung – zehn. Und entsprechend gibt es bereits ab dieser Schwelle erneute einschneidendere Maßnahmen, womit sich auch die ganzen tollen wirtschaftlichen Begleitrechnungen (viel „günstiger“ als der jetzige Stotter-Lockdown) in Luft auflösen.


    Und all die Virologen, die sich auch diese Günstigerprüfung jetzt ans Revers heften, werden die ersten sein, die „Vorsicht“ rufen. Und es wird niemand da sein, der dann mal stirnrunzelnd nachfragt. Und falls doch, so wird der Bodysnatcher-Finger rausgeholt, irgendwer findet sich da schon, im Zweifel wir alle, wir Pandemie-Noobs, die wir nicht verstehen, dass nach dem verordneten Komplett-Lockdown selbstverfreilich der eigenverantwortliche kommen muss, wer’s nicht will oder versteht, ist ein selbstsüchtiger dummer Asi. Drosten wird kopfschüttelnd die müden Augen senken, Brinkmann wird die Zuschauer des Corona-Spezials unter zitternden Mundwinkeln mit Blicken erdolchen, Lauterbach seinen Scheitel mit zwei vollen Facepalm-Händen auf den Frontallappen festtackern.


    Meine Güte, ist das alles ...