• Die Impfkampagne hat ihren Schwung schon wieder verloren, da die Hausärzte wohl nur 2,5 Tage gebraucht haben, um ihr Kontingent zu verbrauchen.


    Weiterhin werden konstant über 4 Millionen Impfdosen zurück gehalten, was derzeit knapp 20% der Lieferungen entspricht. Hätte die Impfkampagne ihren Schwung behalten, hätte dies für knapp eine Woche ohne Lieferung gereicht, bei der aktuellen Zahl sogar für mehr als zwei Wochen.


    Gibt es schon irgendwelche Meldungen über die erfolgreiche Arbeit der legendären Taskforce?

  • finky

    Ich glaube nicht, dass der Weg zur Apotheke irgendwo deutlich weiter ist als der Weg zur Schule. Und ich glaube nicht, dass eine Apotheke grosse Probleme hat, SchülerInnen jeweils einen Test auszugeben. Aber im Grunde genommen ist es dasselbe wie beim Impfen: Ach, wir haben bewährte Strukturen? Naja, wir versuchen es trotzdem mal auf eigene Faust! Wird schon schief gehen - und tut es dann auch.


    Natürlich sollten die Tests zuhause vor Fahrtantritt in die Schule durchgeführt werden, aber die gestrige landesweite Abholaktion ist albern gewesen. Und sie hat mal wieder einen Tag Präsenzunterricht gekostet.

  • Ich lese hier nur Kritik, heute Morgen, hm, kann man es denn nicht einfach mal akzeptieren, dass unsere Verantwortlichen aus der Politik, es nicht besser können oder wollen, und wir es so hinnehmen müssen, ohne ständig Fragen zu stellen. Wäre das mal ausnahmsweise möglich?

    Verdammt, es ist nun mal so wie es ist.

  • Die Impfkampagne hat ihren Schwung schon wieder verloren, da die Hausärzte wohl nur 2,5 Tage gebraucht haben, um ihr Kontingent zu verbrauchen.

    Ist das irgendwo so geäußert worden von Hausärzten?

    Man sollte auch noch bedenken, das letzte Woche ein durchaus nennenswerter Teil der Praxen noch Urlaub hatte, wie das in den Ferien meistens so ist. Diejenigen werden auch erst diese Woche so richtig einsteigen können.

    Aus einem persönlichen Gespräch mit einer Hausärztin weiß ich, das der bürokratische Aufwand abartig groß ist für jede einzelne Impfung. Gerade kleine Praxen bekommen das, neben den normalen nötigen Sprechstunden, Hausbesuchen usw., kaum bewältigt.

  • War gestern bei meinem Hausarzt und habe mal gefragt.
    Es wurde dort alles bereits gestern verimpft und man weiß erst am Donnerstag, wie viel Impfstoff am Montag neu geliefert wird.
    daa mit der Bürokratie stimmt natürlich. Die Vor-und Nachbereitung (Formulare und Listen) dauert wohl mehrere Stunden...

  • Bronco, noch eine kleine Anmerkung zum Personalmangel, aus meiner Sicht.


    Das Problem, was das fehlende Personal angeht, ist hausgemacht , und das seit Ewigkeiten. Du selbst hast doch auf die unverzichtbaren Arbeitskräfte aus dem Ausland verwiesen, weil in Deutschland unter den Deutschen wahrscheinlich kein Interesse besteht in Berufe zu gehen, die einem was mental und physisch abverlangen und zusätzlich nicht gut bezahlt werden. So ist es in der Pflege und so ist es im Gesundheitssystem. Ich kann mich noch zuletzt an Spahns initiativen Vorstoß erinnern, wo er Arbeitskräfte aus dem Ausland forderte. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/spahn-pflege-101.html

    oder https://www.handelsblatt.com/p…-3cer5KGdQR9huKjjCgT2-ap5


    Wo bleiben die Arbeitskräfte aus dem Inland? Wo ist denn da Spahns Initiative geblieben? Wo sind die Ideen für eine gewisse Attraktivität für die Deutschen Fachkräfte bzw. Nachwuchs geblieben??


    Wie man siehst, besteht das Problem schon länger und deshalb kann man nicht so tun als wäre man während der Corona Epidemie groß überrascht.

    Mann hat einfach in der Vergangenheit schon derbe verkackt.

  • das Problem,auch in diesem Bereich,ist die schleichende Abkehr von der sozialen Marktwirtschaft Lakritze


    Wenn Toplöhne gezahlt würden und somit Wertschätzung sichtbar würde,gäbe es kein Mangel-binsch mir sicher.


    ...das vieles längst und in der Vergangenheit verkackt wurde,stimmt meiner Ansicht nach leider

  • Wenn man die Grundversorgung (Klick) und Daseinsvorsorge (Klick) in einer Gesellschaft privatisiert, dann muß man sich nicht wundern...


    Wie gesagt, Freiwillige vor, die für einen Hungerlohn die Pflege übernehmen wollen... und Ja, Corona wird zum Brennglas der gesellschaftlichen Fehlentwicklungen.

  • So, in Österreich hat die Coronapandemie ein erstes politisches Opfer gefordert. Gesundheitsminister Anschober tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück, hat zuletzt immer wieder mit Erschöpfung und Überarbeitung zu kämpfen gehabt.


    Natürlich denkbar ungünstiger Zeitpunkt.

  • Die Impfkampagne hat ihren Schwung schon wieder verloren, da die Hausärzte wohl nur 2,5 Tage gebraucht haben, um ihr Kontingent zu verbrauchen.


    Weiterhin werden konstant über 4 Millionen Impfdosen zurück gehalten, was derzeit knapp 20% der Lieferungen entspricht. Hätte die Impfkampagne ihren Schwung behalten, hätte dies für knapp eine Woche ohne Lieferung gereicht, bei der aktuellen Zahl sogar für mehr als zwei Wochen.


    Gibt es schon irgendwelche Meldungen über die erfolgreiche Arbeit der legendären Taskforce?

    Nur ein subjektives Gefühl, aber aus meinem "älteren" Umfeld (Eltern, Großeltern, Nachbarn etc) kommen in den letzten Tagen seit Ostern viele Meldungen über erfolgte Erstimpfung sowohl überraschend kurzfristig über Impfzentren, als auch über Hausärzte. Im Prinzip sind plötzlich alle "Risikopatienten" meiner Familie kommenden Freitag quasi durch wo vor Ostern bisher nur mein Uropa (Ü80) über Monate hinweg seit Januar der Lonely Rider der mir bekannten Geimpften war. Und das ist in Summe echt erleichternd.

  • mich überrascht ja die Entdeckung, dass angeblich ein Asthmaspray eine schwere Corona Erkrankung signifikant verhindern kann. Als Laie hätte ich das schon viel früher mal probiert. Wenn es überhaupt stimmt, wieso stellt man das erst jetzt fest?

  • @Käptn, da hat die Corona-Lage kein Alleinstellungsmerkmal. Das von dir angesprochene Phänomen ist überall vertreten, so zum Beispiel bei der Trainerarbeit, Klimaschutz, Verkehrsplanung. Die Liste ließe sich immer weiter verlängern.


    Edit: Der guten Ordnung halber erwähne ich, dass auch auf mich dieses Phänomen zutrifft.

    Einmal editiert, zuletzt von Kai ()

  • mich überrascht ja die Entdeckung, dass angeblich ein Asthmaspray eine schwere Corona Erkrankung signifikant verhindern kann. Als Laie hätte ich das schon viel früher mal probiert. Wenn es überhaupt stimmt, wieso stellt man das erst jetzt fest?

    Die Frage, die sich mir gestern eher gestellt hat (genauso wie die Meldung über die Studie der Aerosolforscher), was man jetzt draus macht, ob das signifikant etwas ändert oder ob auch diese neuen Sachverhalte im Gesamtkontext wie es jetzt weitergeht, ignoriert werden.

  • Als Laie

    Das ist ein seltsames Phänomen. Leute gestehen ein, keine Ahnung von der Materie zu haben, tun aber trotzdem kund, dass sie es besser/schneller/anders gewusst hätten.

    das ist Unsinn! „Ich bin überrascht„ „wenn es überhaupt stimmt“


    Als Laie vermute ich, dass die Behandlung nicht neu ist und zur klassischen Corona Behandlung gehört,

    cortisonhaltige Asthmapräperate einzusetzen.

    Die eigentliche Frage ist, warum kocht das Thema erst jetzt in den Medien hoch.

    Einmal editiert, zuletzt von Nebensache ()

  • Aber recht hat Hedemann doch , schließlich hat Lauterbach (also die SPD), gesten das Mittel (Budesonid) schon als möglichen 'Game Changer' ausgemacht.

    Jetzt vermitteln die CDUler im Hintergrund den Einkauf - das Zeug ist der neue heiße Scheiß!

    2 Mal editiert, zuletzt von mustermann ()