• Die "Party zuhause" besteht dann jedoch nur aus maximal zwei Haushalten.

    Das stimmt für NRW zur Zeit noch nicht. Für den nicht öffentlichen Bereich gibt es keine Regelung, nur eine Empfehlung. Und im öffentlichen Bereich gilt5 Personen oder zwei Haushalte. Alles mag sich aber heute ändern.

    Aber natürlich zielt das Alkoholverbot an dem Tag vor allem darauf hin, dass das Verbot der abgesagten Veranstaltungen umgangen wird. Für Nicht Kölner macht es so ja wenig Sinn, an dem Tag nach Köln zu fahren.

  • prickelpit96 Selbst das RKI widerspricht an diesem Punkt. Gastronomie/Restaurants sind keine Infektionsherde laut RKI Zahlen...von daher bin ich gespannt ob das wirklich kommt und ob und wo das ggf. wieder gerichtlich kassiert wird.


    Wenn das dann hier und da wieder kassiert würde (ich möchte da keine Prognose abgeben), würde man genau den Zustand herbeiführen den man nicht möchte.

  • Na komm, ich versuche mich für meine Verhältnisse zurück zu halten... ;) zumal ich ja viele Maßnahmen auch kritisch sehe. Aber da wird sich mal über tägliche Erlebnisse sachlich ausgetauscht - und dann grätscht wieder jemand dazwischen, wie blöd doch Regel A oder Regel B ist...


    Das Beispiel draußen nur Kännchen 80 bei Nässe hat das gut illustriert...

  • einer maßnahme kann man auch kritisch gegenüber stehen ! mir ist das auf einmal auch zuviel. das bier wird warm , steht ab, kein schaum mehr drauf. ich nehm da lieber ein nullzweier statt so ein maß

  • Vorschlag zur Beschlussvorlage der Bundesregierung:

    Ab 04.11. Gastronomie schließen, touristische Übernachtungen verbieten, Kultureinrichtungen, Sport, Fitnessstudios zu machen, überregionale Tagesausflüge (auch für Verwandtenbesuche) einschränken...

  • Aber arbeiten dürfen wir noch (in einigen Branchen). Und den ÖPNV benutzen. Ggf. beim Arzt in Wartezimmer warten, wenn man da zum Test hingeschickt wird.


    “Chupze“ haben unsere Entscheider.

  • Auch die DPA vermeldet das die Gastronomie für 4 Wochen ab dem 4. November schließen muss.



    Ok, die Zahlen/Fakten die das RKI dazu gemeldet hat scheinen völlig irrelevant zu sein. Die Hygienekonzepte der Gastronomie werden also in die Tonne getreten.

    Würde man eigentlich von Weil+Co. schräg angeguckt wenn man jetzt noch mal gerne (und jetzt erst recht) vor dem 4. 11 ins Restaurant gehen möchte..?

    Im übrigen, wo ist eigentlich der Unterschied zum Einzelhandel der geöffnet bleiben soll..? Gastronomie = Hotspot..?:rofl:


    Schade, sehr schade das ihnen dieser Bereich der Wirtschaft scheinbar komplett am Arsch vorbei geht.




    Edit

    Gerade gelesen, im Einzelhandel soll nur noch 1 Kunde pro 25qm (!) erlaubt sein. Dann brauchen sie auch gar nix mehr aufmachen.

  • In dem Zusammenhang finde ich solche Aussagen, wie von Weil, verwerflich, die sich auf die kommenden Verschärfungen bezieht.

    Zitat

    "Wir kämpfen jetzt darum, dass wir alle miteinander einigermaßen friedliche Weihnachten haben werden."

    Wenn die Maßnahmen laut RKI nicht dazu geeignet sind die Infektionszahlen zu drücken, dann wird es auch keine Entspannung zu Weihnachten geben. Man macht den Leuten mehr oder weniger direkt Hoffnungen ... die Bevölkerung erträgt die anscheinend wenig sinnhaften Maßnahmen und der Schuldige wird dann wieder ein Teil der Bevölkerung sein, der dafür sorgt, dass sich all die Anstrengung und Opfer nicht gelohnt haben. So spaltet man Gesellschaft noch weiter ...

  • prickelpit96 Selbst das RKI widerspricht an diesem Punkt. Gastronomie/Restaurants sind keine Infektionsherde laut RKI Zahlen...von daher bin ich gespannt ob das wirklich kommt und ob und wo das ggf. wieder gerichtlich kassiert wird.


    Wenn das dann hier und da wieder kassiert würde (ich möchte da keine Prognose abgeben), würde man genau den Zustand herbeiführen den man nicht möchte.

    Dehoga hat schon angedeutet, dass sie wieder klagen sofern es nicht eine weitreichende Kompensation gibt. Wenn es selbst RKI sagt, Restaurantbesuche spielen kaum eine Rolle, sind die Chancen wohl gut.
    In Kombination mit fehlenden Lüftungsmöglichkeiten oder engem Luftraum könnte ich weitere Beschränkungen nachvollziehen, ebenso Schnaps- oder ganzes Alkoholverbot und auch Sperrstunden kann ich nachvollziehen.
    (Weil: Besoffen macht nachlässig)


    Drosten hat neulich vorgeschlagen, als Schraube für Verschärfungen die ü50-Indizidenz zumindest stärker zu berücksichtigen - weil diese für Kliniken etc relevant ist


    Öffentlicher Verkehr ist nicht zu belegen, aber Bekannte aus München erzählen von regelmäßigen orangen Warnungen der App (kurze Kontakte zu Infizierten). Den halte ich persönlich für gefährlich und fahre tatsächlich seit Corona nur noch Auto oder Rad

  • Aus Sicht der Poltik ist es doch wunderbar das Weihnachten quasi vor der Tür steht.


    So hat man immer das Droh/Mahnszenario, wenn ihr jetzt nicht mitzieht dann haben wir alle kein schönes Weihnachtsfest weil die KontaktVERBOTE dann leider leider auch zu diesem Zeitpunkt angewandt werden müssen...:deal:

  • Da hast Du vermutlich “Glück“. Sport wird ja auch verboten. Plus Reisen = überregionale Tagesausflüge.


    Wenn schon alle zu Hause hängen müssen, dann bitte ohne TV Sport, aktuelle Liveshows, Konzerte o.ä. Am besten Hochzählen von (aussagelosen) Zahlen. Nur unterbrochen von zweckentfremdeten Schockbildern und Spekulationen über die schlimmsten MÖGLICHEN Folgen.

  • Meinetwegen Kneipen schließen (ja, auch da hängen Existenzen dran, aber ein Grundverständnis hätte ich ob der meist baulichen Gegebenheiten und des diskutablen Zwecks einer Kneipe), aber Restaurants? Ich bin in den letzten Monaten selten Menschen so wenig nahe gekommen wie bei Restaurantbesuchen. Da waren meist 5 bis 10m Platz bis zum nächsten Gast, da eh selten alle Tische besetzt waren. Ein vollkommener Wahnsinn.


    Edit: Fitnesstudios (auch wenn ich da ebenso grundsätzlich Verständnis für eine Schließung zeige) werden das ebenfalls kein zweites Mal überleben. Die sind ja im Frühjahr schon beinahe hopps gegangen.


    Öffentlicher Verkehr ist nicht zu belegen, aber Bekannte aus München erzählen von regelmäßigen orangen Warnungen der App (kurze Kontakte zu Infizierten).

    Selbiges habe ich aus München auch gehört. "Ständig" Warnungen nach Benutzung desw ÖPNV.

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  • Na sowas macht ja Mut, dass die Entscheidungen auch auf einer verlässlichen Datengrundlage getroffen werden :erstaunt::

    Zitat von ntv

    +++ 07:32 Laborprobleme führen zu zahlreichen falschen Testergebnissen +++
    Ein großes bayerisches Labor hat einem Zeitungsbericht zufolge bei Corona-Tests reihenweise falsche positive Ergebnisse hervorgebracht. Das sei bei Nachprüfungen in einem Krankenhaus im oberbayerischen Taufkirchen/Vils aufgefallen, berichtete der "Münchner Merkur". Dort hätten sich 58 von 60 positiven Tests als falsch herausgestellt. Die Geschäftsführerin des Augsburger MVZ-Labors erklärte die Fehler mit der Knappheit an Reagenzien. Das Labor habe wegen des Lieferausfalls eines Herstellers auf ein anderes Nachweismittel zurückgreifen müssen, das offenbar nicht kompatibel gewesen sei. Dem Bericht zufolge sind die falschen Ergebnisse aber kein Einzelfall. Auch andere Labore hätten Schwierigkeiten, wegen Personalmangels und fehlender Reagenzien in der gewohnten Qualität zu testen.