• Das wurde im Corona-Podcast vor einigen Tagen schon thematisiert. Laut Drosten gibt's sogar arbeitsmedizinische Untersuchungen von Menschen, die die Dinger beruflich tragen.


    edit: War auf Florian bezogen.

    Und was wurde da gesagt? Ich fühle mich immer noch nicht wieder fit.

  • Dass es eine signifikante Last für den Atemapparat ist, da man gegen den Widerstand der Maske atmen muss. Deshalb die Untersuchungen (Lungenfunktionstest inklusive).

  • Das ist auf jeden Fall ein übles Gefühl. Sollte das Tragen hier generell zur Pflicht werden, kann ich mir das Rausgehen abschminken.

  • Darf (und wird) in den Betrieben, die nun (neuerdings) medizinischen Bedarf herstellen, über Ostern eigentlich weitergearbeitet werden? Oder in den Testlaboren? Geht sowas überhaupt ohne Änderungen am Arbeitschutzgesetz?


    Wäre ja schon schräg, wenn nun alle ins lange Wochenende gingen.


    Hierzulande ja (was das Dürfen betrifft), siehe die hier verlinkte Allgemeinverfügung vom 24.03.2020: https://www.niedersachsen.de/C…ndesregierung-185856.html.


    Die neue Fassung der "Kontaktsperrenrechtsverordnung" (ebenfalls dort verlinkt) hat einige wie ich finde sehr sinnvolle Korrekturen im Vergleich zur letzten Fassung. Danke dafür!

  • Heute Abend, bei uns in der Südstadt, pünktlich um 18.00 Uhr, läuteten wieder die Glocken der Ev.-Luth. Pauluskirche. Für mich klingen die immer sehr schön. Ganz besonders nachts, wenn alles drumherum still ist, leise und wohltuend, im Stundentakt. Ich mag Kirchen und das Glockenspiel wirklich ganz gerne, man muss deshalb nicht besonders gläubig sein.

    Wäre gut, wenn die Leute an Ostern wieder zusammen beten dürften, in der Corona- Zeit, in Zeiten der körperlichen Distanz. Die Menschen bräuchten etwas woraus sie wieder gemeinsam Kraft schöpfen. Mit vorgeschriebenen Sicherheitsabstand innerhalb der Kirchen, aber verbunden im Geiste, wären die Messen schätzungsweise machbar. Eine halbstündige Zusammenkunft für ein leises Gebet würde vielleicht schon reichen, dann könnten die Nächsten wieder hineingehen..

  • Dirk Müller hat da was zu geschrieben, finde ich ganz gut eingeschätzt:

    Wirklich, Mustermann?

    Es lohnt sich sicherlich, das Papier kritisch zu lesen und zu würdigen.


    Aber doch nicht von so einem VT-Schwafler.

    (Nichts gegen seinen Humor: „Kinder sollen ihre Eltern töten, wenn die gegen die Regelungen verstoßen.“)


    Mr Crash, der Meister der Untergangsszenarien - Dirk „So manipulieren uns die Machteliten“ Müller, der kleine Mann von Welt aus Reilingen, ist vielleicht doch nicht der Richtige für das Große Ganze.


    (Der hat ja auch schon wunderbar erklären können, warum Putin auf der Krim alles richtig gemacht hat (und das gar keine Annexion war) und warum die bösen Amerikaner Griechenland von Europa trennen wollen, um die Bodenschätze dort auszubeuten...)

  • Unabhängig von Müller und auch Nudging ist das doch eigentlich klassischer Foucault (Biopolitik). Und es ist seit eben diesem auch klar, dass westliche Demokratien auf diese Weise Macht und Kontrolle ausüben. Dennoch lag es selten so Schwarz auf Weiß auf dem Tisch. Inklusive der Schuldfrage, die die eigentliche Kontrollfunktion im Subjekt auslöst - ganz "wunderbar" aufgedröselt im Spiegelstrich 2) mit den Kindern, die das "Gefühl" haben, Schuld am Tod der Eltern zu sein (Händewaschen vergessen). Nun muss dieses "Gefühl" aber halt erstmal produziert werden - durch eben diese Strategie.


    Ich habe mich da schon häufiger hier im Thread drüber aufgeregt, stets flankiert durch die notwendige Bemerkung, dass es hier eben erstmal darauf ankommt, auf der sicheren Seite zu sein, bezüglich des Virus-Potenzial. Dennoch muss - in meinen Augen - das auch stets derart kritisch begleitet werden, bezüglich der Maßnahmen und deren strategischer Durchsetzung. Und einiges davon - so auch dieses Strategiepapier - darf hinterher irgendwann mal noch darüber hinaus einigen Verantwortlichen gerne krachend auf die Füße fallen.

    Einmal editiert, zuletzt von Zackzack ()

  • Wow, die ganze Tragweite deines Posts wird mir erst jetzt klar:


    https://taz.de/Shitstorm-nach-…/?goMobile2=1586304000000


    Neokolonialistische Denke im 21. Jahrhundert.

  • Ich sehe die Zahlen bei uns schon auf einem sehr guten Weg. Die Zahlen der Neuinfektionen lagen vor 14 Tagen bei etwa 4.000 pro Tag (steigend). Grob über den Daumen kann man also sagen es werden derzeit täglich etwa 4.000 Personen gesund.

    Die derzeitige Zahl der Neuinfektionen liegt etwa bei 4.000 pro Tag (fallend). Die Zahl der jeweils "aktuell Infizierten" müßte somit etwa stabil bleiben oder fallen.

    Wenn dieser Trend so bleibt, kann ich mir vorstellen, daß z.B. Kindergärten und Schulen noch im April geöffnet werden.

    Hätte jetzt such genauso gut den Post von stscherer direkt davor zitieren können.


    Hier ein aktueller Artikel von SPON bei dem es um die Prognose der nächsten Tage und Wochen geht. Die Simulation nimmt die Effekte der unterschiedlichen Einschränkungen mit und passt erschreckend gut zu den Daten.

  • Hier in der Schweiz sind die bisher beschlossenen Massnahmen um eine Woche bis zum 26.04. verlängert worden. Das wären dann insgesamt sechs Wochen. Danach will man einen langsam Ausstieg wagen. Über das Wie wird bis dahin noch gegrübelt.


    Gesund bleiben.

  • Lufthansa verliert laut eigener Aussage 1 Million Euro pro Stunde.

    Sie haben keine Einnahmen, aber müssen Löhne , Abstellgebühren und Wartungskosten zahlen. Eine Million Euro pro Stunde ist allerdings eine gigantische Zahl. Kein Wunder, dass die Germanwings eingestellt haben.

  • Darf (und wird) in den Betrieben, die nun (neuerdings) medizinischen Bedarf herstellen, über Ostern eigentlich weitergearbeitet werden? Oder in den Testlaboren? Geht sowas überhaupt ohne Änderungen am Arbeitschutzgesetz?


    Wäre ja schon schräg, wenn nun alle ins lange Wochenende gingen.

    Warum sollten sie nicht dürfen?

    Ich arbeite von Karfreitag bis Ostermontag auch zwischen voraussichtlich 38 und 40 Stunden - und ich mache nichts, was irgendwie von Belang für Corona oder die Gesellschaft wäre.

  • Lufthansa verliert laut eigener Aussage 1 Million Euro pro Stunde.

    Sie haben keine Einnahmen, aber müssen Löhne , Abstellgebühren und Wartungskosten zahlen. Eine Million Euro pro Stunde ist allerdings eine gigantische Zahl. Kein Wunder, dass die Germanwings eingestellt haben.

    Aufs Jahr gerechnet ist das etwas weniger als 9 Mrd. €. Bei einem Umsatz von fast 36 Mrd. € letztes Jahr. Es klingt gewaltiger als es ist...

  • Ich finde eine Umsatzrendite von minus 25 Prozent schon mächtig gewaltig (wobei es vermutlich sogar noch deutlich weniger ist – die derzeitige Siruation aufs Jahr hochgerechnet dürfte wohl kaum 36 Mrd. Umsatz ergeben).

    2 Mal editiert, zuletzt von musketeer54 ()