Corona

  • Tja, das kann ich absolut nicht nachvollziehen, wenn ich einfach alles (also eben auch die Zulieferer) gleichzeitig ausschalte und gleichzeitig wiederanschalte habe ich doch keinerlei Probleme mit Lieferketten, oder? (kann ja im Gegensatz zu Blumen, Fleisch, Gemüse, oder so nix schlecht werden)

    Es wäre höchstens bei grenzüberschreitenden Zuliefern zu klären, wie schnell die dann runterfahren können. (Käme deren "Coronaministern" aber ja auch entgegen). Da müßte man dann eventuell irgendwo für ein paar Tage was zwischenlagern.

  • Soso, laut unserem Arbeitsminister sollen die „Betriebe“ jetzt aber auch mal ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und Zwangstests einführen.


    Wir arbeiten seit über einem Jahr mit Hygienekonzepten, haben schon lange vor der Pandemie maximales Homeoffice ermöglicht und müssen uns jetzt diesen Scheiß anhören?


    Wie wäre es denn mal mit Impfungen für die „Werktätigen“, die mit ihrem täglichen Beitrag zum BIP und ihren Steuern den ganzen Laden am Laufen halten? :kotzen:

    Viele Unternehmen agieren halt nicht so...

  • Jepp. Erst an Ostern gehört:


    Der Chef lässt nicht testen. Begründung: Wäre einer positiv, müsste die Werkstattbelegschaft in Quarantäne. Das könne er sich nicht leitsten.

  • Wir bekommen Tests vom Arbeitgeber. Einen pro Woche.

    Was jetzt durchaus "akzeptabel" wäre, wenn der Arbeitgeber nicht der Staat wäre, der zwei pro Woche fordert.

  • Der spart. Will sich von Locke u. Co. keine Vorwürfe der Verschwendung machen lassen.


    In BW noch einen weniger. Kretschmann live.

  • Stephan535

    Ist der Test des Arbeitgebers denn zusätzlich zu dem Test, den Du kostenlos pro Woche auf Kosten des Staates machen lassen könntest? In dem Fall möchte er dann verhindern, daß du auf Kosten des Staates 3 pro Woche bekommst.

  • Tja, das kann ich absolut nicht nachvollziehen, wenn ich einfach alles (also eben auch die Zulieferer) gleichzeitig ausschalte und gleichzeitig wiederanschalte habe ich doch keinerlei Probleme mit Lieferketten, oder? (kann ja im Gegensatz zu Blumen, Fleisch, Gemüse, oder so nix schlecht werden)

    Es wäre höchstens bei grenzüberschreitenden Zuliefern zu klären, wie schnell die dann runterfahren können. (Käme deren "Coronaministern" aber ja auch entgegen). Da müßte man dann eventuell irgendwo für ein paar Tage was zwischenlagern.

    „ein paar Tage was Zwischenlagern“

    Das ist so naiv, es ist schon fast wieder niedlich...

    Hast du die mal die Produktion bei VW in Stöcken angesehen, um nur mal EIN Beispiel zu nennen...

  • Als ob du die mal gesehen hättest.

    Nix „als ob“

    Habe ich..

    Sogar schon mehrfach, weil mein Onkel da früher gearbeitet hat.


    Die hatten letztes Jahr auch dicht gemacht.

    Mag sein..

    aber eben nicht von heute auf morgen und dann übermorgen alles wieder auf...

    War auch nur ein Beispiel..

    Zb bei der Stahlindustrie geht heute an/morgen aus noch viel weniger...


    Ihr macht euch das, wie die ganzen ZeroCovid/NoCovid Kampagnen, viel zu einfach.


    Zumal auch keiner von denen offen sagen will, dass man bei deren „Konzepten“ die dt. Grenzen auf unbestimmte Zeit komplett schließen müsste, was zu einem Zusammenbruch der europäischen Versorgung führen würde...

  • Ich war mal in einer Papierfabrik als Kind wo es eine Maschine gibt die eigentlich immer an ist. Die kann man eigentlich gar nicht wirklich aus und wieder einschalten, also eigentlich schon aber das ist eine umständliche und aufwendige Aufgabe die sich nicht lohnt.

  • @insane

    Es geht sicherlich nicht alles just in time ans Band sondern es gibt gewisse Lager. Wenn irgendwo in Deutschland ein LKW mit Rückleuchten (Schaltern oder was auch immer) gegen einen Brückenpfeiler donnert steht garantiert nicht sofort am nächsten Tag in Wolfsburg das Band. Das was schon auf LKWs unterwegs ist, kann ich in Wolfsburg lagern. Das was noch nicht unterwegs ist lagert der Zulieferer. Und wenn der keinen Bock hat auf lagern, stoppt er seine Produktion. Man muß keine unlösbaren Probleme herbeireden.

    Und klar gibt es einige ganz, ganz wenige Dinge, die kann ich nicht einfach ausknipsen und wieder anknipsen. Die hat man auch sonst schon bei 14 Tagen Werksferien mit halber Kraft weiterlaufen lassen, weil das von Null aus Wiederanfahren und zurück auf stabilen Betrieb bringen sonst mehrere Wochen schlechte Produktion bedeuten würde. In einem stillstehenden Werk wären somit selbstredend natürlich mehr Personen als die Pförtner. Aber es wären dann statt 10.000 Personen nur 100 Personen im Werk. Und auch bei den meisten Zuliefern entsprechend weniger Leute.

  • Die hatten letztes Jahr auch dicht gemacht.

    Mag sein..

    aber eben nicht von heute auf morgen und dann übermorgen alles wieder auf...

    War auch nur ein Beispiel..

    Ich weiß nicht wie du dir das vorstellst. Es ist ja nun nicht so, dass Mutti sich da heute Abend vor die Kameras stellt und sagt, ab morgen ist alles dicht. Das hat nicht mal mit einer Woche Vorlauf bei der Osterruhe geklappt. Aber letztes Jahr hat VW an einem Dienstag Bescheid gegeben, am Freitag ist die letzte Schicht.


    Und das geht auch bei Papier und Stahl. Es sagt keiner, es wäre leicht. Aber wenn's einfach wäre könnte es ja auch jeder. Da arbeiten schon Fachleute.

  • Bronco

    ich hatte die Beiträge direkt vor meinem noch nicht gelesen, als ich meinen geschrieben habe. Es gibt halt solche Anlagen. Die muß man halt weiterlaufen lassen. Laufen bei "Varta" auch immer in den Werksferien durch. Da sind dann 600 Mann in Ferien, für diese Anlagen sind dann aber halt zwei, drei Anlagenfahrer in drei Schichten da. Aber mehr als 96% der Mitarbeiter sind aber jedenfalls zuhause.

  • War nur ein Beispiel was ich auch mal selbst erlebt habe und zwar vor fast 30 Jahren.

    Mir ist auch mal was langweiliges passiert.


    @Weizen: ist schon klar. Du hast das ja auch schon richtig eingeordnet.

  • Alle Auslieferungslager von Amazon, Zalando & Co. schließen. Dann merkt der bescheuerte Deutsche mal, was das bedeutet.


    Am besten das gesamte Internet ausschalten.