• Schickes Branding - beiderseits.


    Was anderes, war aber vielleicht schon: Corona-Mutante B.1.1.7: Neue Details – Erkenntnisse überraschen


    Wohl ansteckender, was aber ja eh schon recht klar war. Aber "auf einmal" nicht wirklich "tödlicher" - was etwa von Wieler und Lauterbach und diversen Medien ohnehin doch schon recht brusttonüberzeugt in die Runden gegeben wurde (die berühmte März-Studie, die Kekule in seinem Podcast damals schon (Folge 158, S. 9) sehr differenziert und - bei mir zumindest - mit deutlichem Lerngewinn auseinandergenommen und beurteilt hatte). Kann sich , wie alles, in vier Wochen natürlich noch einmal drehen. Erstmal aber eine gute Nachricht.

  • Es sind in dieser Zeit bzw. werden bis zur Durchimpfung zu einem Großteil 40-60 jährige sein die mitten aus dem Leben gerissen werden. Wenn du andere validen Erkenntnisse hast, immer her damit. Dass die Folgen aus deinem Radio Hannover Artikel existent sind, streitet niemand ab, aber ich Frage dich gerne nochmal, was die Alternative wäre. Wir reden hier mE von einer Art geringsten Übel. Da kannst du dich 100 Mal im Kreis drehen, Ursache ist das Virus und das würde ganz ohne die ganzen Maßnahmen einfach in viel größerem Maße wüten.


    Zackzack: das Stigma "tödlicher" bezieht sich auf die quantitativ höhere Hospitalisierungs/Beatmungsrate. Und dem widerspricht die Studie überhaupt nicht. Ist also überhaupt nicht als Kontraposition zu Wieler/Lauterbach zu gebrauchen.

  • Insane96 : Wie viele Monitore oder zumindest Fenster des Fanmag hast Du eigentlich gerade parallel auf, um Deinen Schaum vor dem Mund hier so zeitnah wie möglich abarbeiten zu können?

    Meinst Du nicht, dass ein wenig Achtsamkeit Dein Leben _für DICH_ entspannter gestalten würde?

    Mach mal ruhig...., Du kannst es doch nicht ändern gerade und drehst immer höher, wo es Dir doch sowieso nicht gut geht....

  • Zackzack: das Stigma "tödlicher" bezieht sich auf die quantitativ höhere Hospitalisierungs/Beatmungsrate. Und dem widerspricht die Studie überhaupt nicht. Ist also überhaupt nicht als Kontraposition zu Wieler/Lauterbach zu gebrauchen.

    Die Studien aus dem Februar (1,3- bis 1,7-fach erhöhtes Sterbensrisiko) und März (64 Prozent höhere Sterbenswahrscheinlichkeit) meinten demgegenüber eine nicht nur ansteckungsreichere und daraus folgend höhere Inzidenz und daraus wiederum folgend höhere Hosiptalisierung gefunden zu haben, sondern eben auch einen aggressiveren Krankheitsverlauf, eine höhere Tödlichkeit des Virus selbst. Und darauf bezogen sich Wieler, Lauterbach, Medien durchaus, jeweils kenntlich gemacht durch ein schlichtes "und" bei der Aufzählung: "ansteckender und tödlicher". Bei "gefährlicher" kann man sicherlich rhetorische Graubereiche orten, so aber eher kaum.

    2 Mal editiert, zuletzt von Zackzack ()

  • Wir reden hier mE von einer Art geringsten Übel.

    Ich weiß, Du hast das nicht so gemeint. Aber dennoch: All das, was der Artikel aufzählt, sind "geringste" Übel? Eine ähnlich unbedachte Aussage Deines Sparringspartners, und ich möchte nicht wissen, wie hoch es hier wieder hergehen würde.

  • Und, wie erwartet, nichts als hohle Phrasen und absichtlich böswillige Unterstellungen von dir..
    Und kein Wort über die tatsächlichen Leiden der Kinder und nicht die von dir herfantasierten. Spricht Bände!

    Kann man bald die Uhr nach stellen.

    Gibt ja auch nur Lockdown oder Tod. Wer tatsächlich zum massiv großen Teil dran stirbt oder schwer erkrankt, interessiert dich nicht. Tipp: Es sind nicht diejenigen mit minderjährigen Kindern!

    Ich hab nur noch Mitleid übrig für ein derartiges Scheuklappendenken wie deines...

    Ich denke, dass hier niemand dein Mitleid haben möchte.


    In other news:


    Hier ein Interview mit dem Chef der Intensivstation des Uniklinikums Jena:


    https://video.twimg.com/amplif…aIdEGtg68WwBJQ.mp4?tag=14


    Thüringen verlegt Intensivpatienten in andere Bundesländer. Altersschnitt auf ITS Mitte 50. In Jena liegt eine Frau mit ihrem Baby direkt nach der Entbindung auf der ITS, ebenso ein 32 jähriger Fitnesstrainer.

    Da die Patienten immer jünger werden, liegen die auch länger, d.h. die Betten werden nicht so schnell wieder frei.

  • Insane96 : Wie viele Monitore oder zumindest Fenster des Fanmag hast Du eigentlich gerade parallel auf, um Deinen Schaum vor dem Mund hier so zeitnah wie möglich abarbeiten zu können?

    Meinst Du nicht, dass ein wenig Achtsamkeit Dein Leben _für DICH_ entspannter gestalten würde?

    Mach mal ruhig...., Du kannst es doch nicht ändern gerade und drehst immer höher, wo es Dir doch sowieso nicht gut geht....

    Ich bin die Ruhe selbst..

    Ich weise darauf hin, dass das, was ich bezüglich der Lockdown-Folgen seit Monaten sage, mittlerweile auch offiziell bestätigt wird. Das passt hier einigen eben nicht in den Kram und ins eigene unverrückbare Dogma, dass der Lockdown unvermeidlich ist und die katastrophalen Folgeschäden von eben diesem hinzunehmen sind.

    Wenn hier jemand „Schaum vorm Mund“ hat, sind das lediglich die üblichen Verdächtigen mit den persönlichen Angriffen und ihren leeren Phrasen, die seit 1 Jahr immer wiederholt werden...

    Einmal editiert, zuletzt von Insane96 ()

  • Wer hier instrumentalisiert, dürfte spätestens jetzt klar sein. Und wie üblich in deiner charmanten Art...

    Ja, Menschen werden mit Corona krank, manche schwer. Ein Kollege hatte mit 28 einen schweren Herzinfarkt. Das passiert. Bei Corona sind die Zahlen aber eindeutig. Die Gefahr unter 70 daran schwer zu erkranken oder gar zu sterben ist verschwindend gering. Und die, die noch minderjährige Kinder haben, haben ein Risiko, was 2-3 Stellen hinter dem Komma beginnt, auch wenn wdj-Lasse etwas anderes behauptet. Was soll die Information des „Fitnesstrainers“ jetzt überhaupt suggerieren? „Na, wenn es sogar den trifft, müssen wir alle Angst haben?“ Wäre es ein 32 jähriger Schlachtermeister gewesen, stünde das da bestimmt nicht. Das ist 1a Framing, was du mal wieder betreibst.

    5 Mal editiert, zuletzt von Insane96 ()

  • Eigenartigerweise füllen diese unter 70-Jährigen gerade die Intensivstationen. Oder sind die auch nicht ernsthaft genug krank?

    Diese verfickte Pandemie fordert verdammt viele Opfer. Tote Menschen, Langzeitkranke, Menschen in Existenznot, Kinder usw usw. In unterschiedlichster Hinsicht. Niemand bestreitet das.

    Ich hab noch keinen getroffen, der Lockdowns geil findet.

    Und du brauchst auch keiner Mama oder keinem Papa erzählen, dass diese Maßnahmen für Kinder scheiße sind. Glaub mir. Als Elternteil bricht es dir das Herz, wenn du merkst das bestimmte Dinge deinem Kind schaden, oder es deswegen traurig ist. Noch viel mehr willst du aber das dein Kind eine tolle Zukunft hat und ein tolles Leben hat. Und da gehört auch die Generation dazu, die man zu einem beträchtlichen Teil opfern würde.

    Leider ist es nicht allen Eltern möglich ihr Kind durch die Pandemie auch mental "mitzunehmen". Es gibt Kinder, bei denen funktioniert es nicht, egal was man tut. Jedes Kind soll genauso viel Hilfe bekommen, wie es braucht. Genauso wie jeder Selbstständige gefälligst genügend Entschädigung erhalten soll. Und Depressive die Angebote erhalten, die ihnen durch diese Scheiße helfen.

    Aber diese Kontaktbeschränkungen durch Lockdowns sind nunmal das entscheidende Mittel aktuell. Da kann man noch sehr rumpöbeln, wie sinnlos das alles ist.

  • Es ging mir primär um diese Behauptung von wdj-lasse:

    Zitat

    Es gäbe sicherlich eine Alternative, Trauerbewältigung, eine Zukunft als (Halb)Waise oder ein Leben mit Long Covid oder entsprechenden Folgen für die Eltern

    Ü50 haben idR keine kleinen Kinder mehr.

    Ü70 schon überhaupt nicht.

    die Altersgruppe, die minderjährige Kinder hat, liegt eben nicht hauptsächlich auf Intensiv oder stirbt an Corona! Was hier behauptet wird, entspricht schlichtweg nicht der Realität.


    Und man müsste selbstverständlich das Leben der Kinder auch nicht so einschränken und wie ich finde, nachhaltig und zum Teil irreparabel schädigen. Die Konzepte liegen seit Monaten vor. Aber Zero-Covid soll unter allen Umständen durchgedrückt werden, das aber ( in typischer Merkel-Manier) beschissen geplant und ausgeführt. Ich halte Zero-oder No-Covid eh schon nicht umsetzbar aber so, wie die Bundesregierung unter Frau Merkel das jetzt auch noch in Gesetzesform zwingen will, wird es erst recht nichts und wir sitzen im Dezember noch im Lockdown.

    eins ist klar, solange keine komplette Änderung der Denkweise stattfindet, kommen wir da, aufgrund der gesetzten Parameter, überhaupt nicht mehr raus.

    Nach 13 Monaten hängt man immer noch im Containment fest, was bereits seit Mai 2020 aussichtslos ist...

    Man sollte sich mal die neue FAssung des §28b IfsG ansehen.

    Das ist echt der Hammer, was da drin steht.

    Bei Kultur steht nach 28 Tagen unter 50 dürfen sich 50 Leute treffen, nur!

    Die Außengastronomie mindestens 14 Tage unter 50!

    Einmal editiert, zuletzt von Insane96 ()

  • Wie kommt man auf die Idee, ein Gesetzesvorhaben, das ein ewiges Pendeln um eine 100er Inzidenz quasi festschreibt, als "Zero-oder No-Covid" einzusortieren?

  • Wahrscheinlich sind mein Bengel und ich zu alt, damit sich jemand hinter uns verschanzen kann, weil er wieder im Club Sozialkontakte haben möchte.


    Tut mir leid, aber die Diskussion hier auf den letzten Seiten ist noch viel unangemessener als mein polemischer erster Satz.


    Sollte man sie nicht ein bisschen sachlicher führen.

    Einmal editiert, zuletzt von stscherer ()

  • Ü50 haben idR keine kleinen Kinder mehr.

    Lass mich kurz nachrechnen: Wenn unser Sohn nicht exponentiell zu wachsen beginnt, dann trifft das etwa auf mich in ein paar Jährchen zu. :)

    Ü70 schon überhaupt nicht.

    Die haben dann eben Enkel. Unser Sohn findet alle, die Ü70 familiar noch da sind, absolut töfte. Wäre schön, wenn es noch ein wenig so bleiben kann.

    Aber Zero-Covid soll unter allen Umständen durchgedrückt werden, das aber ( in typischer Merkel-Manier) beschissen geplant und ausgeführt.

    Zero- und No-Covid sind nun aber durchaus nicht als offizielle Merkel- oder Regierungsstrategie zu kennzeichnen. Man kann spekulieren, was wäre, wenn Merkel Allmacht hätte, aber selbst dann hätte ich da erhebliche Zweifel dran und es trifft nunmal eben auch nicht zu. Kontaktbeschränkungen etc. brauchst Du halt auch ohne Zero-Covid. Wenn hoffentlich gegen Juni/Juli auch alles Ü60 geimpft ist und sich immer noch nichts ändert, dann wird es in der Tat absurd. Denn in der Altersklasse 40-70 verteilen sich die schweren bis tödlichen Verläufe eben auch ziemlich eindeutig nach oben hin. Für den Rest ist es dann ein Risiko wie zu schwerer Grippe. Die letzten beiden Punkte sehen die Zero-Covid-Anhänger dann natürlich immer noch anders. Aber dass die aktuelle Regierung dazugehört, das sehe ich nun wahrlich nicht.


    All das sage ich, obwohl Du vielleicht wissen kannst, dass ich ansonsten bzgl. anderer Schäden und auch weiterer gesellschaftlicher Gefahren nicht eben scheuklappend durch die Gegend renne. Dennoch bringt es nichts, wenn man mit dem eigentlichen Anliegen nicht durchdringt, eben dieses nochmal inhaltlich zu forcieren, bis es dann tatsächlich etwas unscharf und argumentativ wackliger wird.

  • Wie kommt man auf die Idee, ein Gesetzesvorhaben, das ein ewiges Pendeln um eine 100er Inzidenz quasi festschreibt, als "Zero-oder No-Covid" einzusortieren?

    Es wurden sich die Teile herausgesucht, die in Merkels Vorstellung passen...

    Das macht sie doch seit 16 Jahren schon so...


    Zackzack

    Da steht "idR= IN DER REGEL" und "kleine Kinder"

    Klar gibt es auch noch 70 Jährige mit 10Jährigen Kindern.

    Ich schreibe aber von der überwiegenden Menge der Bevölkerung, die zwischen 18-35 Kinder bekommt.

    Hier nochmal die aktuelle Todesstatistik..

    Die Zahlen sind eindeutig..

    https://de.statista.com/statis…tschland-nach-geschlecht/


    Zitat

    Die haben dann eben Enkel. Unser Sohn findet alle, die Ü70 familiar noch da sind, absolut töfte. Wäre schön, wenn es noch ein wenig so bleiben kann.

    Fang du doch bitte nicht auch noch damit an...

    Natürlich ist die Gefahr an Corona zu sterben Ü70 höher als bei Altersgruppen darunter aber diese Mär von "Ü70 fällt sofort tot um, wenn sie Corona bekommen" (stark vereinfacht dargestellt), die auch von den Regierungen in Deutschland und Österreich gefahren wird (Zitat Kanzler Kurz im März 2020 "Bald wird jeder jemanden kennen, der an Corona gestorben ist!"), führt doch genau zu diesen Fronten, wie wir sie jetzt haben!

    3 Mal editiert, zuletzt von Insane96 ()

  • Dass ich eine "Mär" bedienen will, das sehe ich nun gar nicht. Ich habe vielmehr eine persönliche konkrete "Angst" diesbezüglich geäußert. Ich erwarte nicht, dass sich die Gesellschaft nach dieser orientieren muss, weil und wenn sie irrational ist. Irrational ist sie aber eben nicht. Wen es trifft und wie viele und ob jetzt gerade Sohnemanns Oma/Opa/Uropa, das muss ich hier doch ebenso rausrechnen, wie ich es bei den Kindern versuche, wenn ich sage, ja, unserem Sohn geht es noch recht gut mit allem, aber vielen wird es eben nicht so gut damit gehen.

  • Ist das so, wie ich das verstehe? Das hört sich doch erschreckend an. Warum gibt es da keinen Aufschrei?


    (9)Die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) werden eingeschränkt und können auch durch Rechtsverordnungen nach Absatz 6 eingeschränkt werden.“


    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/284/1928444.pdf

  • Ich frage mich ja, wie die Festlegung auf den Inzidenzwert als einzigen Maßstab zur Begründung von Grundrechtseinschränkungen verfassungskonform sein kann. Wenn die Impfungen der Risikogruppen vollzogen sind besteht eine Gefahr durch die Krankheit doch eigentlich erst bei höheren Inzidenzen als zur Zeit. Die FDP will ja vor dem BVerfG klagen, wenn das Erfolg hat, ist das Chaos in der deutschen Coronapolitik perfekt.