Maximilian Beier

  • Wir versuchen oft auf engen Raum durch die Mitte zu kombinieren, kreieren kaum überzahl oder 1:1 situationen in denen Beier einmal sein Tempo ausspielen kann.Als Zentrum Stürmerfunktioniert er nicht..


    Sehe ich ähnlich, mit einer kleinen Einschränkung.


    ALLEINE vorne könnte es eher funktionieren.

    Beier lebt von seinen unglaublichen läuferischen Qualitäten.


    Wie sehr hat er in der letzten Saison mit einer für seine Gegenspieler nervigen Penetranz unermüdlich die km abgespult.

    Kein Weg war ihm zu weit, immer stand er der gegnerischen Abwehr auf den Füßen.


    Auf den Flügeln kann er sein (läuferisches) Potential heuer nicht ausspielen, denn Flügelspiel gibts unter Leitl nur über die beiden AV.

    Und ansonsten wird in der Tat irgendwie versucht sich durch die Mitte zu kombinieren, was überhaupt nicht Beiers (läuferische) Stärken zur Geltung bringen kann.

  • Wenn Beier vor Köhn spielen würde und die beiden auch entsprechend gemeinsam trainieren würden, könnte ich mir schon vorstellen, dass Köhn mit seiner Technik da bei Balleroberung Beier gut nach Vorwärts in Szene setzen könnte... Muss nur in der Mitte noch ein Abnehmer/Verwerter für zweite Bälle irgendwie mitkommen

  • Beier hat heute vor Köhn gespielt. Nur gibt es halt vor Köhn gar keine Position. Also kann da aktuell auch niemand geschickt werden.

  • Wenn es vor Köhn keine Position gibt, kann da auch keiner gespielt haben, oder hat Beier da gespielt, obwohl das gar nicht seine Position war? ;)

  • Es wurde sehr häufig quer und zurück gespielt... alternativ wäre ein Anspiel steil auf Beier auch mal schön gewesen.

  • Wenn es vor Köhn keine Position gibt, kann da auch keiner gespielt haben, oder hat Beier da gespielt, obwohl das gar nicht seine Position war? ;)

    Beier hat heute größtenteils über links gespielt (Heatmap bei Sofascore). Dennoch ist im System von Leitl nicht vorgesehen, dass er da von Köhn lang geschickt wird. Köhn ist der vorderste Spieler auf dem Flügel. Also wird es dieses Zusammenspiel so nicht geben können.

  • Beim 4-4-2 mit Raute kann es doch nicht ausschließlich so laufen, dass die AVs die Grundlinie runterlaufen und in die Mitte flanken, wo 2 Stürmer warten... da kann ein Beier doch auch steil geschickt werden... natürlich nicht um zu flanken, sondern schnurstracks mit Geschwindigkeitsüberschuss in den 16'er zu laufen und abzuschließen.

  • Darf in seinem Alter auch gerne ein paar schwächere Spiele am Stück haben. Zeigt immer vollen Einsatz. Und bitte weiter Spielpraxis geben. Die braucht er. Bin mir sicher, wir werden noch viel Freude an ihm haben.

  • Mist, auch Lieblingsspieler. Der BEIER. Jetzt müssen wir den kaufen. Finde ich. Super geackert und das Tor war schwer, aber super abgeschlossen.

  • Ich war ein bisschen überrascht wie selbstverständlich er sich beim Elfer den Ball geschnappt hat. Hätte gedacht das wäre was für Nielsen. Auch ein Zeichen wie viel Vertrauen die jungen Spieler derzeit bei uns bekommen, und wie sie das stärkt.

  • ...wie sich künstlich darüber aufgeregt wird das Beier nach seinem Tor die Hansa Fans gegrüßt hat.. War doch kompl. die richtige Reaktion nach Klopapierwurf und Pfeifkonzert :ahnungslos::ätsch:

  • Verstehe ich auch nicht. Genau das erzeugt gleichklingendes Verhalten und schafft Plastikprofis. Ich will, dass Spieler sie selbst sind, besonders, anders, unspießig - wenn sie es sind. In der Nationalmannschaft und auf internationaler Ebene sind nur noch Medien“profis“ unterwegs, Sprechroboter, die auch auf dem Platz purste Standards mit eingeplantem Bohei (als Showeinlage) abliefern.


    Mich hat auch genervt, dass sich die Blöd über die Jungs aufgeregt hat, weil sie mit den Fans La Ola gemacht haben in Rostock: Obwohl das Ekel-Plakat im Block hing. Der Spruch ist öde und langweilt, aber niemand soll sich da einmischen, meine bescheidene Meinung. Derzeit wird alles solange diskutiert, bis alles politisch korrekt ist und sich die Mehrheitsmeinung überall durchsetzt, auch die, dass wir alle divers sind…


    Dann lasst die Diversität auch sichtbar werden, wir werden nicht alle eins, weil überall jemand meint, dass alle das gleiche zu denken haben und alle gleich sein müssen. Sind wir nicht und werden wir nie sein. Darin lag immer das Besondere: Dass wir divers waren und keiner irgendwas dazu sagen musste.


    Mich nerven auch diese Social Scoring-Projekte, die sozial erwünschtes Verhalten mit Punkten belohnen. In Bologna ist es gestartet, in München startet es bald. Das ist angeblich aus China importiert und dient der weiteren Vereinheitlichung und soll Individualität unter Kontrolle bringen. Erbärmlich. https://m.faz.net/aktuell/feui…rhalten-17970037.amp.html


    Etwas in der Art versucht Leitl hier scheinbar in zartem Ansatz. Ich bin klar dafür, dass unsere Spieler freie Individuen bleiben und echte Emotionen zeigen.

  • Sehr interessant, wie man sich gewürzt mit einem bisschen dummem Denglisch wegen nichts so in Rage reden kann, dass Menschen, die sich normal verhalten, automatisch zu "Lackaffen" und "Plastikprofis" werden sollen. Und dann schließlich völlig vom Thema wegkommt.


    Vielleicht denkst Du mal darüber nach, welchem Zweck Deine peinlichen "Showeinlagen" in jedem einzelnen Spielerfaden dienen, wenn es bei 96 mal wieder richtig scheiße läuft. Auf sowas kann ich jedenfalls gut verzichten.


    Genau wie bei dem anderen Kollegen, der es als respektlos empfindet, Maximilian Beier "Maxi Bieler" zu nennen (was hier Folklore darstellt - muss man ja nicht zwingend mögen), sich aber für meinen Geschmack in der Vergangenheit wiederholt durch Vokabeln wie "Versager" und "Versagertruppe" für derartige Belehrungen disqualifiziert hat.


    Ich finde es ja ganz auch ganz schön, wenn ich mal etwas in einem Spieler-, Trainer- oder Funktionärsinterview höre, das sich von den üblichen Floskeln abhebt. Aber in erster Linie sollen die Jungs Fußball spielen. Was übrigens so gut wie nie ohne irgendwelche Showeinlagen und Täuschungsmanöver praktiziert wird. Aber Fair Play wäre halt noch langweiliger, nech? Also feiern "wir" "die Spieler" halt weiter für ihr "rebellisches Verhalten".