Beiträge von Hedemann


    Hedemann wenn sich Deine Aussage auf Kurbach/dessen Anträge bezieht, bin ich für mehr input dankbar

    Die „Mandate“, die in den Anträgen genannt sind, hat der Vorstand nicht nur sowieso, sondern er versucht ohnehin und immer, die „Kapitalseite“ zur vorurteilsfreien Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu bewegen.

    (Ganz nebenbei: Am e. V. liegt es wahrlich nicht, wenn es Unstimmigkeiten gibt. Der e. V. trägt auch nichts über die Öffentlichkeit aus; das sind wohl eher die Profigesellschaften.)

    Nach meiner Einschätzung ist die Kapitalseite eher traurig, dass sie bei den Erörterungen der e. V.-Gremien nicht mehr live dabei ist. Das soll durch den Antrag geändert werden. Der e. V. soll verpflichtet werden, mit den Profigesellschaften „die wichtigen Dinge“ zu erörtern. Die Kapitalseite möchte schlicht und ergreifend wissen, was die Gremien des e. V. so besprechen, so dass eine gewisse Kontrolle möglich wird.


    Der Antrag ist dabei so perfide und pfiffig formuliert, weil er viele positive Signalwörter enthält und Kommunikation und Zusammenarbeit fordert.

    Dabei wird aber eigentlich nur - wie oben auch schon zu recht angemerkt wurde - der e. V. in die Pflicht genommen. Das Problem war und ist aber die Kapitalseite.

    Ihr steht die Tür zum e. V. sperrangelweit offen, aber nur auf Augenhöhe. Das sieht man bei den Profis ganz offensichtlich noch nicht so. Mehr darf ich dazu an dieser Stelle nicht sagen.


    Sebastian Kurbach, der jahrelang beim e. V. angestellt war, hatte auf eigenen Wunsch gekündigt und bevorzugt eine Beschäftigung bei der Kapitalseite.

    Er möchte in den Aufsichtsrat des Vereins. Das ist sein gutes Recht, und natürlich ist jede Bewerbung um ein Ehrenamt zu begrüßen.

    Trotzdem denke ich, dass man da eins und eins zusammenzählen kann.


    Was die Weiterentwicklung der Marke angeht, ist auch hier nicht der Wunsch des e. V. dazu das Problem, sondern die Bereitschaft der Profis, auf Augenhöhe respektvoll zusammenzuarbeiten.

    Diese Pflicht besteht aber im Hinblick auf die gemeinsame Markenrechte GmbH ohnehin, da braucht es keine Unterstützung durch die MV.


    Sebastian Kurbach macht mit den so wohlfeil klingenden Anträgen m. E. zum einen Werbung für sich. Damit habe ich auch grundsätzlich kein Problem.

    Wolf im Schafspelz sage ich trotzdem, weil ich das Bedenken habe, dass die Anträge vornehmlich dazu dienen. der Kapitalseite Vorteile zu schaffen, ohne in irgendeiner Weise dem Verein zu helfen.


    Zu den AR-Mitgliedern kann ich sagen, dass sie nach wie vor und mit großem Elan die auch vor drei Jahren formulierten Werte vertreten und Ziele im Auge haben. Einiges wurde erreicht und umgesetzt, und zwar m. E. durchweg zugunsten des e. V., aber der Weg ist noch nicht zu Ende.


    Dass Nathalie nicht antritt, wird von allen in höchstem Maße bedauert. Sie war - bzw. ist noch - ein äusserst engagiertes Mitglied in der Gremien- und Vereinsarbeit. Sie hat sehr damit gerungen, sich wieder zur Wahl zu stellen, aber sie hat aktuell einfach so viel beruflich und privat um die Ohren, dass sie Angst hat, ihre - hohen - Ansprüche an die eigene Mitarbeit nicht erfüllen zu können. Ich werde sie definitiv vermissen.


    Mit Alex „es gibt keine Kleinen mehr“ Berwing steht aber ein mögliches AR-Mitglied in den Startlöchern, der im Vorstand ein unfassbares Arbeitspensum an den Tag gelegt hat und nach meinem Eindruck über alle Kritik - die es ja gar nicht gibt - erhaben ist. Ein glühender 96er und überzeugter 50+1er. Ist unbedingt die Stimme wert.


    Ich bitte um Nachsicht, wenn ich natürlich ein bisschen parteiisch bin. Auf diese Weise hoffe ich aber auch, einen klitzekleinen Einblick in die Gremienarbeit verschaffen zu können, ohne meine Pflichten zur Verschwiegenheit zu verletzen.