Beiträge von ExilRoter

    Die deutsche Welle war in Moskau unterwegs und hat Bürger zu ihrer Meinung zur deutschen Entscheidung, Panzer zu senden befragt.


    Interessant finde ich weniger, dass es auch ein paar Stimmen gibt, die sich offen regimekritisch ausdrücken, sondern vielmehr, dass diese Russen wissen, dass es keine Verhandlungslösung geben kann, sondern der Ukraine den Sieg wünschen, oder, wie die junge Frau sagt, Russland aus der Ukraine herausgetreten werden muss, da Verhandlungen nichts bringen.


    Twitter, Video, russisch mit englischen Untertiteln.


    Scholz hat für sein Interview bei der re:publicca seine eigene Interviewerin mitgebracht.


    Zitat

    Das Medienecho nach dem Auftritt des Bundeskanzlers ist ziemlich kritisch. Die Wirtschaftswoche etwa bezeichnet Scholz’ Worte als „inhaltsleer“. Und ein Autor vom RND stellt fest: „Beim anschließenden Gespräch mit Moderatorin Linda Zervakis wurde Scholz eher geschont.“


    Was nicht in den Texten steht, aber eine Erklärung für das zahme Gespräch sein könnte: Scholz hat sich die Interviewerin selbst mitgebracht.


    Wie hier im Forum: Kritik oder auch nur kritische Fragen sind Majestätsbeleidigung.


    What a twat!


    Linda Zervakis auf der Republica: Im Dienste ihres Kanzlers
    Olaf Scholz trat 2022 auf der „Republica“ auf. Eine taz-Recherche zeigt: Die vermeintlich unabhängige Interviewerin hatte er selbst engagiert.
    taz.de

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    Das Problem bei Debian ist, dass man ihn als Modul kann, aber da er nicht gesigned ist, wird er nicht aktiviert. Oder so.

    Uuund... Druckfrisch aus der Presse, Chris Cappy's Blick auf die Lieferung von Leoparden.


    Englisch.


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    Ich weiß nicht, ob Nance noch in der Ukraine ist, aber er war letztes Jahr da, auch während des Krieges und hat Einblick in das, was dort hinter den Kulissen in Vorbereitung von Offensiven passiert, und ist ebenfalls zuversichtlich.


    Interview mit Malcolm Nance, englisch.


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    Ich glaube, der meint schon die Ukrainier.


    Ich bin deutlich optimistischer als einige hier, was den Vorteil angeht, den die Ukraine durch westliche Panzer erlangen wird. Das betrifft von den Leos insbesondere die 2A6, aber auch die Challenger 2 kommen bald und sind sehr fähig.


    Unverwundbar ist da nichts, das ist richtig. Und auch wollen die richtig eingesetzt werden, und auch die fehlende Erfahrung der Mannschaften mit diesem Gerät reduziert die Effektivität. In der Doku über den Challenger 2 wird ein Kommandant gefragt, wie lange es braucht, den effektiv einzusetzen und er sagt: 3 bis 4 Jahre Erfahrung.


    Dennoch. Der Leopard 2 kann in der Bewegung Ziele erfassen und vernichten, kein russischer Panzer hat diese Fähigkeit, zumindest nicht in diesem Maß. Dass die Amis mit wenig Dutzend Verluste 3000 irakische Panzer zerstört haben, lag in erster Linie an den besseren Optiken, und das gilt für Leo, Abrams und Challenger. Alle drei haben auch wahrscheinlich kürzere Reaktionszeiten, als die russischen Exemplare und höhere Genauigkeit.


    Ob Panzer gegen Geräte wie Panzerfäuste Verluste haben, hängt davon ab, wie gut man das Gefecht mit verbundenen Waffen hinkriegt. Aber da wird die Ukraine inzwischen auch schon drin geschult. Die Kornet Panzerabwehrrakete wird Panzer außer Gefecht setzen, aber da hat man wenigstens den Trost, dass die Besatzungen in Abrams, Challenger und auch Leo II deutlich bessere Überlebenschancen haben, als in T-72.

    Sehr interessante BBC-Doku über Selbstorganisierten Widerstand gegen die russische Invasion in der Ukraine. Englisch, 1 Stunde.


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    Es ging nie um einen deutschen Alleingang, sondern darum, dass Deutschland die europäischen Partner koordiniert. Wie stark die Unterstützung ist, sieht man ja auch daran, wie schnell Panzerzusagen in den zwei Tagen zustande gekommen sind.


    Die Amerikaner sind eh' mit im Boot, auf vielfältige Weise. Dabei will ich den Deal so gar nicht pauschal schlechtreden, aber militärisch und politisch bleibt er für mich zweifelhaft bzw. äußerst zweifelhaft. (In der Reihenfolge.)


    Die Panzerlieferungen selber zu initiieren bzw. ohne Abrams zu agieren hätte meiner Meinung nach die europäische Souveränität gestärkt und wäre prinzipiell ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Aber am Rande könnte man auch die Frage stellen, ob europäische Souveränität unter deutscher Führung nicht tatsächlich problematischer wäre, als ohne die USA. Was quasi die Frage nach europäischer Souveränität auf einer tieferen Ebene in Frage stellt.


    Ob gut oder schlecht: Deutschland hat seine eigene Position geschwächt, wo es sie hätte stärken können.

    Zitatverfälschung. Ich habe damit auf den anderen Teil Deines Postings reagiert. Ich hoffe, Deine Tischkanten sind noch heile. ;)


    Offensichtlich gibt es ein Bedürfnis, Polen weiterzudiskutieren. Offensichtlich gibt es auch ein explizites Bedürfnis danach, die Diskussion nicht auf die Debatte um Unterstützung der Ukraine zu beschränken. Ist doch nicht so, dass das von mir ausgeht.

    Da bin ich ja in guter Nachbarschaft, wenn es darum geht, deutsche Regierungen zu beschimpfen.


    Ich sehe das deutsch-polnische Verhältnis anders, als auch die polnische Regierung. Namentlich ist sie dezidiert pro-europäisch, nur will sie ein anderes Europa.


    Wie aber dieses ganze Debatte zur Diskussion des Ukraine-Krieges Beiträgen soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Hingegen habe ich den Eindruck, das ist eher Ablenkung.

    Hilfsleistungen für die Ukraine in % des BIP, militärisch und zivil:


    Polen: 0,5%

    Deutschland: 0,14%


    Quelle: Statista.com.


    Das gilt also nicht in gleichem Maße für DE.


    Aber es geht nicht um einen Wettbewerb. Ich habe auch in der Panzerdebatte das Engagement Deutschlands letzte Woche gewürdigt und darauf hingewiesen, dass es deswegen nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass Deutschland viel leistet, aber unter Feuer steht, weil es bei Panzern blockiert.


    Es ging mir im Gegensatz zu Schwanzvergleichen darum, was Polen real liefert und wie hier teilweise über Polen diskutiert wurde.