Beiträge von ExilRoter

    Blahblahblah.


    Dafür haben nicht sie was getan, Trump hat tatsächlich in dem Sinn was dafür getan. (Denn dieses Phänomen zeichnete sich ab, bevor sich die Republikaner mit ihm abgefunden hatten.) Und die Frage, wie es kommen konnte, dass so viele Amerikaner offen destruktiv sind, einfach nur Steine in die Räder werfen wollen, keine Wertschätzung whatsoever für "das System" haben, ist tatsächlich eine berechtigte. Und ein echtes Problem für das politische Problem.


    Du verdrehst wieder meine Worte. Denn ich hatte ganz deutlich geschrieben, wie und warum die Republikaner tatsächlich an den formal-juristischen Fundamenten des Systems sägen. Das ist etwas komplett anderes, als das, was Du mir hier versuchst, unterzuschieben.


    Hör' einfach auf mit Deinem uninspirierten, unsachlichen, an Stupidität nicht zu überbietenden Versuchen, Deine Drecks-CDU vor mir in Schutz zu nehmen.

    Ousmane hatte es irgendwann geschafft, zurück nach Kouthia zu kommen (Dank unseres Lösegeldes).

    Dort wieder angekommen, wurde er von seinem Vater so unter Druck gesetzt, es nochmal zu versuchen (unter anderem sollte er versuchen, eine Frau wie die von meinem Mann zu ergattern :sauer:).

    Den zweiten Anlauf hat er dann leider nicht überlebt.


    Das macht mich sprach- und hilflos. Was für ein unglaublicher Scheiß.


    Ruhe in Frieden, unbekannterweise, Ousmane.

    Die Leistungsfähigkeit bei begrenzten Aufgaben, zumal, dass Computertechnik da überlegen ist, ist aber kein Kriterium. (Für "strong A.I.".)


    Das gilt auch für neuronale Netzwerke, würde ich sagen, auch dann, wenn wir - wie für diese betont wird - nicht mehr nachvollziehen können, wie genau sie auf ihre Entscheidungen gekommen sind. Vielmehr ist dieses Problem ein Problem schon von schwacher K.I.


    Die Go-Spiele damals habe ich eng verfolgt, ich meine, auch ein oder zweimal im Forum erwähnt. Das war faszinierend und unheimlich gleichermaßen. Und, ja: Der Computer hat vereinzelt Züge gespielt, die tatsächlich von echter Schönheit waren. (Aber auch ganz viel stupides Defensivspiel.)


    Aber er kann diese Schönheit nicht empfinden. Sie ist auch kein Kriterium für ihn. Sie entsteht aus einem kalkülhaften Verständnis des Spiels jenseits unseres Levels, und sie ensteht nur durch unsere Wertschätzung für das Spiel. Sie ist im Auge des Betrachters, in unserem Auge.

    Für mich, wie gesagt, auch.


    Aber die Unterscheidung zwischen (grob sowas) wie "strong" und "weak" K.I. ist schon sinnvoll. Genau deswegen, weil die beiden Konzepte oft nicht getrennt werden, bzw. die Diskussion um K.I. durch positive und negative K.I. durch teilweise überzogene Erwartungen und Ängste überfrachtet sind.


    An sowas wie die Kurzweil'sche Singularität, so faszinierend der Gedanke auch sein mag, glaube ich definitiv nicht.

    Und das heißt, dass man das nicht darf? Ist ja nicht so, dass heimlich über sie gesprochen wird.


    Ich finde das vor allem deswegen faszinierend, weil das hier die ganze Zeit vorkommt. Aber es hat sich nie jemand dran gestört. (Ich für meinen Teil finde es auch nicht störend.)

    Die Frage, ob eine "wirkliche" K.I. - also im Sinn, wie wir uns für intelligent halten, inklusive der Annahme, dass wir über Bewußtsein verfügen - möglich ist, ist für mich klar zu verneinen. Die Begründung wäre auf verschiedenem Weg möglich, aber in keinem Fall irgendwie einfach vermittelbar, weil man zunächst Bewußtsein und Intelligenz bei uns diskutieren müsste, was, ernst genommen, ein sehr schwieriges Thema ist.


    Es bliebe also eine K.I., die in etwa das reproduzieren kann, was wir als "Intelligenz" definieren, in etwa über das verfügt, was wir unter "Bewußtsein" (von einer Welt, in einer Welt zu sein) verstehen und welche autonom nicht nur Probleme lösen, sondern auch Entscheidungen treffen kann.


    In Bezug auf letzterem, was meiner Ansicht nach einzig als K.I. gemeint sein kann, liegt aber immer noch extrem viel gefährliches Potenzial. Aber ich mache an dieser Stelle mal einen Strich, weil ich gerade Feierabend und jetzt noch Freizeitverpflichtungen habe.


    Aber eine Anregung zu dem, was wir Maschinen bislang noch nicht im Ansatz beibringen konnten: Die Unterscheidung von phämenologischen und von "Access"-Bewußtsein. (Also in etwa: Bewußtsein, auf welches wir kognitiven Zugriff haben.) Ein Vortrag zum Thema von einem Philosophen, der sich mit Bewußtsein beschäftigt, den ich nur empfehlen kann. Natürlich - leider - englisch:

    Verstehe ich jetzt mal - ehrlich - nicht, was daran so respektlos sein sollte. (Hingegen bin ich mir sicher, beim Erdinger ausnahmsweise mal nur gute Absichten wahrnehmen zu können.)


    Müssen wir nicht diskutieren, wollte ich nur mal anmerken.

    Wegen der Tiefe die Exil meinte: Ich rede sehr oft mit mir selber, also denke laut nach, spinne also Gedanken weiter die ich woanders vorher aufgeschnappt habe und projeziere das auf meine Erfahrungen oder Umstände.


    Das ist keine Tiefe. Das ist der innere Monolog, dem wir alle gebetsmühlenartig verfallen sind. Gerade dieses Denken zeichnet sich durch seine völlige Stumpfheit aus.


    Tiefe kann es immer erst in Auseinandersetzung mit anderen/anderem geben. Genau, in dem dieses stupide, ziellose, tatsächlich assoziative Kreisen der Gedanken durchbrochen wird.


    Ich bin sehr versucht, das weiter zu erläutern, aber das gehört wirklich nicht hierher. Aber wenn ihr mir meine 45 Minuten beim Entenmassaker einräumt...

    Deine Ex mit Sozialphobie ist dann auch kein NT.


    Junge, Junge.

    Auf diese Art und Weise tust Du Deiner Sache einen Bärendienst. Und damit meine ich nicht Deine Unfähigkeit, mit dem anderen Geschlecht zu kommunizieren, sondern Dein Asperger.

    Denn: Du verwendest die Begriffe falsch. Wenn Du alles, was nicht Deinem Bild von "NTs" entspricht, als "Nicht-NT" klassifizierst, wird der Begriff wertlos.

    Natürlich können NTs auch psychische Probleme haben. Natürlich können sie neurotisch sein. (Sind wir alle in einem gewissen Ausmaß, nach Freud.) Natürlich können sie Phobien haben.

    Auch bei dem anderen Thema zeigt sich mir immer klarer, dass Du Dich einfach weigerst, nachzudenken. Oder sich mal in die Tiefe selbstständig mit einem Thema zu beschäftigen. Oder Dich mit kompetenten Leuten statt Rattenfängern zu unterhalten. Der Punkt ist: All Deine Ansichten sind offensichtlich zusammenfabuliert. Da ist ein ganz stark phantasmatisches Element dabei.

    Puh!


    Absoluter Laie, mich nie vertieft damit beschäftigt. Dennoch: Ich hatte das oder ein ähnliches Problem mal vor 20 Jahren.


    Bei mir ist es mit einem Wechsel der Arbeitsstätte verschwunden. Ich will überhaupt nicht sagen, dass es bei Dir psychosomatisch sein könnte oder irgendwas andeuten, aber bei mir war es das eindeutig. Falls irgendwas in Deinem Leben zufällig zum Kotzen sein sollte, würde es ja nicht schaden, wenn Du das eliminierst, vielleicht gibt's als Bonus eine Wunderheilung.

    Nein, diese Oligarchie gibt es nicht. In den USA. Jetzt.


    Wird die Oligarchie, die die Republikaner mithilfe von Trump durchdrücken wollen, Realität, brauchen wir nicht mehr über Wahlen reden. Genau das ist der Punkt. Schon in Kraft ist das Modell in Russland mit Putin.


    Außer all den "traditionellen" Problemen mit dem Wahlsystem drüben, sollte man sich mal klar machen, was es bedeutet, wofür Trump gerade Impeacht wird: Dem demokratischen (vermeindlichen) Konkurrenten soll Korruption angehängt werden. Diese Korruption wird konstruiert ("talk to Guiliani/Barr") und ein Drittland wird gezwungen, sich für diesen Plan instrumentaliisieren zu lassen.


    Juristisch-technisch ist das Macht- und Amtsmissbrauch. Aber schlimmer ist: Kommt Trump mit sowas durch, kommen die mit allem durch, d.h. sie können - im Grunde sogar mehr oder weniger offen - Wahlen manipulieren, ohne dass es eine Handhabe dagegen gibt.


    Das ist der Status Quo in Russland. Noch nicht in den USA. Auch nicht, wenn die Wahlen (die letzten, als auch die 2000) bereits entscheidend manipuliert wurden. Die hätten trotzdem noch anders ausgehen können. Die Republikaner arbeiten daran, das zu ändern. Die Ukraine-Sache ist ein Element davon.


    Weiterer, zentraler Gesichtspunkt: Die Verteidigung von Trump, insbesondere aber auch Barr, argumentieren komplett ernsthaft in die Richtung, dass ein amtierender Präsident - und darüber hinaus im Grunde das komplette weiße Haus bzw. die Ministerien (denn das Justizministerium hat ja auch mit selbiger Begründung die Aussage verweigert) - über dem Gesetz steht. Ganz offen. (Dies tut er prinzipiell schon länger, Stichworte: Maximal definiertes Executive Privilege, unter anderem auch: Unitary Executive Theory.)


    Zusammenfassung: Die Republikaner arbeiten daran, freie Wahlen abzuschaffen und die Gewaltenteilung abzuschaffen. Wäre das schon der Ist-Zustand, hätten wir diese Diskussion hier gar nicht.

    Und doch werden wohl beide Parteien einen verbitterten alten, weißen Mann als Kandidat aufstellen. Wobei die verbitterte, alte, weiße Frau, die letztes Mal gegen Trump antrat, ja nun auch keinen Deut besser war.


    Das ist mir entschieden zu resignierend als auch entschieden zu schwarz-weiß. Falls Du damit Biden meinst: Der wird es nicht. (Und es wäre ein Indiz, dass Du irgendwie die falschen Nachrichten liest, wage ich zu behaupten.) Bloomberg meinst Du wohl kaum, der wäre eine Katastrophe anderer Art. Und falls Du Bernie meinst: Der ist alles andere als verbittert.


    Aber das Hauptproblem mit solchen Aussagen ist meinerseits, dass - und das ist auch darüber hinaus sehr verbreitet - es das Problem herunterspielt, welches drüben tatsächlich sehr ernsthaft ist: Die Republikaner arbeiten mit Nachdruck daran, drüben die Demokratie abzuschaffen und eine Oligarchie zu etablieren. Und wenn sie damit durchkommen, kann man Wahlen nicht mal mehr mit gutem Willen ernst nehmen, d.h. die Aussage führt sich selber in letzter Konsequenz ad absurdum.