Beiträge von fabi91

    Lief da nicht auch noch eine zweite Klage hinsichtlich der Tatsache, dass nur einer der Gesellschafter (Kind) von der Übernahme der Management GmbH profitieren würde, aber die Zugeständnisse an den e.V. (jährlich 75.000€ und das andere Gedöns) von der S&S und damit allen Gesellschaftern kommen würden beim Fall von 50+1? Überhaupt, was ist aus diesen Verfahren eigentlich geworden, ich dachte da solle es im April oder so eine Entscheidung geben?

    @Winsley: Es ist doch aber gar nicht die S&S, die die Mehrheitsanteile kaufen würde, sondern die Privatperson Martin Kind, oder? Gut, aber du hast ja explizit nach der Beantwortung durch einen Juristen gefragt, von daher bin ich da raus.


    An die Motivation des Kasse machens glaube ich im übrigen nach wie vor nicht. Das wäre ja mit Kontrollverlust verbunden und ich bin ja überzeugt, so etwas wäre einem Martin Kind weitaus wichtiger als ein paar Euro mehr auf dem Konto. Der glaubt den ganzen Kram von wegen "nach mir die Sinflut" doch tatsächlich. Okay, er hat ja mit seinen tollen Strukturen auch dafür gesorgt, dass ein eventuelles Nach-Ihm tatsächlich nicht ganz so einfach werden würde. Von daher treibt ihn m.E. die totale Kontrolle an, ohne diese lästigen Mitgliederversammlungen mit ihrer undankbaren und konzeptlosen Opposition einmal im Jahr am Hals haben zu müssen. Der Status des großen Machers soll halt möglichst unantastbar bleiben und mit der Übernahme der Management GmbH wäre das Meisterwerk vollendet und sichergestellt, dass man auch in Zukunft stets im Gespräch bleibt oder sich selbst wieder ins Gespräch bringt, indem man einfach wieder ins nächste Mikrofon faselt.


    Was käme denn für Martin Kind nach einem Verkauf seiner Anteile? Ein zur Ruhe setzen passt doch gar nicht zu seinem Selbstverständnis und außerdem müsste er erstmal jemand anderem als ihm selbst sein Lebenswerk überlassen, das kann ja nur schief gehen.

    Die Bedenken von Schneppe teile ich. Wenn der Antrag jetzt wieder aktiviert wurde, muss doch eigentlich nur noch die Entscheidung, die im Januar/Februar schon getroffen wurde, direkt im Gegenzug kommuniziert werden, oder? Was daran soll jetzt noch Wochen dauern? Das Ablehnungsschreiben soll ja schon vorbereitet gewesen sein und Kinds Position hat sich seit Januar/Februar nicht um einen Deut verbessert, im Gegenteil. Die DFL-Versammlung lief nicht nach seinem Wunsch und auf der JHV gabs mit der Nicht-Entlastung auch ne Watschn. Also gibt es eigentlich keinen Grund jetzt doch noch pro Kind zu entscheiden. Dieses "eigentlich" gefällt mir aber nicht.

    Nein, nicht einmal dieses Spiel wurde wiederholt. Einziger Nebeneffekt war, dass Hoffenheim in seinem nächsten Spiel (in Hannover) einen Schiedsrichter namens Stieler bekam, das Ende sollte bekannt sein.

    Das ist tatsächlich meine prägenste Erinnerung an meinen ersten Besuch im Niedersachsenstadion. Mai '99, Flutlichtspiel gegen Uerdingen, Altin Lala trifft in der Nachspielzeit zum 3:1 ins leere Tor und über mir, West Oberrang mittig, wird eine rote Fackel gezündet. Fand ich als völlig unvoreingenommener 8-jähriger total geil.

    Iwie zeigt das, dass hier niemand Interesse an Bundesligafussball hat, sondern jeder seine Bedürfnisse über die der anderen stellt.

    Und trotzdem würde ich den Leuten, bei denen Bundesliga-Fußball nicht an erster Stelle steht, nicht unterstellen für 96 nicht das beste zu wollen. Tatsächlich wünsche ich mir in erster Linie ein 96, mit dem man sich wieder vollumfänglich wieder identifizieren kann, bevor ich mir Gedanken um die Liga-Zugehörigkeit mache. Die ist mir nämlich echt egal, solange 96 für Ausgrenzung, Spaltung und Intransparenz steht und in der jetzigen Form von Leuten wie Kind, Krause, Schröder und co. repräsentiert wird.

    Sieht Maddin das gestrige Ergebnis wieder nur als Empfehlung, dass das Spiel gegen die Bayern morgen Nacht um 4.00 Uhr wiederholt werden muss?


    Edith merkt gerade an, dass der Countdown auf der Hauptseite gar nicht auf eine bestimmte Uhrzeit hinaus will, sondern bei jeder Aktualisierung der Seite wieder von 18 Stunden, 26 Minuten und 9 Sekunden beginnt runterzuzählen.

    Ich habs jetzt nicht mehr ganz in Erinnerung: Krause hatte ja gestern noch einmal bestätigt, dass das "+1" in 50+1 bei 96 schon seit 2006 nicht mehr existent ist, dies aber in Abstimmung mit der DFL so seine Richtigkeit hat. War er da noch näher ins Detail gegangen, inwieweit die DFL hier 50+1 trotzdem als erfüllt ansieht?

    Laut BILD liegt es an Heldt selber, dass er noch nicht befördert wurde. Vielleicht ist Kind ja gar nicht Schuld daran. Dass er nach Köln nun mit WOB Gespräche führt lässt ihn auch nicht in einem guten Licht erscheinen. Wenn er jetzt gehebn würde, hätten wir doch auch wieder ein ziemliches Problem. Ich hoffe MK ruft mindestens einen zweistelligen Ablösebetrag auf.


    Heldt wollte ja auch erstmal über Inhalte reden. Eine Beförderung ala "Hier, Horst, du bist jetzt Geschäftsführer. - Welche Entscheidungsbefugnisse bekomme ich dadurch? - Jetzt werd mal nicht albern." wird wohl eher nicht nach seinen Vorstellungen sein. Natürlich könnte man das dann auch so auslegen, dass Heldt auf der Bremse steht.

    Viele dort verstehen doch immer noch nicht einmal den Unterschied zwischen dem 96 e.V. und den Kapitalgesellschaften, wie willst du da gegen ankommen? "Soll Nestler doch 10 Mille hinlegen", "Wenn wir Kind abwählen, sind wir in drei Jahren in Liga 4" und all so ein Quatsch. Dieser Garcia-Typ auch gleich wieder vorne mit dabei.

    Wenn Valentin Schmidt als Versammlungsleiter zurückgefordert wird, und das obwohl er im Hinblick auf die Tagesordnung schon gleich zu Beginn ein ganz schlechtes Bild abgab, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Was für ein furchtbarer Vogel, dieser neutrale Versammlungsleiter. Danke an das Mitglied, was da genau aufgepasst hatte, für welche TOPs Schmidt die Leitung abgegeben hatte. Konnte auf die Schnelle nicht erkennen, ob es eine Fanmag-Userin war.


    Eine 2/3-Mehrheit war leider nie wirklich realistisch heute. Aber es stimmt mich irgendwie schon positiv, dass trotz des ganzen Aufwands des Vorstands im Vorfeld letztlich dennoch keine Mehrheit pro Vorstand erreicht werden konnte und damit auch keine Entlastung.


    Was das alles wert ist, werden die nächsten 12 Monate zeigen.

    Ist vielleicht am Ende auch einfach eine Frage der Definition von Gerechtigkeit. Für mich ist so etwas wie die Torlinientechnik gerecht. Tor ist Tor und kein Tor ist kein Tor. Gilt für jeden, wird schnell und zuverlässig entschieden. Und das auch noch bei der einzig zentralen Frage im Fußball.


    Beim jetzigen VAR ist das nicht gegeben. Mal wird eingegriffen, mal nicht. Manche Dinge können korrigiert werden, andere nicht. Ja klar, die eine Hälfte der Fehlentscheidungen wird reduziert. Aber auch hier fällt viel Subjektivität rein. Am Ende mag sich das sogar alles wieder ausgleichen, wie du sagst. Aber Diskussionen gibt es gefühlt nach jedem Spieltag. "Wieso wird uns in Dortmund was weggepfiffen, was in Hamburg durchgeht?" und so. Mein Eindruck ist jetzt irgendwie nicht, dass sich jemand subjektiv gerechter behandelt fühlt. Wird sich auch nur schwierig ändern, wenn die andere Hälfte der Fehlentscheidungen gar nicht korrigiert werden darf. Was bleibt also? Diskussionen über Schiedsrichter-Entscheidungen hatten wir schon vorher. Gefühlt sogar weniger als jetzt gerade. So ein technisches System, was einem verspricht alles gerechter zu machen, ist dann natürlich auch leichter angreifbar.


    Ich sehe daher alles in allem die wirkliche Verbesserung nicht. Dafür die Verschlechterung auf der emotionalen Ebene.

    Ums Emotionen aus dem Spiel nehmen kommt man letztlich wohl nicht herum, wenn man sich entscheidet den VAR beizubehalten. Aber der VAR sollte das Spiel doch gerechter machen. Und diese Gerechtigkeit sehe ich nicht, wenn der Ausgang einer Situation nicht von der Frage "Vergehen des Spielers oder kein Vergehen des Spielers" abhängt, sondern davon, ob und wann der Schiri pfeift.


    Zeigt ein Linienrichter fälschlicherweise Abseits an oder wird ein Handspiel fälschlicherweise gepfiffen, ist die Chance aufs Tor dahin. Zeigt ein Linienrichter fälschlicherweise KEIN Abseits an oder wird ein Handspiel fälschlicherweise NICHT gepfiffen, kann alles zurückgenommen werden. In dem Punkt kann man doch nicht von Gerechtigkeit sprechen.


    Also müsste man um der maximalen Gerechtigkeit willen eigentlich jede Situation erstmal laufen lassen um sie anschließend zu überprüfen.. Will man nicht. Sollte man wohl auch nicht. Also weg damit. Das macht es zwar nur bedingt gerechter, nimmt aber eine potentielle Fehler- und Ungerechtigkeitsquelle aus dem Spiel. Und lässt die Emotionen da, wo sie hingehören.