Beiträge von PhilParma

    Soweit ich weiß hat Schlaudraff einen befristeten Vertrag, zwar auf immerhin 3 Jahre, aber trotzdem befristet. Und vielleicht macht sich Kind hier Hoffnungen, ihn früher loszuwerden.

    Das Urteil des Arbeitsgerichts zu Zuber gestern impliziert, dass es für "Sportdirektoren" keine befristeten Arbeitsverträge gibt. Zuber hat auf dem Papier auch so einen, in der Realität aktuell aber eben nicht. Selbiges gilt für Schlaudraff (und alle anderen Beschäftigten ähnlicher Couleur, die wir eventuell sonst noch so unter Vertrag haben sollten).

    Ah, danke für die Aufklärung - da lag ich wohl falsch mit meiner Vermutung. Bleibt das Probezeit-Szenario. :D

    Letztendlich eine konsequente Fortführung des Ansatzes der absoluten Kostenminimierung, der im Sommer mit Slomka und Schlaudraff seinen Anfang genommen hat - halt nur mit dem Fehler, dass Kind dachte, er könnte Zuber frühzeitig loswerden.

    Verstehe ich nicht. Schlaudraff bleibt doch auch unbefristet unter Vertrag. Wer von den beiden (Zuber und Schlaudraff) zuguckt und wer arbeitet, ist dafür doch vollkommen unerheblich.

    Soweit ich weiß hat Schlaudraff einen befristeten Vertrag, zwar auf immerhin 3 Jahre, aber trotzdem befristet. Und vielleicht macht sich Kind hier Hoffnungen, ihn früher loszuwerden.


    Ich weiß, auch das klingt irgendwie absurd, aber anders kann ich mir das unter Berücksichtigung der kindschen Denkweise nicht erklären.

    Letztendlich eine konsequente Fortführung des Ansatzes der absoluten Kostenminimierung, der im Sommer mit Slomka und Schlaudraff seinen Anfang genommen hat - halt nur mit dem Fehler, dass Kind dachte, er könnte Zuber frühzeitig loswerden.

    Und inzwischen ist Kind auch bereit, diesem Ziel die sportliche Entwicklung vollständig unterzuordnen und zu opfern. Vielleicht hat er sogar die Hoffnung, das Ganze mit Hilfe der ihm nahestehenden Medien zu einer natürlichen Folge des 50+1-Urteils und der Vorstandswahlen zu spinnen.

    Zumindest steigt 96 ohne solche albernen Drama- und Hoffnungspirenzchen ab, wie sie andere Vereine ja gerne bringen. Ein richtig klarer, sauberer, ehrlicher Abstieg.

    Völlig egal ob die Leistung ausnahmsweise mal gut war (wie auch schon gegen Augsburg oder Schalke letzte Woche), am Ende sind es immer wieder 0 Punkte und 96 bleibt eher der graue Statist für die 'tollen Stories' der anderen Vereine. Passt wunderbar zur Stadt und hannöverschen Mentalität. :love:

    Die guten Leistungen am Anfang der Saison waren vielleicht doch eher der Tatsache geschuldet, dass die Gegner selber noch in der Findungsphase waren.
    Inzwischen steht man da, wo ich die Mannschaft mit dem Kader erwartet habe, und spielerisch ist das natürlich noch viel schlechter als erwartet. Ich bin immer noch extrem verwundert, warum dieser offensichtlich im Spielaufbau strauchelnde Kader nicht klar verstärkt sondern nur mit Offensiv-Wuslern aufgefüllt wurde (den zeitweise starken Walace mal ausgenommen).
    Die 3er-Kette gehört mit diesem Personal abgeschafft. Unter Druck kommt kein Spielaufbau mehr zustande. Automatismen im Zusammenspiel die am Anfang der Saison noch aufblitzten sind inzwischen wieder zur reinen Improvisation geworden, die wir aus der Rückrunde der letzten Saison kannten.
    Wir können kader-technisch aus dem Vollen schöpfen und das ist alles was dabei herauskommt. Das wird diese Saison extrem schwer.

    Ich glaube halt, dass mich Breaking Bad bis ans Ende aller Serientage versaut hat. Da KANN nun mal keiner rankommen.

    So geht es mir mit The Wire, das für mich andere Serien (u.a. auch Breaking Bad) versaut/ansaut, weil mir im Vergleich alles überzeichnet/krawallig vorkommt. Fürchte, so eine Serie wird es nicht mehr geben. :-(

    "Das finanzielle Engagement muss über 20 Jahre in jeder Spielzeit mindestens dem durchschnittlichen Budgetanteil entsprechen, den das höchste Einzelsponsoring des Clubs ausmacht. Das war hier nicht der Fall."
    https://www.dfl.de/de/home/50-…-dr-reinhard-rauball.html


    Das ist doch eindeutig.
    Und die Antragssteller waren sogar zugegen und wurden angehört. Wenn es hier also "Rechtsirrungen" gab, dann könnte 96 die doch relativ klar vorbringen.

    Bezüglich des Klageweges hatte ich irgendwo gelesen, dass die Gerichte hier auch die Verbandsautonomie berücksichtigen könnten.
    Und dieses Ergebnis würde mir auch einleuchten: natürlich ist 50+1 ein Eingriff in die freie Entfaltung einer Kapitalgesellschaft, allerdings muss man - wenn man einer Liga/Verband angehören will - auch die entsprechenden Spielregeln beachten.
    Insofern könnte das Ergebnis ja sein, dass 50+1 eine Kapitalgesellschaft am Markt unangemessen einschränkt und dass ein Verein sich darüber hinwegsetzen kann, dass aber die DFL das recht hat, diese Vereine dann eben auszuschließen, was ja eben auch nicht im Sinne der 50+1 Gegner sein kann.

    Diese Posse um das Leistungsschutzrecht ist so unwürdig und ekelhaft.
    Dieses schädliche und - im eigentlichen Anwendungsbereich - unwirksame Gesetz müsste eigentlich längst tot sein, stattdessen wird es auf europäische Ebene gehoben.


    Man muss sich das mal vor Augen führen:
    - Verleger: "Ey, Google, ihr macht Geld mit unserem Content, davon wollen wir was ab - hier ist das Gesetz dafür."
    - Google sagt: "OK, dann listen wir euch eben aus. So wichtig ist uns euer Content auch nicht."
    - Verleger sagen: "Ha, das geht nicht, damit würdet ihr ja eure Macht mißbrauchen, wir müssen gelistet bleiben." (unausgesprochen: denn wir sind für unser Geschäftsmodell auf euch angewiesen)
    - Google: "Pff, ihr kriegt nix von uns."
    - Verleger: "Nagut, aber dieses Gesetz kommt trotzdem!"
    - Internet: "Äh - und jetzt?"
    - Verleger: "Dann verklagen wir eben kleinere Anbieter, die irgendwas von uns verlinken."
    - Internet: "Ihr wollt uns für Links verklagen?
    - Verleger: "Joa, schließlich sind da schon kleinere Textausschnitte drin."
    - Internet: "WTF, jetzt sind Links schon kostenpflichtig?"
    - Verleger: "Suck it, Internet (außer Google - please be nice to us. :))"


    (Politik ist hier nicht erwähnt, weil man sie mit Verlegern gleichsetzen kann, Axel Springer & CDU = :herz: )

    Natürlich ist das sehr sehr viel Show bei und Kim ist GANZ weit davon entfernt, jetzt ein Demokrat zu werden. Grundsätzlich ist es aber richtig, dass man mit einander spricht und nur so kann eventuell Bewegung in das Land kommen. Es bleibt es abzuwarten ob das alles nur die grosse Propaganda Show war und alles so wie bislang weiter geht.


    Und eins muss man auch sagen, man kritisiert Trumb (vollkommen zu Recht) für so viele Dinge, aber das hat vor ihm nun mal quasi keiner zustande gebracht.

    Was meines Erachtens daran liegt, dass Kim weiß, dass er bei Trump auf einen relativ soften Verhandler trifft, bei dem er relativ günstig Legitimität bekommt.
    Andere Präsidenten haben an sich höhere Maßstäbe angesetzt (und es wurden - gerade von konservativer Seite - höhere Maßstäbe an sich angesetzt), vor allem was die Verbesserung der humanitären Situation in NK angeht ohne einem Despoten Legitimität zu geben.
    Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=LB0ftYjOuLM

    Ich bin da auch bei kampi. Der Wortwitz ist einfach zu schwach um bewusst in Kauf zu nehmen, was jetzt daraus gemacht wird.
    Wir wissen doch, dass schon kleinste Aktivitäten die sich irgendwie in Fehlverhalten umdeuten lassen von der Gegenseite für ihren Narrativ von den krawalligen Ultras denen es nur um Selbstdarstellung und Häme geht genutzt wird. Ihnen da auch noch Futter zu geben ist einfach mindestens naiv.


    Am stärksten ist die Opposition m.E. wenn die Kurve die Liebe entzieht und keine Angriffsfläche bietet (während natürlich weiterhin so gut wie möglich über die Auslöser des erneuerten Boykotts aufgeklärt wird, die Flyer-Aktionen sollten weiter versucht werden). Es sollten auch die Seiten der Fanhilfe und von Pro1896 noch verstärkter in die sozialen Medien getragen werden.

    Gerrem: :daumen:


    Ich weiß auch nicht so recht: Man könnte meinen, die Ultras sind erst dann zufrieden, wenn 96 wieder in der 3. oder 4. Liga gegen eine Insolvenz kämpft. Dann haben sie auch wahrscheinlich bei Spielen das Stadion für sich alleine und können sich dafür feiern. Wie viele von denen kennen (überhaupt) noch die Zeiten vor MK? Ständig wechselnde Präsis, Trainer werden geschasst und mit Hausverbot belegt, Geld wird sinnlos verbrannt usw usw.

    Eben, wenn jemand Erfolge vorzuweisen hat, sollte man ihm grundsätzlich freie Hand für die Zukunft lassen, Satzung/Gesetze hin oder her. Daher verstehe ich auch nicht, warum Erdogan so in der Kritik steht. Schließlich hat es unter ihm doch wirtschaftlichen Aufschwung gegeben, insofern steht es ihm zu, alles nach seinen Wünschen umzugestalten. Kind hat hier m.E. die gleichen Rechte wie autoritäre Staatsoberhäupter und Kritik gehört sich daher nicht.