Beiträge von Mr. Mo

    Ich kenne aber auch Menschen, die sich kaum bewegen, jede Menge Süßkram essen und trotzdem nicht zunehmen.

    Aber dennoch dem Körper keinen Gefallen tun. Du weißt das, ich weiß das. Es gibt aber Leute, die denken, nur weil sie nicht zunehmen, können sie sich ruhig so weiter ernähren.

    So ganz genau weiß ich das nicht, würde das normalerweise aber auch so sehen. (Wobei: Helmut Schmidt? Der hat außer literweise Cola zu trinken auch noch Kette geraucht. Ausnahme, klar, aber so etwas gibt es.) In der Hauptsache wollte ich mit dem Satz allerdings plakativ meine These verdeutlichen. ;)

    Wie gesagt, aus meiner Sicht es ist individuell verschieden. Es hat ja auch einen Grund, weshalb viele Diäten bei vielen Menschen nicht oder nicht nachhaltig wirken, obwohl die Pläne plausibel klingen.

    Wenn Du von Irrtümern sprichst, gelten die ganz sicher für Dich. Das ist auch gut so und ich würde das nie abstreiten (!) - ob das allgemeingültig für jeden das Richtige sein muss oder er/sie sich mit anderen Wegen individuell leichter und besser tut, bleibt aus meiner Sicht einfach offen.


    Beispiel: Ich trinke zum Essen oft ein Glas Wasser und habe nicht den Eindruck, dass es störend wirkt. Und das heißt eben nicht, dass es bei Dir nicht anders sein kann. Ich frühstücke morgens normal und fühle mich gut damit, andere fühlen sich ohne Frühstück besser. Oder so wie Marv das beschreibt, was ihm gut tut.


    Sicherlich gibt es ein paar Dinge, die grundsätzlich immer irgendwie wirksam sind. Es bleibt aber auch dann noch die individuelle Frage, wie stark. Ernährung und Bewegung sind zwei Faktoren, definitiv. Ich kenne aber auch Menschen, die sich kaum bewegen, jede Menge Süßkram essen und trotzdem nicht zunehmen.


    An der Stelle kommt dann auch wieder meine angedeutete These von der Ganzheitlichkeit ins Spiel. Bei solchen Menschen laufen vielleicht andere Verbrennungsmechanismen ab, z.B. weil sie emotional im Gleichgewicht sind. In meinem Fall (!) bin ich mir heute ziemlich sicher, dass ich negativen Stress mit viel kalorienreichem "Soul Food" kompensiert habe, während Sport eher phasenweise, nicht nachhaltig und nicht gezielt gegen Stress stattgefunden hat. Was übrigens auch wieder eine Frage der Überwindung (und Erkenntnis!) ist, und ob man das hinbekommt, kann wieder ganz unterschiedliche Gründe haben.


    Gegen Übergewicht allein mit Sport oder Ernährung anzukommen, war in meinem Fall immer mühselig und fragil. Der Schlüssel könnte nun gewesen sein, durch bewusstes Laufen und bewusste Erholungsphasen den Stress anzugehen (und im Übrigen einen Zeitpunkt im Leben zu haben, an dem positive Wendungen dazu kamen). Phasenweise habe ich mehr als ein Kilo in einer Woche verloren. Dahinter stecken vermutlich nicht nur Ernährung und Sport.


    Wenn ich übrigens sehr vorsichtig geschrieben habe, mit Konjunktiven etc., und Verallgemeinerungen vermeide, hat das einen Grund: Einfache Antworten gibt es aus meiner Sicht nicht.

    Meint Ihr nicht, dass Abnehmen sehr individuell und auch abhängig von der Lebenssituation ist, was jeder Mensch braucht und dass letztlich viele Wege und v.a. Kombinationen zum Ziel führen?


    Ich habe von Ende Juli / Anfang August bis Weihnachten irgendwas um die 16 bis 18 Kilo abgenommen (und über Weihnachten erstmals seit Jahrzehnten nicht zugenommen). Mein Fazit: Ich würde nicht gegen meinen Körper arbeiten, sondern mit ihm. Wann ich meine Mahlzeiten einnehme, scheint mir nach der eigenen Erfahrung zweitrangig zu sein.


    Bin zwei- bis dreimal pro Woche um den Maschsee gelaufen, allerdings mit dem Hauptgedanken, Stress abzubauen und deshalb nicht auf Tempo gegangen. Zumal das beim Startgewicht eh nicht gut gewesen wäre. Und es ist mir komplett Hupe, wenn mich alle überholen: Hauptsache, ich habe meinen Rhythmus. Dazu Arbeitsweg mit dem Fahrrad (6 km pro Richtung), im Augenblick aber Homeoffice.


    Kartoffelchips, Tortillachips, Erdnusslocken kaufe und esse ich nicht mehr (eine einzige Ausnahme gab es), was aber nicht heißt, dass es nicht mal Salzstangen oder Erdnüsse sein dürfen. Allerdings geht normalerweise nicht mehr die ganze Packung auf einmal drauf. Frittierten Kram wie Pommes esse ich nun generell wenig. Gezuckerte Getränke und Alkohol gibt es auch noch mal viel weniger als vorher schon.


    Ich frühstücke aber morgens trotzdem ganz normal ein Müsli mit Getreide, Rosinen, Hafermilch, ein bisschen fettreduziertem Joghurt, einer Banane und einer Handvoll Himbeeren (und obendrauf ein Teelöffel Rübensirup). Mittags ein normales Mittagessen, abends meistens eine Suppe und wenig Kohlehydrate. Und am Wochenende ausgiebiges Frühstück, dafür aber über den Rest des Tages irgendwie weniger. Ich brauche es irgendwie nicht mehr.


    Keine Ahnung habe ich, wie stark sich Verbesserungen im allgemeinen Wohlbefinden (privat wie beruflich) auswirken, das wird aber auch eine Rolle spielen. Da gab es sehr positive Entwicklungen. Auch mein Abendprogramm habe ich verändert und gönne mir mehr Ruhe und abgeschaltete Bildschirme vor dem Zubettgehen, was wiederum zu besserem Schlaf geführt hat. Mein Bedarf und damit die Portionsgrößen sowie das Verlangen nach Zwischendurch-Snacks sind möglicherweise auch durch diese ganzen Umstände deutlich geringer geworden.


    Fazit 2: Wenn das Abnehmen wirksam und nachhaltig sein soll, muss man vermutlich seine komplette Lebensweise einbeziehen, u.a. auch Faktoren wie Stress. Aber wie gesagt, m.E. nicht gegen den Körper, sondern mit ihm. Mich würde Verzicht aufs Frühstück stressen, also gibt es eines. Ein paar Kilo Potenzial gibt es übrigens noch (bin an der oberen Grenze des Normalgewichts, etwas unter 90 Kilo), aber damit stresse ich mich nicht. Das kommt ab Frühjahr mit wieder mehr Aktivität draußen vermutlich von alleine.

    Ich schäme mich auch sehr und kann es nur durch meine häufigere Abwesenheit im Forum erklären:


    Alles Gute nachträglich, Musti!!! Bleib gesund, egal ob auf Leitern oder gegen Viren! :blume::bier:

    Dann lass uns doch mit der wichtigsten Frage starten: Beziehen sich all die Drecks- und Nichtdrecksblätter bzw. -sender und -portale auf zwei voneinander unabhängige Primärquellen? Wenn einer vom anderen abschreibt, gilt das nicht als Primärquelle.

    Mr. Mo
    Das dürfte in 96,96% der Fälle so sein. Wie sähe es denn aus bei Einbruch, geklauten TANs oder Handy oder so und dann 20.000 Euro an einen Kumpel überwiesen. Das Geld würde der Kumpel doch vermutlich wieder rausrücken müssen, oder?

    Deshalb meine Hinweise in Post #1.018

    Wie Hanilein schreibt: Das wäre eine ungerechtfertigte Bereicherung nach BGB, und der Empfänger / die Empfängerin muss das Geld zurückzahlen. Die Frage ist dann aber immer: Ab welchem Betrag betreibt man größeren juristischen Aufriss, wenn er oder sie sich weigert? Bei 20.000 Euro macht man das definitiv, bei 20 eher nicht.


    Geklaute TAN-Listen gibt es nicht mehr ;) , beim Handy ist es etwas komplexer. Grundregel: Solange man die Sorgfaltspflichten eingehalten hat (sprich: das geklaute Handy lässt sich nur mit Aufwand entsperren, die Banking-Apps sind ebenfalls ausreichend mit Passwort / Biometrie geschützt und man meldet den Verlust an seine Bank, sobald man ihn bemerkt) -- ist man selbst mit maximal 50 Euro Verlust dabei. Bei 19.950 Euro Schaden für die Bank dürfte diese dann schon mit dafür sorgen, dass der Empfänger das Geld zurückzahlt.

    Man kann eine Überweisung grundsätzlich schon stoppen. Das muss man allerdings machen, bevor es auf dem Zielkonto gutgeschrieben ist bzw eigentlich noch früher (ich glaube, bevor das Clearing zwischen den beteiligten Banken stattgefunden hat). Sprich: verdammt schnell. Wir reden da maximal von Stunden. Dazu muss man seine Bank anrufen und dann schon ziemlich stichhaltige Belege für einen Betrug oder andere kriminelle Aktivitäten nennen. So ganz trivial ist das für die Bank bzw beide beteiligen Banken nämlich nicht zu bearbeiten.


    Wenn das Geld schon auf Deinem Konto gutgeschrieben ist, hat sie aber definitiv keine Chance mehr, es zurückzubuchen.

    Meine Erfahrung aus 16 Jahren Forum ist, dass sich die meisten Userinnen und User früher bei Kritik irgendwann etwas zurückgenommen haben und viele das auch heute noch tun. Mich selbst übrigens eingeschlossen. Wenn ich z.B. an meine Anfangsjahre und meine häufige Rechthaberei denke: Das versuche ich heute zu vermeiden, auch wenn der Schatten lang ist. Sprich: Ich kriege es nicht immer gut hin, und ich werde auch noch mit dieser Eigenschaft wahrgenommen.


    Dafür poste ich auch quantitativ weitaus weniger als noch vor zwei, drei Jahren, und ich lese auch immer weniger. Alle paar Tage mal in ausgewählten Threads, das war es dann. Die Menschen, die mir wichtig sind, treffe ich mittlerweile auch oft genug persönlich (aktuell natürlich leider kaum bis gar nicht). Das hat mit Zeit und Einteilung von Ressourcen zu tun. Aber auch damit, dass es schwieriger wird, moderate oder vermittelnde Meinungen zu vertreten. Ich blockiere fast niemanden; der einzig Blockierte postet schon länger nicht mehr. Dafür spare ich mir viele Threads. Den Corona-Thread meide ich z.B. schon seit April. Der ist mir aber auch quantitativ zu viel.


    Dabei finde ich allerdings, dass Diskussionen früher selbst bei sehr unterschiedlichen Meinungen und bei starken Kontroversen wesentlich stärker an belegbaren Fakten entlang geführt wurden. Vor allem ging es in der Breite viel weniger auf die persönliche Ebene, und gleichzeitig war die Empfindlichkeit nicht so hoch. Da fallen mir spontan Kontrahenten wie der Schlesier, der ExilRote oder auch Locke ein. Rosarot war es aber auch damals nicht. Die Sperren bei anderen Usern hatten damals ja auch Gründe. :lookaround:


    Ich mag das Forum trotzdem weiterhin, aber in einer anderen Dosis als früher. Und auch die meisten Userinnen und User. Die sind für mich das Hauptargument, mich hier nicht zu verabschieden. Dieses Forum hat mich mit Menschen bekannt gemacht, die ich sehr schätze; die mir überdies Unterkunft, Mitfahrgelegenheit (ja, Würfel, habe ich nicht vergessen!), Umzugshilfe, Ankunftshilfe in Hannover und dutzende Alltagstipps gegeben haben. Und die sich mit mir über Erfolge in schwierigen Lebenszeiten gefreut haben.


    PM, auf Dein Posting vielleicht eine eigene, sehr positive Erfahrung: Es hat sich für mich kolossal gelohnt, mal einen großen Schwung von den Leuten persönlich beim Entenessen kennenzulernen. Dadurch kann ich viele Aussagen besser einzuordnen. Vielleicht nutzt Du diese Chance doch noch mal, sobald es wieder geht. Es verändert den Blick auf manche Diskussion und Kommentare ungemein und schafft an anderen Stellen einen gewissen Langmut. Und wenn Du es nicht tust: auch d'accord, das soll ganz ehrlich keine Besserwisserei sein. Ich kann es grundsätzlich gut verstehen, wenn man zur Zeit so angefressen ist, dass man keinen Bock mehr hat.


    Guter Post übrigens, Stephan. Und großen Respekt, dass und wie Ihr das Ganze hier noch in der Spur haltet, auch wenn das Fahrzeug ganz schön wackelt. Muss auch mal geschrieben werden, finde ich.

    Je nachdem, wie viel Du investieren willst und wie die baulichen Gegebenheiten sind, kannst Du vielleicht eine WLAN-Strecke aufbauen. AVM hat z.B. auch einen Repeater, den man frei platzieren kann. Allerdings ist der nicht ganz billig.