Beiträge von Pokalheld

    Das war für mich auch hilfreich. Ich kann mich nur bei Florian bedanken, der im September 2016 (meine ich) eine Diskussion angestoßen hat. Die hat dazu geführt, daß ich mich damit beschäftigt habe. Und bei zahlreichen Bloggern und Städteplanern muß ich mich bedanken, die ihre Erkenntnisse übersichtlich veröffentlichen. Colville-Andersen von Copenhagenize, Herbert Tiemens, Fiets Professor, Bicycle Dutch, Daniel von Itstartedwithafight, Strößenreuter von Wegeheld, Agentur für clevere Städte, Jim Moss von ASTM, Carlton Reid, Mark Treasure von AsEasyAsRiding, Chris Boardman, Volkentscheide Fahrrad, die Artikelserien von zeit.de und sueddeutsche.de über den Stadtverkehr in den Metropolen dieser Welt und wie sie alle heißen.


    Die Fakten kannte ich mehrheitlich schon vorher vom Überfliegen diverser Meldungen. Aber die Zusammenhänge wurden mir erst durch das gezielte Nachlesen klar. Fakten ohne Zusammenhänge bringen nichts. Fakten müssen zu Zusammenhängen verknüpft werden.


    Und das kann ich oft nur wortreich. Wenn ich nur die Frage auf den Tisch knalle, warum sollten sich Fußgänger und Radfahrer an die StVO halten müssen, nehme ich keinen mit. Das braucht Kontext. Mehr Kontext als "weil du sonst umgefahren werden könntest". Was zweifellos richtig ist. Aber unvollständig.


    Rocee Natürlich eignet sich das Lastenfahrrad nicht dafür, mehrere dutzend oder hundert Großgeräte auf einmal anzuliefern. Aber es gibt zwischen dem Drahtesel und dem 40-Tonner einige Zwischengrößen. Deswegen schrieb ich "bis hin zum Fahrrad". Ich schrieb nicht "ausschließlich Fahrrad". Auch kann man über die Anlieferzeiten sprechen.


    In dem Hannover meiner Kindheit gab es in meiner unmittelbaren Nachbarschaft mal ein kleines Geschäft für Garten- und Haustierbedarf. Versteckt gelegen in einer kleinen Nebentraße mit Kopfsteinpflaster. Ohne Autoparkplätze. Kundschaft kam aus der Nachbarschaft zu Fuß. Alle anderen Geschäfte erreichte man an der Hauptstraße ebenfalls zu Fuß. Alle. Vom Supermarkt über die Eisdiele und den Schreibwarenladen bis zum kleinen Schuhgeschäft, Spielzeugladen, Klamottenladen und die Drogerie. Alles kleine Läden. Sogar die drei Bankfilialen, die es damals noch an einer einzigen Kreuzung gab, waren klein. Zwei Straßen weiter gab es eine Postfiliale. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.


    Eines Tages jedenfalls kündigte der Inhaber des Garten- und Haustiergeschäfts seinen Rückzug an. Ein Jahr mache er noch, höchstens anderthalb. Warum? Weil die Großhändler ihn nicht mehr mit den LKW beliefern wollten. Parken war scheiße, und die Bestellmengen waren auch zu klein. Da hat er seine Ware dann wie ein Privatmann beim neu errichteten Marktkauf Gartencenter gekauft. Und hat sie in sein Regal gestellt. Zum selben Preis. Das war natürlich ruinös. Das wußte er selbst. Aber er wollte sich nur noch in die Rente retten. Auch wollte er seinen einzigen Angestellten nicht früher als unbedingt nötig in die sichere Arbeitslosigkeit schicken. Wo 45-jährige Rollstuhlfahrer ohne Ausbildung halt so landen. Jahrelang hat es das Geschäft gegeben. Es hat sich selbst getragen. Bis es vor die Wand gefahren wurde durch immer größer und größer und größer und größer. Natürlich kannste den Marktkauf an der Hauptstraße mit 40 PKW-Stellplätzen BWL-mäßig effizienter betreiben als so einen Tante Emma-Laden. Zur Not stellt der auch ein paar Kästen Bier und Grillkohle an die Kasse, er kennt ja seine Kundschaft. Jetzt noch ein Schock: BWL ist spannend, aber nicht alles.


    Die Effizienzsteigerungen haben zu einer Gigantomanie geführt und diese wiederum dazu, daß der inhabergeführte Einzelhandel ("Fachhandel") praktisch verschwunden ist. Ketten haben übernommen. Oft sogar Discounterketten. Geiz ist geil. Da gab es gestern bei WDR 5 Quarks einen erhellenden Beitrag drüber. Darin ging es um ein Experiment, ob billige Klamotten auch dann gekauft werden, wenn man die Kinderarbeit dahinter mit eigenen Augen sehen kann. Jupp, wird trotzdem gekauft.


    Im übrigen ist das bestimmt auch für die LKW-Fahrer ein Traum, in der Stadt zu fahren. Wo die vielen kleinen anderen Verkehrsteilnehmer wild herumwuseln. Wo die Straßen mal schmal werden können. Wo man kaum um enge Kurven kommt. Und im Stau festhängt. Nicht unter jeder Brücke durchkommt. Der LKW paßt nicht in die Stadt. Er paßt in einen LKW-Hof mit Laderampen und auf breite Straßen, die ziemlich geradeaus verlaufen. Gewerbegebiet und Autobahn halt.

    Ja. Und der LKW-Verkehr muß aus den Städten raus. Ein Teil müßte auf die Schiene. Der Rest dürfte nur noch von der Autobahnausfahrt direkt ins Gewerbegebiet. Aber raus aus der Stadt. Die haben da nichts verloren. Die Zustellung der Ware an die Filiale muß mit kleineren Gefährten bis hin zum Fahrrad erfolgen. Nicht mit dem 40-Tonner. Der Durchfahrtsverkehr gehört verboten, die sollen drumherum fahren. Auch wenn es dann ein weiterer Weg ist. Sie harmonieren einfach nicht mit Städten und ihren Einwohnern. Unvereinbar. Wem gehört die Stadt: Den Einwohnern oder den Speditionen?


    Was auch gegen Autos in der Stadt spricht: Der Verkehrslärm. Hier haben sie jetzt eine Buslinie mit E-Motoren ausgestattet. Faszinierend, wie leise der Motor nun ist. Faszinierend auch, wie laut das ganze Gefährt dennoch bleibt. Ist eigentlich kein Unterschied. Von Hannover und anderen Städten gibt es sogenannte Lärmkarten. Tja. Es sind die Hauptstraßen, die laut sind. Wer hätte das gedacht. Da stehen aber viele Wohnhäuser dran, an den Hauptstraßen. Lärm kann auch krank machen. Lärm ist keine Lebensqualität. Wetten, es sind weder die Fußgänger noch die Radfahrer, die den Lärm machen? Und das Lärm-Nutzer-Verhältnis ist beim ÖPNV um Längen besser als beim PKW. Die durchschnittliche Anzahl der Passagiere in PKW ist schließlich seit Jahren rückläufig. Logisch, daß die Blechkisten dafür immer größer und stärker werden müssen.


    Da wird sich eingebildet, man könne die Großfamilie zum Ausflug mitnehmen oder die Tischtennisjugendmannschaft zum Auswärtsspiel fahren oder man könne den Umzug mit der Karre bewältigen. Und dann steht man mit der Butterbrotdose als Gepäck alleine im Stau auf dem Weg zur Arbeit. Im Stau auf dem Weg nach Hause. Im Stau auf dem Weg zum Samstagseinkauf. Und 23 Stunden am Tag steht das Ding noch irgendwo im Weg. Die Immobilienpreise gehen hoch, doch das Parken am Straßenrand kostet... äh... nüx. Da wird sich eingebildet, man sei sicherer in einem größeren Auto. Ja klar, aber nur solange der Unfallgegner nicht noch größer und schwerer ist. Das ist Aufrüstung. Die eigene Sicherheit zulasten schwächerer. In SUVs fühlt man sich wohl, außerhalb von SUVs unwohl.


    Das Autofahren ist so komfortabel gemacht worden. Man stelle sich vor: Ampeln braucht es nur wegen der Autos. Fußgänger an sich brauchen keine. Deswegen stehen keine in den Fußgängerzonen. Radfahrer brauchen auch keine. Die sind wie Fußgänger. Groningen macht's vor. Man stelle sich vor, man müsse den Sprit noch mit der Hand und einem Trichter einfüllen. Jeden Liter hätte man buchstäblich in der Hand getragen. Da käme keiner mehr auf die Idee zu sagen, "der braucht nur 10 Liter, für die Wagengröße kann man nichts sagen!". Bei NDR Info hat der Senderchef mal auf eine Hörerfrage geantwortet, warum Verkehrsmeldungen oft nur noch Staus ab 5 km Länge aufsagen: Die komplette Aufzählung würde den Autofahrer zu sehr nerven.


    Die StVO gibt es auch nur wegen des Autoverkehrs. Vor dem Auto 1886 gab es das nicht. Wurde nötig, als die Unfallzahlen mit den Autozahlen in die Höhe schossen. Zu sagen, alle hätten sich gefälligst an die StVO zu halten, bedeutet nichts anderes als: Haltet Euch gefälligst an die Regeln, die nur aufgestellt wurden, um das Auto in die Stadt zu integrieren. Der Bürgersteig ist eine Erfindung der Autoindustrie vor rund 100 Jahren. Vorher konnte man auf der Straße laufen wie man lustig war. Das hat man seit Anbeginn der Straßen vor 6.000 oder 7.000 Jahren so gemacht. War mit Autos plötzlich nicht mehr vereinbar. Spielplätze sind eine Erfindung der Autoindustrie. Mütter verunglückter Kinder waren kurz davor gegen das neuartige Automobil zu opponieren. Da wurde diese Scheinlösung gefunden, wir verbannen Kinder von der Straße und tun sie in eingezäunte Gehege mit Schaukel. Von drolligen Regelungen wie der Dienstwagenbesteuerung oder der Dieselförderung ab 1973 oder dem Verloddernlassen der Gleisanlagen der Eisenbahn oder der sogenannten zweiten Zerstörung der Innenstädte beim Wiederaufbau für die autogerechte Stadt ganz zu schweigen.


    Daß Autofahrer vielleicht denken, ihnen würden überall nur Schikanen in den Weg gestellt werden, ist eine Fehlüberlegung. Die Ampeln sind nicht dazu da, sie zu ärgern. Sondern dazu, sie zu organisieren. (Auch wenn es bestimmt genug Ampeln gibt, die man in der Nacht abschalten könnte, weil dann der Verkehr fehlt, der zu organisieren wäre.) Es fehlen nicht Fahrspuren oder Parkplätze, sondern es gibt zu viele Autos für den knappen Raum. Tempo 30 wäre auch keine Schikane, sondern eine logische Entscheidung angesichts der Umgebung, in der Menschen zu Fuß eine Straße überqueren. Das tun sie in der Stadt, nicht nur an Ampeln oder Zebrastreifen. Tempo 50 ist aus derselben Überlegung heraus vor ca. 60-65 Jahren eingeführt worden. Ging halt nur noch nicht weit genug. Passiert. Das erste Promillelimit war auch noch nicht bei 0,watweißich festgelegt worden.


    Freiheit besteht nicht, wenn man überall mit dem Auto hinfahren kann. Freiheit besteht, wenn man nicht das Auto nehmen muß. Die Städte müssen sich vom Auto befreien, damit Anwohner, Pendler und Gewerbetreibende profitieren können. Wandle einen Kundenparkplatz in acht Fahrradstellplätze um und erzähl mir nochmal, inwiefern da weniger Kunden kommen werden. Wo weltweit beobachtet wurde, daß zwar die Einkäufe kleiner werden, aber auch häufiger. Unterm Strich wachsen die Monatsumsätze.


    Wer den Autoverkehr fördert, wird Autoverkehr ernten. Wer den ÖPNV fördert, wird ÖPNV-Nutzer ernten. Wer den Radverkehr fördert, wird Radverkehr ernten. Wer Fußgänger fördert, wird Fußverkehr ernten. Davon müssen die Entscheidungen abhängen. Das sind nicht nur individuelle Entscheidungen. Liebhaber findet man für jede Transportform. Das sind politische Entscheidungen. Immer gewesen. Wird immer so bleiben. Es waren politische Entscheidungen für das Auto. Es werden politische Entscheidungen gegen das Auto nötig sein.

    Naja, es ist schon ein Unterschied von Duster und BMW X 5 z.B..; nicht nur preislich.


    Der Duster, Quashquai, Ford Kuga etc. braucht m.E. weniger Platz beim Parken und der BMW X5/ Audi Q5/7 sind Monstrum/Monstrums, Monstren (k.A. wie das heisst), weswegen er evtl. aus der Stadt verbannt werden sollte.

    Der Preis ist sowieso egal für die Funktionalität im Stadtbild. Der Duster ist 1,80m breit und knapp 1,70m hoch. Der Qashqai ist genauso breit und 1,60m hoch. Der Kuga ist 1,85m breit, 1,70m hoch und über 4,50m lang.


    Und das ist das Problem. Abgestellt am Straßenrand können nicht mal mehr alle Erwachsenen über die Karre schauen, wenn sie die Straße überqueren wollen. Das bequeme Einsteigen oder die erhabene, "sichere" höhere Sitzposition bringt andere in Gefahr. Forderungen nach breiteren Parkplätzen an Supermärkten oder Parkhäusern sind natürlich auch putzig. Zum einen kauft ja auch keiner einen Wohnzimmerschrank, der dann nicht ins Wohnzimmer paßt (muß dann auch vergrößert werden!?). Zum anderen sind Parkplätze am Straßenrand (solche hier) eben nicht verbreiterbar. Oder Hofdurchfahrten wie diese.


    Eine höhere Sitzposition mit der Motorhaube davor macht auch besonders anfällig für diesen Prank. Der kleine Spaß hat aber einen ernsten Hintergrund, verdeutlicht er doch die eingeschränkte Sicht auf das, was unmittelbar vor einem sein könnte. Die Fahrer wissen eigentlich, daß da nichts sein kann. Bloß sehen können sie es nicht. Plötzlich kommen Zweifel auf.


    Wenn die USA unser Mobilitätsvorbild bleiben, kriegen wir auch noch sowas in unsere schöne Stadt.


    Wobei die Flucht zum Kleinwagen auch nicht die Lösung sein kann. Auch hier ist der Platzverbrauch zu groß. Und was fehlt in der Stadt? Platz. Auch hier bewegt man eintausend Kilogramm mit in der Spitze mehr als 30 km/h. Ab wann werden Kollisionen mit Menschen kritisch? 30 km/h. Wo gibt es besonders viele Menschen auf engem Raum? In der Stadt. Hilft da ein E-Motor? Nein. Soll wenigstens eine Bedürftigkeitsprüfung vor Erteilung der Kaufprämie erfolgen? Nein.


    Es ein bißchen wie ein Drogenabhängiger, der alle möglichen Drogen als Alternativen durchzählt. Okay, okay, kein Heroin mehr. Aber Kokain ist noch okay? Auch nicht? Aber Schnaps ist noch drin, oder? Nee? Wenn ich nicht mal mehr Crystal rauchen kann, rebelliere ich aber! Analog zu: Ist das schon ein SUV? Aber als Hybrid? Und wenn ich einen Mini nehme und die Scheiben morgens im Dunkeln garantiert nie beschlagen oder mit Regentropfen benetzt sind, wenn ich abbiegen muß? Es bleibt ein Auto. Und das Auto bringt in Massen nur Probleme. Sagt ein Autofahrer.


    Wir brauchen Alternativen zum Auto, nicht zum Diesel, Benziner, Hybrid, Gasler, Wasserstoffler oder Stromer. Wir brauchen keine Antriebswende, sondern eine Verkehrswende. Wir brauchen Tempo 30 innerorts. Wir müssen die Städte komplett umbauen. Was sowieso am laufenden Band passiert. Vergleicht Stadtfotos von 1985 mit heute. Bloß müssen wir künftig eben die Autozentriertheit aus der Stadt rauskriegen. https://twitter.com/SecretCoAu…tatus/1201953347370147840


    Am 18. November wurde die Lücke der A33 Süd zwischen Osnabrück und Bielefeld geschlossen. Nach mehr als 50 Jahren. Eine enorme Erleichterung für viele Anwohner Halles, weil der Autobahnverkehr mit unzähligen LKW durch die Dorfstraße tuckern mußte (zwischendurch gab es 20 Jahre lang nicht mal mehr eine Eisenbahnverbindung zwischen den beiden Großstädten, die nur 55 km auseinanderliegen). Was fiel dem Osnabrücker Stadtmarketing zum Lückenschluß ein? Die ersten tausend Ostwestfalen konnten kostenlos in der City parken. Auch wenn das offenbar an einem Montag nicht groß nachgefragt worden ist: Verkehrswende geht anders. Man darf die Leute nicht mehr ins Auto locken. Man muß sie davon weglocken. Die meisten innerstädtischen Fahrten sind kürzer als 5 km.


    Und wir müssen davon wegkommen, so weite Wege für die Pendelei zurückzulegen. Hatte ich neulich schon verlinkt, die Erkenntnis, daß mit wachsender Reisegeschwindigkeit die Strecke mitwächst. Die Pendeldauer bleibt hingegen gleich. Ja, da stehen auch wieder oftmals Immobilienpreise im Weg. Da liegt ebenfalls vieles krumm.

    Das Schöne ist ja auch, daß die neue, gesplittete Rechtevergabe mit marktwirtschaftlichen Argumenten erklärt wurde. Suchbegriffe hierfür: "Fußball", "No-Single-Buyer-Rule" und "2016".


    Bloß daß man ja nicht zwischen vier Anbietern seinen Liebling für das Spiel x gegen y aussuchen kann. Es werden parallele Monopole geschaffen, um alles verfügbare Geld einzusammeln.


    Und nach dem Einsammeln dann über Gehälter und Transfersummen keifen.

    Der Kommentator sollte sich mal mit Pokalheld unterhalten.

    Ich hab nur Stadionton. Sieht er ein rassiges Spiel?

    Er sprach davon, dass "der Patient 96 in der Winterpause auf den Operationstisch" komme, weil er "die drittschlechteste Laufleistung der Liga" habe.

    Ach so. Danke. Ja, die Laufleistung halte ich immer noch für nicht aussagekräftig. Sie wird halt bloß kostenfrei veröffentlicht. Das lädt dann zu Interpretationen ein. Aber wer hatte nach dem 12. Spieltag weniger Kilometer auf dem Tacho? Aue. Wer steht vor 96 in der Punktetabelle? Aue.


    Meanwhile 2:2.

    Aues Tor ist imho Absicht und brillant gemacht. Für den Torwart unhaltbar. Hansson und Haraguchi hingegen laufen da mit nach dem Motto, laß ihn mal machen, da kann er eh nichts machen. Und dann macht er es. Damit ist Aues Angriffsgeschichte auch schon komplett erzählt.


    Nach 25 Minuten fängt 96 an ein bißchen Fußball zu spielen. Ein Ausgleich nach 'ner Ecke. Ein Kopfball von Weydandt nach 'ner anderen Ecke. Zwei, drei abgeblockte Flanken. Ein Mal Hansson freigespielt. Viel zu Ende gespielt haben auch sie nicht gekriegt.


    Insgesamt zweitligareife Rumpellangeweile. Wie immer. Das muß der Wiederaufbau sein, der nur nach einem Abstieg möglich sei. Um die Fanliebe neu zu entfachen und so.