Beiträge von Jones

    Dass es dann schon in der Halbzeit (zumindest an einigen Ständen) keine Bratwurst mehr gab, ist nur noch eine traurige Randnotiz.


    Dieser Laden ist so erbärmlich.


    Warum kriegen die denn gastronomisch seit Jahrzehnten so gar nix auf die Kette?


    Ist das HCC da noch drin? Sind die vergriffenen Würstchen immer noch diese kalten Stengel, die kurz über die lauwarme Griddleplate gezogen werden?


    Wenn die noch so sind wie früher, liegen wir damit safe auf Platz 18 der 3. Stadionwurst-Liga.

    Der Laden auf der Meile hieß Tomate oder?


    Da hat mich meine Ma in den 90ern immer mal hingeschleppt. Mir war das immer etwas zu gesund, deshalb habe ich immer den Milchreis mit Zimt und Zucker gegessen.


    Ich find ja, in Hannover gibt es noch zu wenig good food auf die Kralle.

    christitus:


    Klar, kannste machen. Schmeckt dann halt wie Mund voll gesund.


    Im Ernst, ich habe mehrmals versucht, aus unbehandelten Zutaten einen veganen/vegetarischen Burger zu bauen.


    Schmeckt am Ende immer wie plattgedrückter Meisenknödel im Brötchen.


    Dass das Paar vor dir viel Verpackungsmüll produziert, liegt ja vor allem daran, dass sie scheinbar entweder keine Zeit, keine Lust oder keine Ahnung fürs selber kochen haben.


    Das ist aber kein Problem der Veganer/Vegetarier. Ich bin selbst regelmäßig erschrocken, wenn die Familie vor mir das Band mit 3 XXL-Toastbrot Packungen, diversen TK-Pizzen, Süßzeugs, 6er Träger 1,5l PET Cola, Chips, Puddings, Wurst- und Käsepackungen belädt.


    Ich esse nur noch alle 2-4 Wochen mal Fleisch, dieses dann aber nicht aus dem Supermarkt. Ok und alle paar Wochen mal eine Dönertasche. Reicht mir dann aber auch wieder für längere Zeit.


    Ansonsten kochen wir hier täglich selbst und vegetarisch/vegan.


    Fleischersatzprodukte kommen zu folgenden Anlässen zum Einsatz:


    - gestern gab es gefüllte und überbackene Zucchinis, die Füllung bestand aus veganem Hack von der Mühle, Zwiebeln, Knoblauch, Zucchinis, Möhren, passierten Tomaten, Fenchelsaat, Honig, Sumach und Rosen-Harissa.


    Klar, ginge auch ohne das Hack aber fürs Kaugefühl ist das schon nett, da nicht nur auf verkochtem Gemüse rumzulutschen.


    - zum Grillen gibts dann neben selbstgemachten Salaten, marinierten Champignons vom Grill auch vegane Würstchen (die schon verlinkten von der Mühle gefallen uns auch). Alternativ die veganen Burger-Patties von NoMeat auf Erbsenbasis, welche bislang unseren Favoriten in dem Segment sind.


    - Außer Käse gibt es bei uns immer mal etwas veganen Wurstersatz von der Mühle


    Ansonsten essen wir viel Kartoffeln (in allen Varianten), Gemüse vom Markt, Eier von den eigenen Hühnern und gelegentlich mal Fisch aus der Metro. Und natürlich selbstgemachte oder gekaufte Pasta mit versch. Soßen, auch mal ne Bolo mit dem erwähnten veganen Hack-Ersatz.


    Also erzähl mir bitte nicht, vegane oder vegetarische Lebensweisen würden per se mehr Müll produzieren.


    Verpackungsmüll entsteht, wenn man industriell verarbeitete Lebensmittel/Gerichte kauft. Und das hat in erster Linie mit fehlender Zeit oder mangelndem kulinarischen Interesse/Wissen zu tun.

    Die Big Apple sind natürlich schon recht breit und daher eher für Leute, die etwas mehr dämpfende Eigenschaften suchen.


    Meine Ideen wären der Conti Top Contact II oder der Schwalbe Marathon Plus, beide mit integriertem Pannenschutz.

    Wir haben hier beide im Einsatz, einen Platten gab es hier seit Jahren nicht.


    Ohne Begründung gefällt mir der Continental-Reifen irgendwie besser..

    Wünsche dir viel Kraft für diese schwere Zeit, Musti!


    Und noch ein ganz wohwollend gemeinter Rat: Such dir ganz unbedingt einen Platz, wo du mit deinem Gefühlspotpurrie hin kannst.


    Mein Vater ist vor 15 Jahren mit gerade mal 50 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.


    Die nicht aufgearbeitete Scheisse holt mich gerade von hinten ein, wie ein Rudel hungriger Hyänen.

    Mehr oder weniger, ja.


    Alternativen sind jedenfalls rar und nicht ganz ohne Haken und Ösen.

    In unserem Fall hatten wir uns an einer Schule beworben, welche vom pädagogischen Konzept wohl gut zum Junior gepasst hätte.


    Dass es nicht geklappt hat, ist echt ätzend.