Beiträge von Jones

    Was ich übrigens großartig finde, wenn ich Zeit und Ruhe habe: Podcasts hören!


    Mittlerweile gibt es ja für jedes Thema und Interessengebiet genug Auswahl.

    Gute Besserung!


    Ich glaube ja, dass man in diesen Tagen auch ohne vorhandene Depression Tage haben darf, an denen es einem nicht gut geht.


    In den letzten 2 Wochen gab es immer mal wieder Tage, an denen ich dermaßen in einem Gedankenkarussell saß, dass ich mich am Ende des Tages gefragt habe: "Was habe ich heute eigentlich geschafft/gemacht?".


    Auch wenn ich ob der intensiven, weil ständig unmittelbar präsenten Zeit mit Frau und Kind hier manchmal echt ein Horn bekomme, möchte ich auch nicht mit denen tauschen, die alleine für sich in einer Butze ohne Balkon, geschweige denn Garten hausen müssen.

    Dann fang doch mal an, Jones. Was könnte das denn sein?


    Mal einige unsortierte Gedankenfetzen, nicht alle aus meinen Gehirnwindungen:


    - Wenn man sich überlegt, wo das Virus entstanden ist, kann und muss man sich global mal überlegen, ob wir mit der Ausbeutung von Nutz- und Wildtieren etwas zu weit gegangen sind. Letztlich muss da ganz viel industrielles und auch jeder einzelne in seinem Konsum in Frage gestellt werden.


    - Erst durch die besonderen Umstände merken viele Firmen und auch Privatleute, wie praktisch so ein "Homeoffice" sein kann. Es spart Arbeitswege und Reisekosten. Die aktuelle Lage zeigt aber auch, wie wir in diesem Bereich trotz hochmoderner Technik noch "hinterher" sind, einfach weil bislang keine Notwendigkeit bestand. Ich sehe die Chance, dass viele Firmen das als Mehrwert sehen und das für die Zukunft implementieren. Besprechungen und Meetings gehen wunderbar per Videokonferenz. Ich habe die Tage einen Podcast gehört, in dem ein Berliner Unternehmer berichtete, man habe schon vor der aktuellen Lage mit diesen Methoden gearbeitet, u.a. um den Mitarbeitern größtmöglich die besten Arbeitsumstände zu bieten. "Jeder weiß, wie es ist, wenn man sich mal nicht fühlt und dann zur Arbeit muss. Könnte man die Arbeit nicht einfach von Zuhause..."


    Natürlich ist sowas nix für alle Wirtschaftszweige, trotzdem sind da interessante Ansätze drin.



    Im Privaten erleben viele Menschen gerade, was es heißt, Zeit zu haben.


    - Zeit für die Familie, die Kinder, die man sonst höchstens beim Abendessen am Tisch oder am Wochenende sieht.


    - Zeit mal in sich zu gehen, zu reflektieren. Es scheint, als habe jemand das große Karussell in dem wir uns alle seit Jahren befinden, angehalten. Vielleicht schafft das für viele den benötigten Raum, zum Beispiel den eigenen beruflichen Weg nochmal neu zu überdenken, sich umzuorientieren.


    - Ich habe die Hoffnung, dass die sozialen Berufe und vor allem deren Bedingungen und Gehaltsmodelle mal unter den Prüfstand kommen.


    - Niemand weiß, was für großartige Ideen sich jetzt entwickeln. Es werden sicherlich keine schlechten für die Menschheit sein.


    - Was wird aus dem gerade wachsenden Helfersyndrom vieler tausender Menschen? Manch einer wird sich denken "wäre doch schade, wenn all die Hilfestellungen für alte, kranke und sonstwie bedürftige" nach dieser Zeit wieder in der Verdrängung verschwinden.


    Ich sehe da eine Chance für jeden einzelnen und für die Gesellschaft.


    Vielleicht bin ich aber auch nur hoffnungslos naiv und träume zuviel von einer besseren Welt.

    Ich finde Selfmade bei Nudeln nun nicht sonderlich doll bzw. qualitativ hochwertiger.

    Gegenüber teuren Nudeln ausm Feinkostladen?


    Falls du den Einheitsbrei ausm Supermarktregal meinst, das sind Welten.


    Vielleicht krieg ich dir mal was in die Wedemark geschippert.

    Ich würde mich da insgesamt keinen Illusionen hergeben. Wer glaubt, irgendwelcher postmaterialistischer Solidaritätsschub würde das Land ergreifen, der wird wahrscheinlich eines besseren belehrt werden. Im Gegenteil, wenn an Ende Millionen Arbeitsplätze verloren gehen, gerät der Sozialstaat unter Druck.


    Je nachdem, wie schlimm es noch wird, wird Corona im kollektiven Gedächtnis der Generation(en) bleiben, vielleicht ein bisschen wie bei den Kriegsgenerationen.


    Ganze ehrlich: Genau dieses schwarzweiss-Denken hatte ich in diesem Thread befürchtet.


    Meine Hoffnung war, dass es hier Leute gibt, die sich gerne auch mal über die vielleicht weniger reißerischen Graustufen unterhalten wollen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Menschen etwas aus dieser Zeit mitnehmen, für sich selbst, für die eigene berufliche Karriere, den Umgang mit Menschen oder was auch immer.


    Wenn man nicht sucht, wird man auch nix dergleichen finden.

    Ich würde gerne darüber philosophieren, was in der aktuellen Situation entstehen kann, was jeder einzelne, wir, die Menschheit vielleicht positives mitnehmen können.


    Was wird diese völlig neue Situation an Veränderungen bewirken? Was macht sie mit dir?


    Da im Corona-Thread in hoher Frequenz völlig wild durcheinander gewürfelte Links gestreut werden und das alles teils sehr katastrophentickerähnlich gepostet wird, würde ich mir wünschen, dass es hier etwas ruhiger und reflektierter zugeht.

    Die wollen mit Hilfe des Wagens pro Person den Abstand gewährleisten.


    Fand ich heute im örtlichen ReWe besonders sinnvoll, dort werden nicht mal Tücher angeboten. Also grabbeln alle die Wagen der Reihe nach an.


    Im türkischen Supermarkt war hingegen alles wie immer. Man scheint das Thema dort eher gelassen zu nehmen seitens der Kunden. Einzig der Kassierer hatte Plexiglas vor der Nase.

    Nochmal zum Thema Pastamaker: Was ist da der große Vorteil gegenüber gekauften Nudeln außer dem guten Gefühl, es "selbst" gemacht zu haben? Ist da tatsächlich ein Geschmacksunterschied, den ihr auch blind erkennt? Oder ist es mehr die "Experimentierfreude"?


    Geschmack aber vor allem Konsistenz/Kaugefühl ist einfach viel besser.


    Würdest du sagen, Nudeln bei nem guten Italiener schmecken wie die, die du im Supermarkt kaufst?


    Ich würde dir gerne mal eine Probe überreichen.

    Ich hab so die Befürchtung, dass es in den USA noch richtig wild werden kann.


    Die Kombination aus einem Harakiri-Präsidenten, der allgemein alltägliche Umgang mit Schusswaffen und die große Schere zwischen Wohlstandsgesellschaft und Armut könnte da noch zu einer richtigen Eskalation führen.


    Nur so ein Gedanke..