Beiträge von Giftzwerg

    Zumal schon die Definition was überhaupt ein Zweikampf ist und was ein gewonnener Zweikampf ist, fragwürdig ist.


    Beispielsweise: Gegner läuft alleine auf den Torwart zu. Verteidiger spitzelt nach Wahnsinnssprint in höchster Not den Ball fair zur Ecke. Ergebnis = verlorener Zweikampf des Verteidigers.

    Die meisten Talsperren dienen auch dem Hochwasserschutz. Wenn man sich die großen Talsperren in Deutschland ansieht, sind die praktisch alle “voll“ (oberhalb 85 Prozent). Das ist jedenfalls die Zielgröße in den meisten Fällen.


    Beispielsweise beim Ruhrverband (aktueller Füllstand 93,7 Prozent) gibt es einen täglichen Lagebericht. Die möchten aktuell gerne mehr Wasser loswerden.

    https://www.ruhrverband.de/nc/…rensteuerung/lagebericht/

    Ich werde hier absichtlich missverstanden.


    Ich habe bisher vermieden, einzige Leute hier persönlich anzugreifen. Ist mir aber inzwischen auch egal.


    stscherer, Du verdrehst hier (neben kaum erträglicher Selbstbeweiräucherung) nicht nur mir gegenüber und in diesem Thread die Worte. Auf eine Diskussion über Sachthemen lässt Du Dich überhaupt nicht ein. Genau so wenig wie auf den eigentlichen Inhalt des Posts. Du bist entweder ein kompletter Idiot der Null Leseverständnis besitzt oder schlicht ein Troll/Arschloch. Vielleicht auch Beides.

    So sympathisch finde ich die diese Saison nun auch nicht. Haben die sich nicht mit allem verstärkt, was nicht bei drei auf den Bäumen war (z.B. Subotic, Gentner, Ujah)?

    Das nimmt schon wieder einen Dreh, den ich nicht beabsichtigt habe. Zu verschiedenen Aspekten wie Plastiktütenverbot und Kohleausstieg hatte ich hier ja schon ausführlich was geschrieben.


    Mir ging es um das Dogmatische. Plastiktüten finde ich auch nicht toll. Aber ist der status Quo wirklich ein Problem? Es werden schön Müllstrudel in den Weltmeeren gezeigt, wo praktisch kein einziges Stück aus Deutschland stammt. Das erhebliche Problem Deutschlands ist der Verpackungsmüll. In dessen Reduzierung gehören die Ressourcen und Aufmerksamkeit gesteckt. Und zu einem Kohleausstieg komme ich auch. Die Frage ist halt wie und wann. Deutschland hat einen Sonderweg gewählt, der weder die physikalischen Eigenschaften von Strom, die bestehende (technische) Verknüpfung mit den Nachbarn noch die Kosten (= Ressourcenverbrauch) berücksichtigt. Eben die dogmatische Entscheidung gegen Kohle, keine inhaltliche Entscheidung für eine “bessere“ Versorgung mit Energie.


    Das Dogmatische gibt es beim Positiven ebenfall: Beispiel Windenergie. Neben anderen Negativwirkungen hat diese einen erheblichen Flächenverbrauch. Dazu erfährt man vom Bundesumweltamt nie etwas. Genau wie zur Klimawirkung von Flächenversiegelung insgesamt. Das Bundesumweltamt erstellt weniger wissenschaftliche Studien denn Handlungskonzepte, bei denen von einem von vornherein fest stehenden Ergebnis die passenden Fakten (und eben nur diese) zusammengesucht werden.


    Das Bundesumweltamt besitzt m.E. einen erheblichen Einfluss in Deutschland. Das ist so etwas wie ein grüner Think Tank. Mit erheblichem politischen Einfluß. Nicht nur auf die Grünen als Partei. Beseelt von dem Glauben im Besitz einer absoluten Wahrheit zu sein. Was letztlich sogar rechtfertigt, wissenschaftlichen Diskurs zu unterbinden oder demokratische Rechte einzuschränken. Die Personen, die ich dort kennengelernt habe, sind keine Liberalen. Eigentlich sogar keine Demokraten. Sondern dogmatische Betonköpfe.

    Ich wollte das absichtlich nicht ausführen. Weil ich sonst wieder - anders als alle anderen hier - im Detail erklären muss.


    So kurz wie möglich. Ich kenne einige Grüne. Aus meiner Zeit in Bonn Bad Godesberg. Wo ich mich politisch engagiert habe. Vor allem hatte ich auch privaten Kontakt mit denen. Das Bundesumweltamt war direkt nebenan. Die kamen mittags zum Essen bei uns in die Kantine. Und einige von denen wohnten in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Bekannte oder sogar Freunde halt. Bis ich halt irgendwann erkannt habe, dass die ausnahmslos alle in extremer und einheitlicher Weise politisiert und ideologisiert sind. Das hatte sich mal entzündet an dem (weitgehenden) Rückzug der KfW aus der Solarförderung. Mit den Leuten von Bundesumweltamt war eine differenzierte Diskussion darüber nicht möglich. Solarenergie war gut. Punkt. Ich habe es jetzt nicht mehr in Bonn mitbekommen. Aber offensichtlich das selbe jetzt beim Kohleausstieg. Kohleverstromung ist schlecht. Punkt. Also beschließt man den Ausstieg. Ohne die Alternativen überhaupt (näher) zu betrachten. Und das zieht sich durch alle Lebensbereiche. Tempolimit schon immer. Am besten Auto insgesamt verbieten. Zumindest es so teuer machen, dass es sich die meisten nicht mehr leisten können. Plastiktüten verbieten. Böller verbieten. Fleischkonsum verbieten. Etc. Im Bundesumweltamt haben sich Personen mit exakt gleicher politischer bzw. ideologische Ausrichtung angesammelt. Und zwar in der denkbar unliberalsten Weise. Motto: Was mir nicht gefällt, gehört verboten (Pornografie hatte ich noch vergessen).

    (...) In der vierten Folge beschweren sich einige Romulaner auf dem trostlosen Planeten im beta Quadraten ausgesetzt worden seien und nicht etwas Besseres gesicht worden sei. Wieso fliegt man dann überhaupt in den beta Quandraten (technisch früher gar nicht möglich), bei zig wohnbaren Planeten in der Nähe (romulanischer Raum). (...)

    Das romulanische Imperium befindet sich (hauptsächlich) im Beta-Quadranten, so auch deren ehemaliger Hauptplanet Romulus. Daher ist es auch logisch, dort einen "Exil-Planeten" zu suchen.

    Wo kommt denn diese Information her? Man hat es in der Vergangenheit doch gerade immer vermiedeön, konkrete Angaben zu Position und Entfernungen zu machen oder eine Karte zu veröffentlichen. Schon aus dem wenigen Angaben resultieren Widersprüchlichkeiten.


    Die Quadranten Bezeichnungen sind m.E. erst mit DS9 aufgekommen. Kurz gesagt: Alpha Quadrant = Alles vor dem Wurmloch. Jedenfalls gibt es schließlich eine Alpha Quadrant Alliance, bei der alle dabei sind: Sternenflotte, Vulcanier, Bajoraner, Cardassianer, Betazoiden, Ferengi, Klingonen, Romulaner, etc.

    Ich hätte statt bieder auch fachlich unterdurchschnittlich, intrigant, überheblich, sich selbst in den Mittelpunkt stellend und unsympathisch schreiben können.


    Ich finde Kocak genau so schlimm wie Kind. Nur dass man ihn als Trainer noch häufiger sehen muss. Beispielsweise bei jeder Pressekonferenz auf der in sich hineingrinst, wenn er mal wieder jede inhaltliche Antwort verweigert hat.


    Der muss so schnell als möglich weg. Das geht wohl nur über maximalen Misserfolg.

    Einen gewissen Aufwärtstrend gegenüber Slomka sehe ich auch.


    Was mit dem - nochmals nachgebesserten - Kader keine Sensationsleistung ist. Er ist punktemäßig minimal besser als Slomka. Und sich nach Punkten oder spielerischer Leistung mit Slomka in dieser Saison zu vergleichen, ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Genauso wenig wie die wiederholte Äußerung von Kocak, die Fans sollten sich keine Sorgen manchen, man würde die Ziele erreichen. Wobei das einzig verbleibende Ziel irgendwie Klassenerhalt zu sein scheint.


    Ich weiss nicht, was Kind in Kocak sieht. Gefällt mir aber gar nicht, dass hier offenbar ein biederer Trainer die sportliche Zukunft von 96 gestalten soll und überhaupt Forderungen für eine Vertragsverlängerung stellen darf. Naja, drei bis vier Niederlagen in Folge und er ist weg.

    Ich schätze den Pokalheld und seine Beiträge auch sehr.


    Nur finde ich eben, dass Spiele der Kategorie "gut gespielt" und "nicht belohnt" kein sich wiederholende Muster in dieser Saison bei 96 sind. Selbst wenn man nicht allerhöchste Ansprüche an "gut" anlegt, fällt mir neben dem heutigen Spiel nur das Heimspiel gegen Stuttgart ein.

    Dann ist Guidetti aber nicht nur blind (er guckt ja vor der Aktion noch in die Richtung), sondern hat auch eine unheimlich beschissene Koordination. In dem Moment, wo er in den Bauch des Gegners tritt, ist der Ball noch weit über Kopfhöhe.

    An Star Trek Picard stört mich vor allem, dass es sich überhaupt nicht nach irgendeinem Star Trek anfühlt. Darüber hinaus ist es meiner Meinung nach schlecht gemacht. Und (soweit ich es bisher einschätzen kann) ideologisch/philosophisch fragwürdig.


    Es fühlt sich nicht nach Star Trek an, weil es keine Einzelfolgen mit abgeschlossenen Stories sind. Und noch vielmehr, weil die jetzt durchgängige Story den Geist von Star Trek entgegenläuft. Früher wars so, dass oft eine philosophische oder humanitäre Frage behandelt wurde. Oder Verhalten aus unterschiedlicher Sicht beschrieben (Q Folgen vs. Gott der Mintikaner). Oder der Konflikt von Regeln vs. Emotionen. Den Schutz der Schwachen. Das Zusammenkommen von Feinden in Notsituationen. Plus Folgen mit krimiartigen Geschichten. Teilweise mit Action oder Humor. Natürlich war die Sympathie meist bei der Enterprise Crew. Jedoch war die nicht durchgängig “gut“ bzw. eine solche Einstufung überhaupt nicht notwendig. In Star Trek Picard ist (aus seiner Sicht erzählt) er und zwei, drei andere Personen, die er kennt, gut und Alles und Alle anderen sind böse. Alles, inkl. Sternenflotte. Ist so eine dunkle Rächergeschichte. A la Batman, nur ganz ohne Polizei und aufrechte Bürger. Das soll sich wahrscheinlich “düster“ anfühlen. Für mich wirkt es eher schizophren.


    Dann ist alles auf Einzelbeziehungen gepohlt. Picard hat eine Vertraute aus der (ex) Sternenflotte. Es gibt auf der Erde eine Expertin für KI. Die hyperwichtige Geheimdienstmission ist das Werk eines einzelnen Leutnants, die nicht berichten muss und sich ihres Lovers bedient. Das Raumschiff hat lediglich ein Mann Besatzung. Das trägt nicht nur zu dem Schizophreniegefühl bei, sondern lässt das Universum leer wirken. Fast so schlimm wie bei Andromeda.


    Dann sind praktisch alle Personen unsympathisch. Also auch die wenigen der Picard Crew (besser: Mitstreiter). Eine ex Borg, die Rache nimmt an Jemanden der einem anderen ex Borg vor 13 Jahren mal Implantate entnommen hat plus vielen daran Unbeteilgten (einziger Inhalt der gesamten Folge fünf, FSK18). Eine Lügnerin, die entgegen der Absprache und ohne weitere Rücksprache als blinder Passagier an Bord bleibt. Einen Mörder, der nichts sagt oder tut, außer relativ sinnfrei die Rübe vom Kopf zu hauen (so ein Samurei, bei dem ich nicht mitbekommen oder schon wieder vergessen habe, warum der überhaupt dabei sein muss). Eine Mörderin noch dazu. und zwar eine von der man es nicht erwartet hätte. Ihr Mord ist das bisher einzig Originelle in fünf Folgen.


    Dann stecken die fünf Folgen voller Ungereimtheiten. Das ist eben auch Folge der durchgängigen Story. Am offensichtlichsten bei der Hauptstory Supernova Romulus. Anfänglich wird der Eindruck erweckt, die Romulaner seien fast vollständig vernichet worden und in kleiner Zahl und stark zerstreut. Das macht nicht nur astrophysikalisch keinen Sinn, sondern wird auch in der Serie konterkariert als von dem romulanisch beherrschten Raum die Rede ist als Standort des Borgkubus. In der vierten Folge beschweren sich einige Romulaner auf dem trostlosen Planeten im beta Quadraten ausgesetzt worden seien und nicht etwas Besseres gesucht worden sei. Wieso fliegt man dann überhaupt in den beta Quandraten (technisch früher gar nicht möglich), bei zig wohnbaren Planeten in der Nähe (romulanischer Raum). Dann sieht das Raumschiff aus wie aus nem Computerspiel oder bestenfalls Babylon 5. Passt überhaupt nicht zum Rest der Optik. Wobei das fast ein Luxusproblem ist. Schlimmer sind die Augenbrauen. Wer ist denn da welche Rasse? Bei dem Geheimdienst Commodore dachte ist das sei eine Vulkanerin. Das ist vielleicht auch eine Romulanerin. Was der Story eine ganz andere Wendung geben würde. Dieser Spion wird explizit als ein schöner Romulaner bezeichnet. Den hatte ich aber als Menschen gesehen. Und schließlich fand ich schon den Einstieg in der ersten Folge, wo man in einem drei Minuten Interview mit den diversen Umbrüchen im Star Trek Universum zugeballert wird, schlicht katastrophal.


    Das einzige was die Serie noch retten kann, wäre dass die eine große Geschichte, deren Fäden Picard anfänglich im Interview ausgeworfen hat, in einer sehr interessanten und überraschenden Art und Weise zusammengeführt würde. Aber auch da zeichnet sich schon genau das Gegenteil ab. Weil die Autoren ihre Fresse nicht halten können. Hinter dem normal geheimen und normal bösen romulanischen Geheimdienst steht ein außerordentlich geheimer, außerordentlich böser romulanischer Geheimdienst, welcher auch mit der (korrupten) Sternenflotte kooperiert. Die angeblich einmalige Data KI kann ganz einfach weitergegeben werden, es reicht ein Neuron.