Beiträge von Giftzwerg

    Erinnere ich mich richtig, dass er mal eines seiner ersten Heimspiele gegen Nürnberg gemacht hat. Danach dachte ich, dass wird ein internationaler Klassespieler.

    Danke für Eure Einschätzungen.


    Ich würde durchaus erwarten, dass der Übergang zur "strong" KI schlagartig erfolgt und damit auch überraschend. Und ich sehe wirklich nicht warum es eine solche nie geben sollte.


    Die Fortschritte in die Richtung sind doch gewaltig. Gerade in den letzten Jahren. Es ist ja nicht nur so, dass AlphaGo gegen die besten Gospieled gewonnen hat. Sondern Google hat mit Alpha Zero nachgelegt, dass neben Go noch weitere Brettspiele (u.a. Schach) spielt, nur die Regeln programmiert hat und trotzdem schon nach vier Stunden Spiel ausschließlich gegen sich selbst alles andere schlägt. Und das mit einer viel geringeren Rechenleistung.

    Danke für die Antwort. Wirklich Danke. Aber das ist leider so in etwa das, was ich hier meistens bekomme. Kein Einstieg in die Diskussion, sondern das Herauspicken eines technischen Details verbunden mit der Aufforderung dieses erst einmal zu belegen. Und zwar nach wissenschaftlichen Standards (und ohne youtube).


    Deine Position ist also, dass es per heute keine KI gibt und auf absehbare Sicht auch nicht geben wird? Denn ansonsten macht Dein Post als Antwort auf meinen keinen Sinn. Es überrascht mich wirklich, dass ich das belegen soll. Es gibt diverse Experimente bei denen a) die Entscheidungen der KI nicht mehr nachvollzogen werden konnten und b) die KI unerwartete Dinge getan hat. Wie die Chatbots, die rassistisch wurden oder sich in Geheimsprache unterhielten. Oder das Katzenbeobachtungsneuron. Das hat doch niemand programmiert. Oder die ATARI Spiele. Da wurde nicht einmal programmiert, dass die KI spielen soll. Teilweise wird nur das Ziel vorgegeben wie “lerne laufen“. Ich sehe es insofern an dir zu belegen, dass es keine KI gibt und auch nicht geben wird.


    Was wir per heute (wahrscheinlich) noch nicht haben, ist die eine Super KI, welche die gesamte Menschheit in die Tasche steckt. Google, Facebook und Co. arbeiten aber daran (“global brains“) und sind vermutlich auch nicht weit davon entfernt. Jedenfalls nah genug, dass zahlreiche Experten aus dem Feld vor einer Militarisierung (Automatisierung der kill decision) gewarnt, die Einführung von moralischen Standards sowie die Demokratisierung der Technologie gefordert haben.

    Für mich ergeb sich drei Themen, die eigentlich einer intensiven politischen bzw. sogar gesellschaftlichen Diskussion bedürfen.


    A) Erforschung und Verwendung einer mit - potentiell erheblichen - Risiken verbundenen Technologie. Das Militär erforscht sowieso was es will. Im Zweifel ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Roboter oder Waffen, bei denen die KI Tötungsentscheidungen trifft, werden sich nicht verhindern lassen, wenn sie das (bzw. auch nur ein einziges) Militär nützlich findet. Auch abseits des Militärs hat sich die Menschheit noch nie von einer Technologie bewusst ferngehalten (nach dem kölschen Motto: et hätt noch emmer joot jejange), auch wenn man technische Risiken nicht abschließend einschätzen konnte, z.B. Atomspaltung, Gentechnik, Teilchenbeschleuniger. Und selbst dann wenn man staatlicherseits reglementieren würde, ist wahrscheinlich das (seitens einzelner Personen und Unternehmen) alles gemacht wird, was technisch möglich ist. Aus Neugier und ebenso aus Gewinnstreben. Was bei KI neu ist: Hier muss gar nichts technisch (unerwartet) schief laufen. Schon das Angestrebte schafft nämlich eine quasi Lebensform, die den Menschen überlegen ist und wird dadurch dramatische Auswirkungen auf diese haben.


    B) Auswirkungen auf die Menschheit als Solches. Gemäß dem (m.E. eher nicht tauglichen) Vorschlag von Elon Musk soll der Mensch mit der KI und ggf. weiteren kybernetischer Komponenten verschmelzen. Quasi zu einer neuer Art von Mensch. Diese Vorstellung lässt mich gruseln. Noch noch mehr als schon diese Vorstellung als solches der Gedanke daran, wie oder für wen das realisiert und eben nicht realisiert wird. Einige (wenige) werden sich die (bestmögliche) Technologie leisten können, die allermeisten nicht. Das zementiert die schon verhandeln Spaltung der Gesellschaft bzw. vertieft sie noch dramatisch. Denn die Wenigen und ihre Nachkommen sind dann nicht nur reicher und mächtiger, sondern auch (objektiv) intelligenter, stärker, schöner, etc. Das könnte man nur verhindern, indem man politisch und/oder gesellschaftlich festlegen würde, dass Niemand oder Alle gleichen Zugang erhalten. Was mit Blick auf das Hier und Heute extrem unwahrscheinlich erscheint.


    C) Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Gesellschaft. Selbst wenn man A) und B) irgendwie in den Griff bekommen sollte bzw. bei der Betrachtung außen vor lässt und KI so wie erhofft (als ein Werkzeug zur Erweiterung der menschlichen Intelligenz) funktioniert, sind die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt extrem. Beispiel autonomes Fahren. Aber auch Dateneingabe (im weitesten Sinne). Oder alle Arten von Analyse. Auch Servicebereiche, im Kundenkontakt. Und noch ganz viele andere Bereiche, wenn man genau hinschaut. Kurz gesagt wird überall Arbeitskraft durch "Kapital" ersetzt. Und das in einem zuvor noch nie auch nur annähernd in diesem Umfang vorhandenen Maße. Nicht nur wird dadurch die vorhandene Ungleichverteilung zementiert und sogar noch vertieft, ein Großteil der Bevölkerung wird - ökonomisch - überflüssig. Klingt für mich - in Verbindung mit der Klimahysterie - nach dem Rezept für ein Desaster.

    Hat Jemand Lust über künstliche Intelligenz zu diskutieren?

    Gibt es die denn wirklich schon? Welche aktuellen Anwendungen würdest du denn als intelligent bezeichnen? CNNs zur semantischen Instanzsegmentierung von Bildern oder RNNs für NLP halte ich derzeit noch nicht für intelligent. Durch adversarial attacks lassen die sich noch auf einer Ebene verwirren, die eigentlich kaum jemand intelligent nennen würde. Spannender finde ich da den Bereich des reinforcement learnings - wobei man hier auch noch in den Kinderschuhen steckt und ich kein Produkt kenne (bis auf ein paar Bots für Spiele), die dieses Lernverfahren nutzen.

    Hallo, ja gibt KI Ansätze überall. Einerseits wissenschaftliche Experimente, bei denen ich den jeweiligen Stand nicht im Einzelnen kenne. Jedoch durchaus so, wie Du es auch beschreibst. Nämlich im eigentlichen Sinne einer KI, bei der nicht Menschen einen "intelligenten" Algorithmus schreiben. Sondern die KI sich selbst entwickelt. So dass Menschen die Entscheidungen der Maschine nicht mehr nachvollziehen können. Beispielsweise bei dem Go Programm. Oder so etwas wie "Sinnesorgane" selbst entwickeln. Es gab mal ein KI Experiment wo die KI ausschließlich youtube Videos geguckt hat. Diese KI hat ohne fremden Einfluss zwei "Sinnesorgane" entwickelt. Eines zur Beobachtung menschlicher Gesichter, das andere zur Identifizierung von Katzen... Bei einem anderen Experiment sollte die KI eine bestimmte Aufgabe lösen und hat dann völlig unerwartet "geschummelt", indem sie die Reaktionen der Menschen beobachtet hat. Auch gibt es Berichte darüber, dass KI ihrer eigenen Existenz bewusst ist inkl. der Möglichkeit der Abschaltung. Infolgedessen produziert und versteckt diese KI Backups von sich selbst.


    Insgesamt würde ich schon sagen, daß es bereits so etwas wie KI gibt. In diversen kleineren segnentierten Experimenten. Aber auch im Einsatz in der "freien Welt". Beispielsweise beim autonomen Fahren. Und vor allem im Internet. Meiner Meinung nach sind Amazon und Google (ggf. noch einige andere) KI. Noch nie bemerkt, dass die Vervolkverständigung als auch die Werbeabzeigen kontextsensitiv zu Sachen sind, die man vorher gemacht hat. Und das oft alles andere als trivial verknüpft.


    Problemaufriss: Hmmm, nahezu alle Fassungen von "do you trust this computer" sind bei Facebook verschwunden, hier scheint noch eine da zu sein.


    Eine (noch) kritischere Position hier:

    Schon das erste Spiel war hochnotpeinlich. Zu Hause 0:4 gegen Wolfsberg und da war Gladbach mit dem Ergebnis sogar noch gut bedient. So schlecht, dass für eine ordentliche Gruppenphase fünf grandiose Spiele hätten folgen müssen. Taten es aber nicht. Das einzig gute Spiel war das Heimspiel gegen Rom.

    Bill und Melinda Gates Stiftung und die anderen Multimilliardär “Philantropen“. Neben Bevölkerungs“kontrolle“ von Eugenik und Bildung über grüne Revolution mit Saatgutpatentierung, Künstdünger und Gentechnik zum Klima.


    Aber das Öligarchievideo hatte ich ja bereits zweimal verlinkt.