Beiträge von Giftzwerg

    Wieler macht mir Angst. Mit seiner "wir sind nicht machtlos" Aussage.


    Sind sie im wesentlichen schon. Die haben nicht wirklich einen Schimmer wo jetzt der massive Anstieg überall (in Europa) herkommt.


    Ich glaube auch nicht, dass es nur die Saisonalität ist. Los ging es im Sommer in Spanien und auf dem Balkan.

    Der Drosten Vorschlag erscheint mir sinnvoll und pragmatisch.


    Die Positivenquote zu berücksichtigen habe ich ja schon lange gefordert. Als alleiniges Merkmal gefällt sie mir aber auch nicht. Da sie nur aussagekrätig in Zusammenhang mit der absoluten Zahl sowie der Teststrategie (und damit auch den Testkapazitäten) ist.

    Calogero81


    Aber positiv getestet werden kann man erst, wenn sich die Viren im Körper genügend vermehrt haben für einen Nachweis. Und genauso ist man auch erst dann ansteckend, wenn es genug Viren gibt.


    Edit: Da waren einige schneller... :erstaunt:

    Verstehe ich nicht. Die Durchseuchung hat doch rein gar nichts mit dem Heim zu tun. Dort läuft alles normal bzw. Halt so wie jetzt weiter. Die Belegschaft (bzw. Immer nur ein Teil davon) lässt sich infizieren. Ebenso die Verwandtschaft. Die Infektion erfolgt irgendwo und dann bleibt man halt da oder auch zu Hause 14 Tage in Quarantäne. Abschließend ein negativ Test und dann kann man wieder dort arbeiten oder besuchen - ohne die ganzen Vorkehrungen.

    Super. ES STERBEN ANSONSTEN MEHR MENSCHEN.

    Man darf es aber zumindest diskutieren.


    Was stört, ist dass es nicht einmal diskutiert wurde. Und zwar offen, nachvollziehbar und breit.


    Die nun per Twitter von Herrn Drosten weitergeleitete Nachricht über die Einschätzung des Virologenverbandes scheint ja erst einmal nicht von ihm zu sein. Sie enthält aber genau sein Procedere.


    Er wird nicht konkret, nennt insbesondere keine Zahlen und in der Regel auch keine Alternativen. Er nennt nur das - je nach Thema abzulehnende oder befürwortende Ergebnis -welches seine Einschätzungen und Wertungen enthält, freilich ohne diese kenntlich zu machen. Und die weit über sein Fachgebiet hinausgehen.


    Was qualifiziert denn den Virologenverband (Drosten) dazu die Schäden von zB Geschäftsschließungen einzuschätzen? Und was legitimiert ihn dazu, die Strategie festzulegen? Die sollten EIN kleines Rädchen sein, welches möglichst neutral Fachinformationen zuliefert.

    Bei dieser Durchseuchungstheorie fehlt mir immer komplett die Fantasie, wie man denn Risikogruppen "schützen" will. So lange es keinen Impfstoff und/oder wirksame Medikamente gibt, wäre quasi jeder Kontakt mit Menschen im mittleren Alter potenziell das Todesurteil, oder zumindest schwer krankmachend.


    Will man die alle isolieren? Welche Folgen das für Alte und Kranke haben würde, ist auch nicht schwer zu erraten. Das kann doch kein ernsthaftes Szenario sein.

    Deshalb ja die Idee der GEZIELTEN Durchseuchung. Es stecken sich nur Personen an, die es wissen. Nur solche ohne (bekannte) Vorerkrankungen. Zu einem Zeitpunkt der bekannt und selbstgewählt ist. Nur so viele wie man sicher bewältigen kann. Die Leute gehen unmittelbar für 14' Tage (maximal) in Quarantäne. Medizinisch begleitet.


    Das Menschen auch gesunde Menschen jüngeren oder mittleren Alters dran sterben können, ist unbestritten. Es gibt aber keine Alternative bei der Niemand stirbt. Gezielte Durchseuchung ist Diejenige, bei der (wahrscheinlich) die wenigsten (zusätzlich, vorzeitig) sterben. Nimmt man die Frauen bis 50, so gibt es da bisher 36 Tote. Inklusive der schwer Vorerkrankten, sonstiger Risikogruppen und der mit oder nach (und nicht an) sowie ohne gezielte medizinische Betreuung. Bei - geschätzten - bisher 1 Million Infizierten aus dieser Gruppe. So bekommt man alleine mit dieser Gruppe alleine gut ein Vierte der Bevölkerung immun für den Preis von einer (niedrigen) dreistelligen Zahl an Toten. Garantiert ohne Überlastung des Gesundheitsystems. Ja, es wird Tote gehen. Aber von allen Varianten die Wenigsten. Das wäre übrigens die so oft eingefordert Solidarität.


    Die Folge für Alte und Kranke ist, dass sie sehr viel kürzer in Isolation bleiben müssen.

    Und natürlich lässt sich die Durchseuchung aufhalten

    Lassen wir dazu mal einen Top Virologen zu Wort kommen (vor Agenda / Drücken des Panikbuttons).


    "Also bei der Virusgrippe ist es unmöglich. Bei einer neuen, pandemischen Influenza A wissen Gesundheitsbehörden, dass man es im Prinzip gar nicht erst versuchen braucht. Man fängt trotzdem am Beginn einer Pandemie immer damit an, weil man bestimmte Risikopatientengruppen schützen will und möglichst will, dass sie sich später im Rahmen der Pandemje infizieren. Aber infizieren werden die sich."

    Calogero81
    Die Durchseuchungsrate kann man nicht kalkulieren, da braucht man nur in die uns umgebenden Länder zu schauen, die wird in ein paar Wochen locker beim 10fachen der heutigen Rate liegen -

    Wieso sollte es denn weniger als die von mir grob Toten kalkulierten geben? - das sind die Werte solange das Gesundheitssystem und die Nachverfolgung wie bisher klappt und daraus hochgerechnet - die können nur höher werden.

    Die Zahl der Toten und auch der Schwerkranken hängt ganz entscheidend davon ab, wer sich infiziert. Wenn man gezielt durchseucht, nimmt man die jungen und Gesunden.


    Bei den ganzen großen Ausbrüchen (Tönnies und Co.) gab es keine Toten und kaum Schwerkranke. Beispielsweise sind insgesamt 36 Frauen bis 50 Jahre an/mit/nach Covid-19 verstorben.


    Wenn man es einfach laufen lässt schützt/isoliert man die Akten/Kranken. Was ja jetzt auch schon geschieht. Nur das dies bei Zulassen der Durchsuchung viel schneller geht und die Einschränkungen also nicht so lange aufrecht erhalten werden müssen.

    Genaues zur Dunkelziffer weiss man nicht.


    Aber in praktisch allen Studien war sie gewaltig. In Bergamo und Ischgl haben 70 bzw. über 80 Prozent der Bevölkerung Antikörper. Da ist schon Herdenimmunität. Und schon Anfang März waren extrem viele Promis die sich einfach mal so haben testen lassen (was eigentlich gar nicht möglich sein sollte) unter den - damals noch - wenigen Infizierten.

    Dann soll Herr Drosten mal eine realistische und nachvollziehbare Bedrohungsrechnung veröffentlichen.


    Andere Experten können/sollten die Kosten/Schäden der verschiedenen Maßnahmen ermitteln.


    Auf der Basis von BEIDEN kann es einen wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Diskurs geben. Aber genau denn will der feine Herr Professor von Anfang an verhindern. Wer hat ihn ermächtigt, die Strategie fest zu legen?

    Also spielt die Dunkelziffer bei dieser Argumentation keine Rolle. Denn es geht eigentlich darum, dass es Krankheiten gibt, die in einer vergleichbaren Zahl an Fällen und Toten auftreten. VERGLEICHBAR.


    Bei welchen Krankheiten funktioniert Herdenimmunität nicht? Einen anderen Weg wird es gar nicht geben. Auch Impfungen wären lediglich ein Baustein zur Erreichung von Herdenimmunität? Welche Vostellung hast du denn davon? Das alle immun sind und niemand mehr krank wird oder stirbt? Herdenimmunität heißt nur, das genug Personen immun sind, so dass ein Ausbruch irgendwann von alleine stoppt, also nicht zur Pandemie wird. Zeitliche, räumliche und auf bestimmte Petsonengruppen begrenzte Ausbrüche wird es dennoch geben. Die Krankheit ist da und bleibt.

    WDJ_Lasse

    Tatsächlich dürften 99% der Erfolge bei der Eindämmung der Pandemie auf "AHA" beruhen. Die Frage ist allerdings, welche "flankierenden Massnahmen" zur Durchsetzung verhältnismässig sind und waren.


    Tatsache ist jedenfalls, dass ein nicht ganz unerheblicher Teil der Bevölkerung diese Massnahmen inzwischen ignoriert - und damit das Virus nicht verbreitet, sondern wieder in die Risikogruppen einträgt...

    Mal wieder kompletter Quatsch, nur so allgemein, dass man ihn auf den ersten Blick vielleicht nicht durchschaut.


    Mal von Effekten abgedehen, die gar keine Maßnahmen sind (z.B. Saisonalität, Wetter, Luftverschmutzung, andere grassierende Krankheiten) und dennkch das Geschehen beeinflussen. Maßnahmen haben natürlich eine Wirkung. Händewaschen, in die Armbeuge niessen/husten, Kranke, Verdachtsfälle und Risikogruppen isolieren. Hat man bei ansteckenden Krankheiten immer gemacht. Genau wie eine soziale Kontaktbeschränkung freiwillig eintritt, wenn die Bevölkerung mit bekommt, dass eine Krankheit umgeht.


    Strittig sind die Maßnahmen, die die Gesamtbevölkerung (zu weit mehr 99 Prozent gesund) treffen. Und deshalb besonders teuer bzw. schädlich sind. Was haben denn die Geschäftsschließungen und Maskenpflicht gebracht. Da bin ich weit weg von 99 Prozent. Wurde ja nie evaluiert, aber die Zahlen im zeitlichen und regionalen Vergleich und der berichteten Infektionsanlässe legen eher einen Wert unter 10 Prozent nahe.

    Die Dunkelziffer beträgt laut Drosten bisher Faktor 0,2. Laut der neuen Studie aus den USA (die erste die Drosten chic findet) Faktor 2. Laut WHO Faktor 20. Die meisten der sehr zahlreichen Studien schätzen die Dunkelziffer mindestens auf Faktor 10.


    Aber warum erwähnst du das? Die Dunkelziffer geht ja auf die Infizierten, nicht auf die Toten. Eine hohe Dunkelziffer ist doch ein starkes Argument auf Herdenimmunität zu setzen.

    Meine Güte, weil es andere beschissene Erkrankungen gibt, gegen die vielleicht zu wenig getan wird, oder die zu unrecht zu wenig im Fokus der Öffentlichkeite stehen, ist es doch nicht falsch, etwas gegen die Corona-Infektionsgefahr zu unternehmen?!

    Die Aussage würde ich so unterschreiben. Wie vermutlich a Jeder. Nur geht es nicht um "etwas".


    Corona wird über alles gesetzt. Warum ist ein Covid-19 Toter schlimmer bzw wichtiger als ein Mensch der an (hier 200 Krankheiten), an Umweltverschmutzung, Armut oder Vermögensungleichverteilung stirbt? Oder aber noch viel direkter: Wieso sind die wichtiger als die Leute, die durch die Maßnahmen vorzeitig sterben werden?

    KANN

    Das nervt nur noch. Den Kampfbegriff kannst Du sowieso schon mal stecken lassen. Es geht um die Einordnung, die Relativierung. Gegenüber anderen Krankheiten, gegenüber allem Sonstigen in der Welt und gegenüber den Schäden der Maßnahmen.


    Genau wie der Begriff "neuartig" fest installiert wurde, ist - interesssanterweise erst seit dem 12. März (ohne dass es an dem Tag etwas sachlich Neues gab) - der Vergleich mit der Grippe verpönt. Warum eigentlich? In vielen Aspekten sind die echte Grippe und Covid-19 sehr gut vergleichbar. Der vermutete Hauptunterschied sind (nicht) vorhandene Immunitäteb, die sich aber nicht bestätigt haben. Drosten mit seinem Pockenvergleich...


    Das Gute ist, dass man sich den Vergleich mit anderen Krankheiten und Sonstigem schenken kann. Es reicht schon auf die Kosten/Schäden der Maßnahmen zu schauen. Und da auch schon "nur" auf die Toten. Es werden viel mehr Menschen durch Maßnahmen, die das Zusammenleben der (ganz überwiegend gesunden) Gesamtbevölkerung außer Kraft setzen, vorzeitig sterben. Und das auch noch mit viel mehr Lebenszeitverlust.


    Coronaleugner für Gegner solcher Maßnahmen? Treffend ist "Massenmordpropagierer" für die Befürworter.

    Wieler hält 10.000 positive Tests pro Tag in Deutschland für möglich.


    Da sind wir morgen schon...


    Wenn ich nach Einwohnerzahl hochrechne was Belgien und Tschechien gestern hatten, komme ich eher auf 60k bis 70k.


    Die werden die Leute auf den Betten festschnallen, damit ihre Testzahlen nicht weiter steigen.