Alltagsfragen

  • Möchte ich sehen, dass die Polizei mir nach Hause folgt, wenn das 100 km sind. Sie haben es tatsächlich schon getan und ich hatte zu Hause die 8 auf dem Rücken. Sie wollten meinen Lappen sehen und haben eine Softair auf dem Tisch gefunden.... :engel:

    Tja ... so vermeintlich harmlos fangen die Geschichten ja meistens an, die dann am nächsten Tag so in der Zeitung stehen. ;)

  • Das stimmt. Ganz gefährlicher Einsatz der Polizei. Eine Softair wurde gefunden und der Besitzer erschossen. Naja, noch sind wir ja nicht in Amerika.

  • Das mag Dich (aus Deiner Sicht in diesem Moment ungerecht) betreffen, aber bis heute ist es nicht möglich, diese Dinger von echten Knarren zu unterscheiden, ohne sie näher zu besehen oder gar anzufassen und in der Hand zu wiegen ...


    ... btw ... ein SEK weiß immer ganz genau, worauf man sich gerade einlässt und die sind entsprechend ausgerüstet/vorbereitet, wenn bzw. bevor sie durch eine Tür gehen. Die Männer und Frauen im Streifendienst wissen selten, mit wem sie es da gerade so ganz genau zu tun haben.


    Außerdem: Wäre es 'ne Kollegin gewesen, die Dich zusammengebunden hätte, würde ich an dieser Stelle ja gar keine Beschwerde herauslesen. Da hätte der Utze sich doch gefreut. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Svennypenny ()

  • Das meinte ich auch nicht böse. Total verständlich. Die Dinger sehen echt aus. Meine Frau fand es nicht so witzig, dass sie nachts um 2 das "POLIZEI" der Lederjacken hat funkeln sehen. Am Ende war ja alles gut und ich habe sogar eine Entschuldigung bekommen ;)

  • Wo ich gerade einen Bericht in Hallo Deutschland sehe....


    Werden Speichelproben, die freiwillig oder auch gerichtlich zu einem Fall angeordnert werden, eigentlich automatisch nach einer speziellen Zeit "gelöscht".

    Sofort. Sie dürfen nur zu Vergleichszwecken und lediglich für das Verfahren verwendet, also nicht in den Datenbanken gespeichert werden. Das wird auch streng so gehandhabt. Der/Die Datenschutzbeauftragte sollte es wissen.


    Moooment. Also die Speichelprobe wird vernichtet, aber die bei der Analyse der Probe gewonnene DNA-Sequenz wird schon gespeichert (beim BKA, meine ich) und kann auch in zukünftigen Verfahren verwendet werden. Wenn man das freiwillig macht, müsste das doch aber auch alles auf dem Zettel draufstehen, den man unterschreibt (oder?).

  • utze


    Nachts um 2. Hätten Dich gleich auf die Wache bringen sollen. Den Führerschein kann man ja später noch zerreissen. :lookaround:


    @The Menace


    Falsch, wenn ich die Ausgangsfrage richtig verstanden haben. ;)


    Vergleichsproben, wie sie z. B. nach einem Massentest anfallen, dürfen nur in dem dafür betreffenden Verfahren Verwendung finden und anschließend nicht gespeichert werden.


    Es gibt keinen Automatismus, der stets in die Speicherung führt, sondern es sind ein paar Hürden zu nehmen.


    Bei der DNA von Straftätern sieht es natürlich anders aus ... aber da steht dann zur Prüfung als erstes der Tatbestand, die Prognose und am Ende ein richterlicher Beschluss (entfällt bei Freiwilligkeit ... und ja, in dem Fall leistet man nicht nur eine Unterschrift).

    Einmal editiert, zuletzt von Svennypenny ()

  • Dann habe ich auch mal ne Frage: Wozu soll das gut sein, wenn man nur eine Kopie seines Führerscheins mitnimmt und wie kommt man auf so eine super Idee?

  • Der Artikel ist ziemlicher Quatsch.


    Ob man ein Stück Papier daheim in einer Schublade verbirgt, ist vollkommen egal. Weil man eben doch die Erlaubnis, also eben ganz genau das in dem Artikel benannte immaterielle Recht, entzogen bekommt (nach Auffassung der Straßenverkehrsbehörde hat übrigens niemand das Recht dazu, ein Fahrzeug zu führen ... nur wer sich als geeignet und sicher erweist, bekommt und behält die Erlaubnis).


    Mit jeder weiteren Fahrt, die man also beispielsweise nach 'ner ausreichenden Alkoholgeschichte am Steuer hinlegt, bekäme man eine neue Akte angelegt.


    Führt außerdem auch wieder nur in die nächste Maßnahme. Den Hausbesuch.

    Einmal editiert, zuletzt von Svennypenny ()


  • Hm, ok. Aber es geht ja um das Einbehalten des Lappens und die daraus resultierende Zeit, bis man seine Unschuld bewiesen bekommt? (Laß mal den Hausbesuch weg)
    Ich hatte aufgrund solcher Artikel überlegt, ob ich den Lappen zu Hause lassen soll. Hm, dann halt nicht ;)


    @ Brötchen

    Einmal editiert, zuletzt von utze ()

  • Der Unschuldige hat seinen Lappen binnen dreier (Werk-) Tage wieder, wenn er Einspruch einlegt und ein Richter das auch so sieht.


    Danach würde ich mich dann wohl an die Behörde wenden. Z. B. wegen der Kosten.

  • Wozu braucht man eine Softairpistole?


    Dadurch wird der Penis länger.


    :kichern: Zweitaccount vom auf dem rücken liegenden dummen, blau-gelben Schwein? -dumm (Schweine sollen gar nicht dumm sein)
    Das ist mehr als 10 Jahre her und da haben wir ganz gerne mit rumgeballert.

    Einmal editiert, zuletzt von utze ()

  • Der Artikel ist ziemlicher Quatsch.


    Ob man ein Stück Papier daheim in einer Schublade verbirgt, ist vollkommen egal. Weil man eben doch die Erlaubnis, also eben ganz genau das in dem Artikel benannte immaterielle Recht, entzogen bekommt


    Sorry, aber gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 StVG kann es sehrwohl einen Unterschied machen, ob es der Rennleitung gelingt, das Stück Papier zu beschlagnahmen. Wenn das nämlich nicht gelingt, braucht es § 111a StPO, und das ist eine erhebliche Hürde.

  • Wenn der Lappen beschlagnahmt wurde, dann muss man auf das Ergebnis des Bluttests warten. Das kann bis zu 3 Monate dauern. Also ist der Lappen 3 Monate weg. Wenn ich das richtig verstanden haben. Deshalb frage ich ja, ob es sinnvoll ist eine Kopie in die Geldbörse zu packen. Natürlich wird mir das nicht passieren. Ich fahre nur nüchtern. Und der Bluttest wird ja nunmal nur gemacht, wenn die Polizei einen Alk- oder Drogenverdacht hat.

  • Wenn Du von B ääääh Polizeibeamten angehalten wirst, werden die Dich sehr wahrscheinlich bezichtigen einen Schrotthändler beklaut zu haben.... :D

  • Deshalb frage ich ja, ob es sinnvoll ist eine Kopie in die Geldbörse zu packen.


    Kopie ist besser als nichts. Wenn da einer schlechte Laune hat, kann er Dir trotzdem einen Zehner oder so abnehmen. Es hält sich auch die Auffassung, bei einer notariell beglaubigten Kopie dürfe er nicht mal das - ich habe das aber nie selbst durchdacht. Ich fahre allerdings mit Originallappen durch die Gegend.