Politischer Zoff-Thread oder so

  • "Let's get to work, @KamalaHarris.


    (hier kommt ein GIF)


    "


    @JoeBiden


    Das kann unter diesen Umständen was werden!


    Keine Massenevents, wohl eh nicht Kamala ihr Ding, starke schlaue Werbestrategen, einen vernünftigen! Gegenentwurf entwickeln, sich nicht auf das Niveau von Trump herablassen..


    Eigentlich ein Elfmeter


    Trump hat nur das Chaos als Chance, und er ist Präsident...

    Einmal editiert, zuletzt von andro96 ()

  • Ich denke, dass Biden grundsätzlich gute Chancen hat.


    ABER: Wahlsystem, ein Fascho-Potus und die ein oder andere Unregelmäßigkeit bei der Briefwahl machen mir Sorgen.

  • andro96  Alter Ego Warum ist das aus Eurer Sicht eine gute Wahl?

    Die Ziele für sich die Kamala Harris einsetzen will:


    Für diese politischen Kernpositionen steht sie unter anderem ein:

    • Gesundheit: Harris setzt sich für eine allgemeine Krankenversicherung für alle US-Amerikaner ein.
    • Immigration: In Vergangenheit bezog Harris klare Stellung gegen die geplante Mauer an der mexikanischen Grenze, die eine zentrale Rolle in Trumps Politik spielt. Außerdem setzt sie sich unter anderem für Rechte von Menschen ein, die als Kinder illegalerweise in die USA gekommen sind.
    • Klima: Im Februar 2019 hat Harris den „Green New Deal“ unterschrieben - das niedergeschriebene Ziel: Die USA sollen in 10 Jahren zu hundert Prozent auf saubere und erneuerbare Energien setzen.
    • Abtreibung: Die US-Politikerin unterstützt das Recht auf Abtreibung und engagiert sich darüber hinaus für Frauenrechte.
    • LGBTQ: Harris unterstützt die gleichgeschlechtliche Ehe und macht sich für die Rechte von verschiedenen sexuellen Orientierungen stark.
    • Bildung: Gerade für einkommensschwache Familien möchte Harris die Studiengebühren fallen lassen, gleichzeitig setzt sich Harris für frühe Bildung ein, etwa in Form eines Pre-Kindergartens.
    • Waffen: Harris unterstützt striktere Waffengesetze, hat als Anwältin aber wie in vielen anderen Punkten in der Vergangenheit schon weniger progressive Positionen vertreten.

    https://www.merkur.de/politik/…aftswahl-zr-12986195.html

  • Oh, ach so... na dann entschuldige, dass ich das intellektuelle Potential der Wähler eines Idioten nicht erkenne, sie in deinen Augen nicht ausreichend würdige, und nicht auch noch Verständnis dafür äußere.

    Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Ich habe jedenfalls gute Freunde/in in den USA, die einiges zum Auftreten der "Fans" dieses Herrn in den letzten Jahren , auch im privaten Bereich, zu berichten haben. Da ich mich für dich ja ohnehin schon disqualifiziert habe, schenke ich mir die Einzelheiten. Mir genügt das. Da will ich nicht mehr weiter differenzieren. Da habe ich bei Wählern bzw Anhängern bestimmter politischer Richtungen hier auch keine Lust zu. Vollidiot ist Vollidiot.

  • Das ist halt einfach nicht richtig.

    Inwiefern?

    Schon diese Nachfrage disqualifiziert Dich.

    Weil natürlich eben nicht alle Trump-Wähler stumpf sein dürften.

    Eine völlig unnötige und anmaßende Herabsetzung eines großen Teils der amerikanischen Bürger.

    Dumm sind die natürlich nicht alle, da gebe ich Dir recht. Das verharmlost die. Viele wissen durchaus, was sie tun.


    Der größere Teil hat Trump eben nicht gewählt, und ansonsten verstehe ich nicht ganz, was Du damit sagen willst: Sind Bürger:innen eines Landes, wenn sie zu einem großen Teil für Erdogan, die PiS, den Brexit, die Muslimbrüder oder Hitler stimmen, automatisch über Kritik erhaben? - Volkswille oder so?


    Ich halte es da eher mit "keine Toleranz der Intoleranz". Und Trump äußert jeden Tag schlimmere Dinge als ein bloßes "Idioten", von seinen Taten oder seiner Machtstellung und Reichweite ganz zu schweigen.


    Mir persönlich sind die Motive seiner durchaus heterogenen Wählerschaft völlig egal. Ihn ins Amt zu wählen, war schon schlimm genug, es erneut zu tun, ist für mich unverzeihbar. Biden und Harris sind wahrhaft keine Radikalen, und es geht Biden nicht um Rache am politischen Gegner, sondern er reicht auch Trump-Wähler:innen die Hand.

    Trump zeigt jeden Tag, was er von Demokratie hält, und er und die Republikaner können ihre Macht nur sichern, indem sie verhindern, dass Millionen von US-Bürger:innen ihre Stimme abgeben können.

    Das ist Unterdrückung, sonst nichts.

  • Schützenfest : +1

    Und "stumpf " ist eben ungleich "dumm". "Stumpf" ist unempfänglich gegenüber den Belangen Anderer, ist intolerant, ist unemphatisch, ist damit auf den eigenen Mikrokosmos bezogen, ... , kann man beliebig fortsetzen.

  • In dem von Dir gewählten, doch recht allgemein gehaltenen Duktus sah ich nicht die Notwendigkeit, das Wort "stumpf" nun derart differenziert zu betrachten.


    Die Situation vor vier Jahren war nach meinem Erleben so, dass - oberflächlich gesagt - eine ganze Reihe Amerikaner sich vor der Wahl zwischen Pest und Cholera sahen. Denn die Clinton Dynastie war zwar nominell demokratisch, aber keineswegs frei von Kritik, die insbesondere Klüngelei, Korruption und Machtgier postulierte. Die Amerikaner, mit denen ich damals vor der Wahl gesprochen hatte, waren sich recht sicher darin, die Clintons (oder Hillary, das kam für die meisten aufs Selbe raus) entsprechend einschätzen zu können.


    Das führte dann wiederum dazu, dass einige eine Wahl Trumps erwogen, jedoch wohl primär aus der Überlegung heraus, den Clintons damit einen Denkzettel zu verpassen. Positiv kam von Seiten Trumps immerhin an, dass er sich nicht zu scheuen schien, klare Worte zu sprechen, und zwar auch - Blindes-Huhn-Prinzip - bisweilen durchaus berechtigte Kritik zu äußern.


    Nicht wenige meinten dann auch, dass die Würde des Amtes und die vom Präsidenten unabhängigen Personalien dafür sorgen würden, dass Trump eine gewisse Zurückhaltung entwickeln würde. Trump war allerdings in Bezug auf seine Politik kaum sicher einzuschätzen.


    Dass sich der Vogel dann dermaßen verhält, wie er es getan hat, ist auch für viele intelligente und in politischen Dingen erfahrene Personen eine - sicherlich unangenehme bis üble - Überraschung gewesen. Ich wage zu behaupten, dass sich sehr viele gebildete und politisch aktive Amerikaner das in diesem Ausmaß nicht haben vorstellen können.

    Kurz gesagt: Hinterher ist man immer schlauer.


    Die Amerikaner deshalb für die Wahl von vor vier Jahren kritisieren zu wollen, halte ich daher für überheblich.

    Trump konnte m. E. von den Amerikanern seinerzeit nicht als Typ wie Erdogan oder gar Hitler identifiziert werden. Ich gehe vielmehr davon aus, dass nicht wenige gehofft haben, dem Clinton-Geklüngel etwas entgegen setzen zu können, auch wenn sie dafür jemanden wählen mussten, den sie sich auch anders erhofft hatten (Pest/ Cholera eben).


    Ich würde es anders beurteilen, wenn die Leute Trump nun erneut wählen würden. Damals war das aber m. E. zumindest in dieser Ausprägung nur von ausgewiesenen Kennern der amerikanischen Gesellschaft zu erkennen.

  • Hedemann , da stimme ich dir in der Analyse ja auch zu. Dein letzter Absatz ist aber der entscheidende Punkt, bzw wird es sein. Wer jetzt immer noch diesem Menschen zujubelt, ihn unterstützt usw, dem ist nicht zu helfen, und da bin und bleibe ich wieder bei meiner Einordnung, denn wir waren ja eigentlich bei der Beurteilung des Gespannes Biden-Harris.

    Und wenn ich jetzt wieder für die Diskussion qualifiziert ;) sein sollte, :daumen: