Alltagsfragen

  • Ich würde das Amt, dass euch den Brief geschickt hat, anrufen.

    Die sollten die Infos doch vorliegen haben und auch Interesse am weiteren Vorgehen.

  • Gib mal Nachname und Ort bei dastelefonbuch.de ein

    Ältere Leute stehen da meist noch drin.

    Dann würde ich die Sparkasse und Volksbank vor Ort anrufen. Da haben die älteren ja meist ihr Konto. Oder die Postbank noch aus alten Zeiten.


    Aber ja, zunächst mal das Amstgericht anrufen. Weiß nicht wo offen die mit informationen umgehen in solchen Fällen. Die wissen ja was bei Banken vorhanden ist.

  • Das Gericht wird nicht allzu viel wissen, darf vermutlich auch nicht mal einfach so Auskunft erteilen und auch keine Rechtsberatung leisten. Aber nach meiner Erfahrung wird man da nicht allein gelassen, wenn man höflich ist und seine Situation erklärt. Da gibt es dann vielleicht schon mal ein "Fragen Sie doch mal im Seniorenstift Waldblüte nach", oder man bekommt einen Hinweis auf einen Betreuer, der einem dann weiterhelfen kann. Und natürlich bekommt man die Info, ob die mögliche Erbschaft auf einem Testament beruht, oder "nur" die gesetzliche Erbfolge gilt. Da kann man dann schon mal fragen, wo die diese Info her haben (Standesamt, denke ich), und dort dann anrufen etc.


    Ich denke, absolute Null-Info-Fälle sind eher selten. Ggf. fährt man zur Adresse und befragt die Nachbarn etc.; ein bisschen was Detektivisches hat das schon.

    Von der Bank gibt es vermutlich keine Auskünfte, weil die in der Regel sehr großen und bisweilen sogar übersteigerten Wert auf den Nachweis der Berechtigung legen (den Du aber nur mit Erbschein oder Testament führen kannst!), aber manchmal kann man da auch ein "Lohnt sich/lohnt sich nicht" herausbaggern, wenn man eine freundliche Verbindung zum Bankmitarbeiter herstellen kann.


    Anwälte sind - entgegen nicht seltener populärer Darstellung - ja eher nicht so die Detektive. Trotzdem haben die natürlich durch ihre Erfahrung nicht selten ganz gute Ideen, was und wo man mal versuchen könnte. Das hat m. E. aber nur am Rande mit Rechtsberatung zu tun. Trotzdem kann man da natürlich auch einen Anwalt einschalten, zumal das ggf. beim Verständnis einer Reihe von Formalitäten und Nebenfragen hilft. Man sollte nur nicht erwarten, dass der Anwalt diese Ermittlungen unternimmt. Im Gegenteil wird er wohl eher dem Erben empfehlen, das zu tun. Soviel Zeit hat man als Anwalt gar nicht (aber für 200 Tacken Stundenlohn kann ich natürlich auch nach Fölziehausen fahren und mich mal umhören :D).


    Was ein Anwalt aber kann, ist zu helfen, wenn die Erbschaft versehentlich angenommen oder ausgeschlagen wurde, und natürlich bei der nicht ganz einfachen Frage, wie man als Erbe die Haftung für mögliche Schulden des Verstorbenen beschränken kann.


    Viel Erfolg!


    Edit

    Ach so, vielleicht hilft es bei konkreten Nachfragen, wenn man dem Gegenüber eine Kopie der Sterbeurkunde, den Nachweis der Verwandtschaft und - natürlich! - das Schreiben des Gerichts vorlegen kann. Damit kann man sicher hier und da schon einen gewissen Argwohn beseitigen. Einen vorläufigen Erbschein oder etwas in der Art gibt es aber nicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hedemann ()

  • Ich ernähre mich ja wegen Insulinresistenz möglichst mit Produkten ohne extra Zuckerzusatz.

    Rewe hat da ja einiges wie z.B. die rote Currypaste von der Eigenmarke. Mich nervt nur, dass es in jedem Rewe um mich rum immer diverse Artikel nicht gibt. Welches ist eigentlich der größte Rewe bzw der mit dem grössten Sortiment in Hannover?

  • Hm also hier im Süden ist der in Leinecenter sehr groß. Grundsätzlich gibt es ja auch verschiedene Typen Rewes (City, normal, Center). Am besten passt bei deinem Wunsch wohl ein Rewe Center. Ich glaube die sind dann immer ziemlich groß

  • LüttjeLage
    Jepp, Rewe Center sind die größten und in Hannover gibt es davon keinen! Der nächste ist der bereits zitierte in Laatzen und der zweitnächste wäre in Pattensen. Von denen in Hannover ist fast die Hälfte "Rewe City" die haben gegenüber den "normalen" auf jeden Fall ein deutlich reduziertes Sortiment.

  • Wir schaffen einen Trockner an, haben am Standort aber nur eine Steckdose. Über Verteilerdose laufen lassen soll man nicht, weil nicht versehentlich beide Geräte laufen sollen können. Jedes mal Stecker wechseln ist unpraktisch und nervt.

    Idee: Verteilerdose mit Schalter, so dass beide Geräte eingesteckt sind, aber jeweils nur das Gerät Strom bekommt, auf dem der Schalter geschaltet ist. Gibt es sowas zu erwerben? Ist doch eigentlich eine ganz simple Konstruktion.


    Im Grunde sowas, aber nur mit einem Schalter der jeweils nur einem Steckplatz Strom gibt.

  • Du suchst eine Master-Slave Steckdose. Bei denen hat eine Steckdose Dauerstrom und die andere wird in Abhängigkeit von dieser geschaltet so das nie beide Geräte laufen können. Ohne Schalter und so

  • Äh, das ist doch anders herum.


    Steigt der "Verbrauch" an der Mastersteckdose über ein gewisses Level, wird die Slave-Steckdose ebenfalls mit Strom versorgt. Es laufen dann also beide...

  • Die zweite habe ich auch gerade gefunden :-)


    Das ist allerdings keine Master-Slave-Steckdose. Ist aber auch egal, wird vielleicht helfen.