Krankheiten

  • Sohn schon den Betrieb übernommen?


    Und was das Bremer Labor angeht: Dass Du ein Freak bist, wussten wir auch schon ohne Laborbefund.


    Apropos: Wünsche, eine Wundergenesung zu haben! Mindestens.

  • Sorry... :krank:


    Aber wenn man sich ansieht, wie seit einigen Jahren mit Desinfektionslösung umher geworfen wird, dann kann man das doch nur mit Galgenhumor sehen. Eigentlich war es doch absehbar, dass bei diesem massiven Einsatz irgendwann einmal resistente Keime auftauchen. Viel hilft nie viel!

    2 Mal editiert, zuletzt von stscherer ()

  • Nein Desinfektion ist grundsätzlich aus medizinischer Sicht sinnvoll. Man kann nicht zuviel desinfizieren. Es ist ja ein chemischer Prozess der Abtötung. Resistenzen dagegen waren (mir zumindest) bislang nicht bekannt und vorstellbar. Das ist so, als würde Holz eine Resistenz gegen Feuer entwickeln. Ob es jetzt "sinnvoll" ist im Alltag mit der Desinfektionsflasche rumzulaufen und antibakterielle Seife zu benutzen, ist eine andere Frage. Aber da geht es um ein anderes "sinnvoll".

  • Was gibts für Alternativen für diesen Einsatzzweck?
    Muss ja hautverträglich sein,ständig mit Ätznatron einreiben fällt aus.

    2 Mal editiert, zuletzt von Welfenprinz ()

  • Hautverträglich, nicht krebserregend, billig... das wird eng.


    Naja warten wir es ab. Noch sind viele Fragen offen. Z.B. ob die Resistenz auch weitergereicht werden kann. Ob andere Alkohole auch betroffen sind. Und vieles mehr. Aber alarmiert sein, darf man durchaus.

  • Der Holz-Feuer-Vergleich gefällt mir.


    Die Wirkungsweise



    http://www.mpibpc.mpg.de/15174…rende_Wirkung_von_Alkohol


    Bei einer derartig unspezifischen ,breiten “Holzhammer“methode ist eine Resistenzentwicklung wirklich äusserst seltsam.

  • Den nächsten Bandscheibenvorfall geholt. Der Vertretungsarzt, (Wartezeit 4 Stunden, da offene Sprechstunde) verschreibt mir PRT (Spritzen unter CT), das einzige was mir damals auch geholfen hat. Bei der Radiologie angerufen, Zitat:"Sie wissen das so etwas nur ein Schmerztherapeut verordnen darf, kein Orthopäde?" Anruf beim Schmerztherapeut: Termin Februar 2019!!!
    Da ich nun eher wieder Schmerzfrei sein möchte Anruf bei der Krankenkasse: " Wir kennen das Problem, zahlen sie es erst selbst, reichen die Rechnung ein und wir erstatten sie ihnen".
    Termin PRT nun 13.8. Kosten 90 €

  • Moin!
    Hat einer oder eine schon mal diesen Besuch gehabt zur Überprüfung auf Pflegestufe?
    Gibt es da aus eurer Erfahrung etwas, das zu beachten wäre?
    Was sollte man auf keinen Fall sagen?
    Was auf keinen Fall vergessen?


    Frage für einen Freund.

  • Der zu Pflegende darf sich nicht zu sehr anstrengen, sonst gibt es nichts. Manche Gutachter sind da sehr streng. Oft ist es so, dass ältere Herrschaften zeigen wollen, was sie noch können, was nicht der Realität entspricht und sich dann kontraproduktiv auswirkt.

  • Geth es um die Ersteinstufung oder nur um die regelmässigen Pflichtkontrollen ?


    Bei der Ersteinstunfund - die Tips der letzen Posts - den zu Pflegenden auch wirklich darauf hinweisen, dass man nichts beschönigen soll. Ich empand die Prüfung bei uns aber fair und hatte nicht das Gefühl das der Prüfer Gründe für eine Ablehnung finden wollte. Und das der zu Pflegende nicht alleine ins Gespräch geht sollte klar sein.


    bei den Nachprüfungen einen lokeln Pflegedienst holen - dauert normalerweise 10-15 Minuten und ist eigentlich nur ein Beratungsgespräch. Und Pflegedienste habe gar kein Interesse da irgendwas negatives zu schreiben.

    Einmal editiert, zuletzt von SVElfe ()

  • Sehe es ähnlich wie theMenace, wichtig ist einfach dabei zu sein. Sowohl als Unterstützung, als auch als Ansprechpartner für beide Seiten um Dinge realistisch einzuschätzen.

  • Wenn ich mich da mal einmischen darf, aber wir haben auch Erfahrungen gesammelt, bei der Ermittlung der Pflegestufen.


    Da die Leute/Menschen in der Regel nicht gern zugeben, wenn sie echt Hilfe brauchen und viele Dinge nicht mehr selber machen können, dann zeigen sie gerne mal was noch alles möglich wäre, selber dann, wenn es sehr schwer fällt.


    Da sind die Gutachter des MdK teilweise Schlitzohren, wenn es um Geld geht.


    Da kommt dann auch schon mal: Oh, sie haben die Haare aber schön und das Käffchen schmeckt auch noch.


    Ja wird dann von Seniorinnen gerne gesagt: Mache ich mir morgens alles selber.
    Mit der Bürste vorm Spiegel so und so die Haare und dann die Kaffeemaschine usw.


    Der behandelnde Arzt hatte aber bescheinigt, dass die Patientin kaum noch die Arme hochbekommt und Probleme mit den Schultern usw. hat, demzufolge Hilfe braucht.


    Naja, kann man beliebig fortführen. Ich lasse es mal dabei.

    Einmal editiert, zuletzt von CR96 ()

  • Danke für die Tipps.
    Das deckte sich mit dem, was wir und die beiden im Vorfeld auch schon erfahren hatten.


    Die beiden Alten fanden das Gespräch angenehm und den Prüfer korrekt. („Da fragt der mich, ob ich mich rasieren könne und sieht selber wie so ein Hippie aus!“)
    Stufe drei ist es jetzt geworden.
    Nun müssen die beiden schauen, wie sie das nutzen.
    Die Vorschläge der Enkel werden es wohl nicht in die engere Wahl schaffen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Reh von Nah ()