Kaderplanung 2020/21

  • hab ich nicht gesagt. Ich sage, so weitermachen heißt Stillstand. Ohne Corona sogar Rückschritt. 7 Vereine aus der 2ten Liga stehen lt Kicker vor der Insolvenz!!!! In der ersten Liga ist ein Verein kurz davor. Es geht nur um die Realität und die heißt Kind und sein Modell. Wie willst Du das ändern? Bitte um Vorschläge

  • Was wäre wenn ist schwierig einzuschätzen. Nur standen die Investoren vor mehr als 20 Jahren nicht gerade Schlange und haben ihre Hilfe angeboten.

    Das impliziert für mich mal wieder, dass Kind hier statt derer dann investiert hätte. Hat er aber nachweislich nicht (siehe erhebliche Förderung).

    Ansonsten sind 20 Jahre natürlich auch 20 Jahre her. Wieso es heute genau so wie damals ablaufen sollte, erkenne ich nicht.

    Wenn sich Investoren fänden, die das Konstrukt übernehmen und den finanziell überforderten eV dazu unterstützen kaufe ich sofort eine DK. Nur Kind muss überall zustimmen. Und dazu fehlt mir die Phantasie

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  • Die KGaA ist Teil eines Konzerngeflechts.

    In diesem Konzern ist die S&S dazu verpflichtet, der KGaA den Spielbetrieb zu ermöglichen.


    An welchen Stellen kann die S&S der KGaA entgegenkommen?


    - Stadionmiete. Es findet zur Zeit kein Spielbetrieb statt. Rückzahlung bereits geleisteter Stadionmiete oder Verzicht auf Zahlung der noch zu leistenden Miete.


    - Rückzahlung von Darlehen. Verzicht auf Rückzahlung.

  • wie bezahlt die S&S die Wartung Reparaturen, Überwachung des Stadions ohne Mieteinnahmen. Wie sieht es mit öffentlichen Abgaben aus, die für das Gelände zu zahlen sind? Versicherungsprämien etc? Oder ist das kostenlos? Für das NLZ gilt das Gleiche und wie sieht das mit den Krediten zum Umbau aus? Gab es Keditaufnahme, wenn ja werden die Banken die bestimmt nicht Stunden.

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  • Da hilft es dann dass die Eigentümer der S&S reich über jedes für die Gesellschaft erträgliche Maß sind. Das Kapital, das ja angeblich immer das Risiko trägt (lol), darf dann an dieser Stelle mal zeigen, dass das nicht nur leere Worte sind.

  • Genau, wenn schon alle Macht dem Kind, dann muss er es zusammen mit den anderen (!) auch in der Krise finanzieren. Die müssten dann im gleichen Veghältnis zuschießen, um die Anteile nicht zu verschieben.

    Ob das alternativ allein über Kredite und möglicher Überschuldung möglich ist ???? Da könnte es dann Ausnahmeregelungen durch die DFL geben. Inwieweit eine Ballspiel GmbH & Co KG über die KFW mit Krediten versorgt werden kann, weiß ich nicht.

    Dennoch gehört für mich dann auch eine freiwillige entscheidende Unterstützung durch Gehaltsverzicht der Spieler u.a., gestaffelt nach Einkommen dazu. Mindestens die Spitzenverdiener in Liga 2 gehören für mich auch zu denen, die über das gesellschaftlich erträgliche Maß hinaus verdienen.

    Alle DK-Besitzer haben ihren Teil ja auch schon geleistet.

  • Könnte man so konstruieren. Aber willst du zweckgebundene Einnahmen oder Ersparnisse diskutieren? Dann kannst Du auch sagen mit Deinem Eintrittsgeld finanziert Kind einen Teil der Anwaltskosten im Prozess gegen Schlaudraff. Warum gibst du ihm das Geld? ich weiß, worauf du hinaus willst. Es gibt da immer dies Ärgernis mit der Mittelverwendung. Damit kommen wir aber nicht weiter.

    Damit Horn wechseln kann, darf 96 vorher nicht insolvent sein. 😉 Wie geschrieben, es kommt darauf an, was geleistet werden kann bzw was sich die Investoren leisten wollen. Wenn die Investoren das finanzieren wollen, schön für die Fußballmillionäre. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass diese Blase an Luft verlieren muss und da müssen alle Federn lassen. Alle haben von den Einnahmen profitiert, deshalb sollten auch alle ihren Beitrag leisten. Wenn man gegen diese Investoren wie Hopp oder Kind ist und sich auf gesellschaftliche Akzeptanz beruft, sollte man dann nicht auch von denen etwas erwarten, die bei 96 gut bis sehr gut verdienen? Die nehmen das Geld von Kind sehr gerne und seine Politik ist denen solange egal, bis sie mit dem Zug fahren oder ihr Essen bei der Weihnachtsfeier selbst bezahlen müssen.


    Wie sieht das Ganze denn im Vergleich zu Aue oder Bochum aus? Wenn Kind das tut was hier gefordert wird, dann zahlt er alle wegbrechenden Einnahmen aus seiner Kasse und setzt damit um, was an diesen Investoren immer kritisiert wird. Denn die traditionellen Vereine werden in 2 Monaten platt gemacht. Nicht alle, aber bestimmt 3-4. Und in Liga 1 wird es auch für einige knapp. Aber Zweitligisten wie Bochum, Aue oder der KSC werden einfach weggewischt, weil Gehälter und Ablösen trotz Einnahmeverluste weiter von den KGaA's Sap's und VW's bezahlt werden, wo traditionelle Vereine jetzt richtige Probleme bekommen. Die Insolvenzgefahr ist real....

    Die werden, falls die Saison zu Ende gespielt wird, danach kaum noch so existieren können, wenn sie nicht deutliche Kostenreduzierungen darstellen können. Dann haben wir in ganz kurzer Zeit nur noch die Kind's. Das will ich nicht. Das will keiner hier. Und die Kind's haben gewonnen, wenn nicht bald die Finanzblase etwas an Luft verliert.

  • Ich weiss schon lange nicht mehr, um was bei Dir eigentlich geht. Letztendlich scheint es Dir nur darum zu gehen, dass die gut bezahlten Angestellten aus Solidarität (wem und was gegenüber eigentlich?) ihren finanziellen Beitrag leisten.

    Wofür scheint ja unerheblich zu sein.

    Welchen solidarischen Anteil tragen die drei Eigentümer?


    Wenn die KGaA mit 3 Investoren/Eigentümern, von denen einer Milliardär ist, in die Insolvenz gerät, dann sollen sie den ganzen Bums einfach zumachen.

  • Frage ich mich allerdings auch, warum übernehmen die 3 Investoren nicht das Gehalt der Angestellten?

  • Ähnliches fragen sich die Spieler in der Premier League ja auch. Die sind zwar in der Regel Millionäre, aber die Clubbesitzer Milliardäre. Der Millionär soll also die Krise auf seinen starken Schultern tragen, während der Milliardär mit seinen Titanschultern schon genug gegeben hat. Denn ohne ihn, würde es das alles ja nicht geben und er könnte sich auch ganz zurückziehen, wenn er jetzt die Zeche der Krise tragen soll.


    Interessanterweise gehen der Allgemeinheit ordentlich Steuergelder flöten, wenn die Fußballprofis auf Gehalt verzichten. So umgerechnet 20 Mio Euro pro Monat, falls alle englischen Profis pauschal eine Kürzung von 30% akzeptieren, sagt die englische Spielergewerkschaft.

  • Alle haben von den Einnahmen profitiert, deshalb sollten auch alle ihren Beitrag leisten. Wenn man gegen diese Investoren wie Hopp oder Kind ist und sich auf gesellschaftliche Akzeptanz beruft, sollte man dann nicht auch von denen etwas erwarten, die bei 96 gut bis sehr gut verdienen? Die nehmen das Geld von Kind sehr gerne und seine Politik ist denen solange egal, bis sie mit dem Zug fahren oder ihr Essen bei der Weihnachtsfeier selbst bezahlen müssen.

    Ich möchte lösen (und diesen Ausschnitt mal exemplarisch herausgreifen):


    Von den Einnahmen profitiert haben allein die Gesellschafter. Fans und Spieler profitieren davon, dass es diesen Sport gibt, und dass jemand als Unternehmen diesen Bums betreibt. Profitieren im wirtschaftlichen Sinn tut außer den Gesellschaftern niemand, und zwar auch nicht die Spieler. Vielleicht profitieren davon ein paar Unternehmungen, die sich an diesen Betrieb dranhängen, also Caterer, Zulieferer, Handwerker, Securityunternehmen, der Fiskus. Aber darauf zielte der erste Satz von MiQ ja nun ersichtlich nicht ab.

    Die hohen Gehälter der Spieler verdeutlichen nur den Stellenwert dieser Unternehmung in der Gesellschaft, und sie machen klar, was man - als Unternehmer! - in dieser Branche verdienen kann.


    Dass den Angestellten die Politik egal ist, glaube ich nicht. Das Gezicke bzgl. Gehaltsverzicht scheint etwas anderes auszusagen, nämlich dass die Angestellten gerade nicht so supi einverstanden mit der "Firmenpolitik" sind, jedenfalls augenscheinlich nicht mit dem Betriebsklima. Im übrigen dürfte es legitim sein, dass man das Geld (warum schreibst Du nicht "Gehalt"? Klingt dann nicht so fluffig, gell?) des Arbeitgebers nimmt. Man erbringt ja in der Regel auch die entsprechende Gegenleistung.


    Ich wage zu behaupten, dass man auch als Unternehmer im Bereich des Profisports gut verdienen kann. Ich wage außerdem zu behaupten, dass Herr Kind durch die verzinsliche Gewährung von Darlehn an Hannover 96 gut verdient hat. Wobei man m. E. nicht die Nebeneffekte vergessen darf, die eine unternehmerische Betätigung im Bereich des Profifußballs mit sich bringen können, nämlich eine phantastische Vernetzung in die Politik, die Wirtschaft und in den Bereich Sport und Kultur, was wiederum durchaus positive Auswirkungen auf andere Unternehmen des Inhabers haben kann und wird, etwa dass nun ganz Deutschland das Unternehmen "Kind Hörgeräte" kennt.


    Es ist nun nicht ungewöhnlich, dass ein Unternehmen mal Gewinn macht, mal Verlust, mal null. Ich weiß nur gerade nicht, warum nun nur die Angestellten die Suppe eines Minderumsatzes auslöffeln sollen? Weil sie gut bezahlt sind? Wo ist da die Grenze? Und wo ist der Beitrag des Unternehmers? In welchem Umfang setzt er die Gewinne ein, die er in der Vergangenheit erzielt hat? Wie monetarisieren wir dabei die o. g. Nebeneffekte?

    Wie bewerten wir, dass die Gesellschafter des Unternehmens ihre Anteile seinerzeit für recht schmales Geld erhalten haben? Ich denke, hier sitzt gefühlt auch ein Stachel der individuellen Situation bei Hannover 96, die schon deshalb nicht ohne weiteres auf andere Vereine oder Unternehmen übertragen werden kann.


    Ich für meinen Teil halte es für wichtig, dass alle in Krisenzeiten zusammenstehen. Aber das bedeutet für mich, dass das dann auch tatsächlich alle tun. Daher verstehe ich MiQs vehemente Forderung nach einer einseitigen Solidarität der Angestellten nicht. Natürlich müssten auch die einen gewissen Verzicht bringen, wie alle. Dass sie dies bei Hannover 96 nicht wollen, hat meines Erachtens nicht Geldgier als Hintergrund, sondern trifft eine Aussage darüber, dass man seitens der Spieler möglicherweise nicht sieht, welches die Beteiligung derjenigen ist, die ihr Vermögen in den letzten zwanzig Jahren in Verbindung mit Hannover 96 gut vermehrt haben.


    Und ja, vielleicht hätte es mehr Investoren geben können in den letzten zwanzig Jahren. Und vielleicht hätten alle noch viel mehr verdienen können. Und bessere Rücklagen bilden. Und vielleicht (bestimmt sogar...) könnte auch der e. V. heuer wirtschaftlich besser dastehen. Aber wessen "Verdienst" ist das denn? Wie kann man in solchen Zeiten ausgerechnet den Unternehmer Kind besonders in Schutz nehmen wollen?

    Wo zeigte sich der Unternehmer solidarisch und spendabel, als es der KG wirtschaftlich gut ging?

    Wie hat hat sich der Unternehmer beim Verein - aus dessen Existenz er den wirtschaftlichen Erfolg ableitet - erkenntlich gezeigt (angemessener Kaufpreis für Rechte und Anteile etwa? Rückgabe von Anteilen und Rechten?)?

    Was wurde den Fans gegeben?

    Wie wurden die Angestellten belohnt?

    Ich wage noch eine Behauptung: Profit ist letztlich schön brav in die Taschen der Gesellschafter gewandert, und nur dahin. Dieser in Hannover bestehende ausgesprochene Mangel an Solidarität führt dann dazu, dass bei anderen Vereinen/ Unternehmen recht schnell die Meldungen über Gehaltsverzichte aufpoppten, während in Hannover mal wieder etwas Einzigartiges passiert ist. Ruf Wald rein Schall raus etc.


    Ach, mir fiele noch so vieles mehr dazu ein. Dass dann immer irgendwelche geheimnisvollen Investoren kommen müssen, die alles retten (als gäbe es keine Sponsoren), Begrifflichkeiten wie "frisches Geld", und überhaupt dieses Bullshitbingo, was wir in Hannover schon so lange ertragen müssen. Und mir gehen halt solche Alleinherrscher auf die Eier, und ich kapiere nicht, was so viele Menschen daran so großartig finden.

  • Sehr schön, Hede. Ich wäre auf eine inhaltliche Replik gespannt, habe aber wenig Hoffnung, dass es die geben wird.

  • Das nennt sich eiskalt ausargumentiert. Natürlich kommt da nix. Das ist nunmal Fakt und der blanke Wahnsinn, das es immer noch Leute gibt die in "Ihm" (und den anderen Mäzen) ehrbare Leute sehen.

    Nein.

    Das sind hinterhältige, geldgeile, ausnutzende Fot*en.

  • Alles was Hedemann sagt.


    Und um den Mythos, es hätte keine anderen Investoren gegeben, auch gleich mal zu dekonstruieren:

    Es gab diese Interessenten ganz konkret (der HAZ hat die Liste vorgelegen).

    Und die waren bereit, ihr Geld auch unter Geltung von 50+1 zu geben.


    Das war das erste große Problem für Kind (und seinen Anwalt, der bekanntlich parallel Hopp und Ismaik vertritt). Denn dies hätte ja zugleich seine jahrzehntelange Kampagne gegen 50+1 unterlaufen (Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik. Keiner, außer den altruistischen „Fangesellschaftern“ würde unter 50+1 Geld geben wollen. usw. ...)


    Das zweite Problem: Es will kaum einer kommen, solange Kind da ist, zumindest nicht, solange er das alleinige Sagen hat.


    Wie bei den Sponsoren auch, gibt es große, begründete Zweifel an den Managementfähigkeiten des Laienspielers Kind - zumindest in diesem Geschäft -, zumal der ja auch nie bereit war, Profis neben oder unter sich verantwortlich arbeiten zu lassen (nicht mal während seines monatelangen Rückzugs).

    Außerdem hatte sich rumgesprochen, dass sein Wort nichts gilt, nicht mal im Kreis der Gesellschafter (z. B. Nie wird einer die Mehrheit der Anteile und dann der Coup mit dem Mode-Strohmann).


    Das dritte Problem: Dr. Wilkening,


    der sich, wie Baum, (wider Kinds Erwarten) durch den Coup noch nicht hatte abschütteln lassen (wie die anderen), war bereit sich weiter und stärker zu engagieren, war aber nicht bereit, sich länger verarschen zu lassen.

    Der eine oder andere potentielle Investor beobachtete das interne Gerangel in der S&S mit Verwunderung und trat erstmal zurück und wartete ab, ob Kind überhaupt bereit sein würde, Macht und Anteile abzugeben.

    Der beantwortete beide Fragen mit Nein.

    Damit waren die nächsten Interessenten verprellt, die im Übrigen schon verstört zur Kenntnis genommen hatten, dass Kind sein persönliches (und vererbliches) Schnäppchen (Kauf der Mehrheit der Anteile an der alles entscheidenden Managementgesellschaft des Vereins, die unter 50+1 zu 100% dem Verein gehören muss, für weniger als 13.000 Euro), mit einem sogenannten (neuen) Grundlagenvertrag hatte flankieren lassen wollen, indem jegliche Haftung und Zahlungspflicht in Zukunft, nicht ihn, sondern allein die S&S als Gesellschaft treffen sollte.


    (Hinzu kam als weiteres Problem, dass Kind seine Anteile oder auch nur einen Teil davon, wohl auch nicht intern an andere Gesellschafter hatte abgeben wollen - um denen dann das Einwerben weiterer Gesellschafter zu überlassen. Denn dann hätte er keinen Aufschlag verlangen können/dürfen.)

    Einmal editiert, zuletzt von 94-95-96 ()

  • Danke dafür, im Prinzip genau das was wir unwissend schon konstruiert hatten.


    Und die verschissene HAZ hat nix besseres zu tun, als Ihm weiter den Arsch zu küssen und die Liste nicht nochmal auszugraben und bei den potentiellen Investoren nach nem Statement zu fragen...