Bundestagswahl 2021 (Umfrage "Sonntagsfrage" im ersten Beitrag)

  • Und wer glaubt das, das das ernst gemeint war?

    Lambsdorf und CO haben genau gegensätzlich zu diesem Programm gearbeitet.

  • Und wer glaubt das, das das ernst gemeint war?

    Lambsdorf und CO haben genau gegensätzlich zu diesem Programm gearbeitet.

    Stimmt, die linksliberale Richtung hielt nicht lange an.


    Edit:

    Das liberale Bürgertum verfügte von Beginn an über zwei Gesichter. Mal war es der sozialliberale Dr. Jekyll, mal der nationalliberale Mr. Hyde. Alle Versuche, die beiden zu versöhnen, misslangen. Und so ist die Geschichte der Liberalen geprägt von Flügelkämpfen und Abspaltungen, Neugründungen und kurzlebigen Fusionen. Bisweilen drohten beide Strömungen in rechtsradikale Gefilde abzugleiten und wurden restlos aufgerieben.

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  • Scholz nutzt zur Zeit einfach die totale Schwäche der anderen beiden Kandidaten aus, ohne das er was dafür tut. Oder kriege ich seinen Wahlkampf nicht mit ? Wäre die SPD stärker, würden sich die Medien auch auf Affären Wirecard und Cum-Ex stürzen. Dann wiederum würde ich Sache anders aussehen

  • Scholz ist der einzige, der so etwas wie Staatsmännigkeit ausstrahlt. Neben zwei Trampeln reicht es eben ruhig und ansatzweise souverän zu bleiben.

  • Der unbescholtene Staatsmann Herr Scholz. Und kanzlertauglich? Naja, gewiss bzw. vielleicht, aber mir einer Partei im Rücken, die in den letzten Jahren an Substanz verlor und zuletzt selten bis nie Regierungstauglich war. Aber zurück zum Olaf S. Der ist mir zu unpersönlich, leidenschaftslos, langweilig, leblooooos.

    Dann lieber die - noch- aufgeregte, energische aber unlockere, ungeduldige Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die zumindest eine fokussierte und entschlossene Partei hinter sich hat. Und Herr Habeck ist ja Gold wert.

  • Die FDP in den 70ern ist ein sehr interessantes Kapitel der deutschen Parteiengeschichte.

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  • Der einzige Vorteil von Scholz ist doch, dass sich die Medien lieber auf die beiden anderen stürzen. Bei Scholz wären noch viel mehr Vergehen zu finden, aber er ist zu langweilig um sich mit ihm zu beschäftigen.

  • Die FDP in den 70ern ist ein sehr interessantes Kapitel der deutschen Parteiengeschichte.

    Ich frage mich, wie Hildegard Hamm-Brücher wohl Christian Lindner und die heutige FDP findet!

  • Der einzige Vorteil von Scholz ist doch, dass sich die Medien lieber auf die beiden anderen stürzen. Bei Scholz wären noch viel mehr Vergehen zu finden, aber er ist zu langweilig um sich mit ihm zu beschäftigen.

    Warum Scholz besser abschneidet als Laschet und Baerbock, kann ich mir auch recht leicht erklären. Warum aber die SPD nicht zumindest ein wenig in ähnlicher Form profitiert, verwundert mich (ok, jetzt haben sie tatsächlich mal ein par Prozentpunkte zugelegt).

  • Laschet darf einfach nicht unser Kanzler werden. Lieber soll Braunschweig wieder aufsteigen, wenn es davon abhinge.

  • Auf der Basis der Parteiprogramme sind Entlastungen der verschiedenen Einkommens- und Vermögensschichten errechnet worden. Die Vorhaben der CDU machen schon nachdenklich.


    „Alle Parteien versprechen für die Zeit nach den Bundestagswahlen eine Steuerentlastung. Vor allem die mittleren und kleinen Einkommen sollen nicht mehr so tief in die Tasche greifen müssen. Wesentliche Unterschiede zeigen die Parteiprogramme jedoch bei den hohen Einkommen über 150.000 Euro. Während Grüne, Linke und die SPD diese steuerlich mehr belasten wollen, versprechen Union und FDP die höchsten prozentualen Entlastungen ausgerechnet für die Topverdiener. Wie sie die Milliardenausfälle im Staatshaushalt finanzieren wollen, ist unklar. Denn Steuererhöhungen soll es nicht geben.“


    https://www.ardmediathek.de/vi…cHZlcmRpZW5lci11bWZyYWdl/


    Edit:

    In dem Beitrag kommt auch der Multimillionär Josef Rick zu Wort, der in Bezug auf die Pläne der CDU von der Schenkung eines zusätzlichen Maserati für Reiche spricht. „Kann man wollen ist aber schon skurril.“

    3 Mal editiert, zuletzt von Alter Ego ()

  • Hat Brinkhaus doch gestern erläutert. Die CDU möchte, dass jeder von uns mehr Geld in der Tasche hat, um mehr zu konsumieren, um mehr Steuern zu zahlen, um den Staat reicher zu machen. Es sollen also mehr Menschen in gut bezahlte Arbeitsverhältnisse kommen. Wie das wiederum gehen soll, hat er lieber nicht gesagt.

  • Wenn es ein reiner Anti Personen Wahlkampf wäre, fände ich es auch schwierig.

    Parallel gibt es doch aber auch ein Video wo man im gleichen Stil die eigenen Vorteile zeigt + die Scholz Karte.


    Ich glaube außerdem nicht, dass alle schon verstanden haben, dass der Politikstil einer CDU geführten Regierung nicht mehr der Merkelstil sein wird. Die Schattenmänner von Laschet sind noch weniger bekannt als Laschet zu Beginn seiner Kandidatur....


    Aber es ist ein Balance Akt, die SPD muss angreifen, was als Koalitionspartner schwierig genug ist, meiner Meinung nach klappt das derzeit aber ganz gut