Bundestagswahl 2021 (Umfrage "Sonntagsfrage" im ersten Beitrag)

  • Um so einen Quatsch geht es nicht. Es geht um direkte Bürgerbeteiligung, um kommunale Bürgerwindkraft und PV. Genau das, was wir brauchen, weil es die Akzeptanz vor Ort massiv erhöht, auch Menschen mit geringen Einkünften Beteiligung bietet und ihnen sichere und stabile Renditen sichert, die derzeit die Konzerne abgreifen.


    Du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass das erreicht werden kann, wenn Menschen sich Aktien von Stromkonzernen kaufen...

  • Um so einen Quatsch geht es nicht. Es geht um direkte Bürgerbeteiligung, um kommunale Bürgerwindkraft und PV. Genau das, was wir brauchen, weil es die Akzeptanz vor Ort massiv erhöht, auch Menschen mit geringen Einkünften Beteiligung bietet und ihnen sichere und stabile Renditen sichert, die derzeit die Konzerne abgreifen.


    Du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass das erreicht werden kann, wenn Menschen sich Aktien von Stromkonzernen kaufen...

    Ich habe ja nichts grundsätzlich gegen die Idee, aber was meinst du genau mit staatlich kontrolliert? Das passt mit dem genossenschaftlichen Ansatz kaum zusammen. Ich denke auch, dass es die Akzeptanz erhöhen kann, gerade weil derzeit oft nur die Landbesitzer profitieren. Allerdings sehe ich es kritisch dass dann nur Bürger in Windkraftvorranggebieten profitieren würden oder willst du das Modell öffnen für Nichtanwohner?


    Außerdem sind breitere Anlagen m.E. risikoärmer als dein Ansatz, der ja erstmal nur den Betrieb von ein paar Anlagen beträfe oder?

  • Du mußt ja für Erträge aus Renten eine staatliche Kontrolle haben, die dafür sorgt, dass auch Erträge fließen. Und natürlich geht es nicht um Privilegierung für diejenigen, die in Gebieten wohnen, in denen auch Windkraft errichtet werden kann (Bei PV besteht das Problem ja eher nicht).


    Aber da es sowieso nicht kommt, ist die konkrete Ausgestaltung ja uninteressant.

  • Mich überzeugt die Aktienrente nicht. Die nachfolgende Einschätzung von Stephan Kaufmann trifft aus meiner Sicht den Punkt:


    Es ist das Plädoyer, inmitten aller Unwägbarkeiten auf den Geschäftssinn von Investoren zu vertrauen, auf Arbeitgeber, Börsianer, Immobilienkonzerne, und ihren Kalkulationen das eigene Wohlergehen anzuvertrauen. Damit werden aus den Ansprüchen der Menschen bloße Hoffnungen und aus ihren Anrechten – werden Chancen.


    https://www.deutschlandfunkkultur.de/aktienrente-100.html

  • Scholz will ja einen Corona-Stab bilden.

    Er sollte noch weiter gehen und bis zum "Ende der Pandemie" selbst das Gesundheitsressort übernehmen.

    Analog zum Verteidigungsfall sozusagen.
    Jeder Minister ist nur ein potentielles Bauernopfer.

  • Die Erweiterung davon wäre aus meiner Sicht ein „Pandemie-Stab“, fände ich nun nach den Erfahrungen der letzten Monate sehr angebracht. Es geht mir auch mitunter um deutlich bessere strategische Ausrichtung, so dass man nicht mehr so kalt erwischt wird wie das bei Corona der Fall war.

  • Warum beschwert sich keiner von euch über das Posten Geschacher der Grünen? Özdemir statt Hofreiter, usw... Müssen genug Frauen, Linke und Menschen mit Migrationshintergrund sein. Find ich gut dass die Presse das so klar benennt, dann kann sich jeder eine Meinung dazu bilden.

  • Warum sollte man sich darüber beschweren? "Postengeschacher" ist in allen Parteien üblich um alle Gruppen innerhalb dieser zufrieden zu stellen.

    Nichts worüber man sich aufregen müsste.

  • Ich finde auch. Im Vergleich dazu, dass sie den Planeten durch Bahnzerschlagung retten wollen und jetzt erstmal Dienstmädchen für den Mittelstand einführen, ist das geschenkt.

  • Warum sollte man sich darüber beschweren? "Postengeschacher" ist in allen Parteien üblich um alle Gruppen innerhalb dieser zufrieden zu stellen.

    Nichts worüber man sich aufregen müsste.

    Eigentlich schon, aber wir wissen ja, dass es leider anders nicht funktioniert.


    Und dann wird halt ein Bankkaufmann Gesundheitsminister und ein Sozialpädagoge Landwirtschaftsminister :ahnungslos:

  • Weil immer von neuem Aufbruch geredet wurde, in anderen Parteien das besser klappt und wenn sich sogar schon die Presse darüber beklagt...über die Bahnzerschlagung jedenfalls nicht so sehr. Was für Dienstmädchen meinst du?

  • Bahnzerschlagung ist aber auch übelstes Framing. Geplant ist, die Bahninfrastruktur aus einer gewinnorientierten Aktiengesellschaft herauszulösen und in eine gemeinnützige Stiftung in staatlichen Besitz einzubringen.

    Allen, ausser den Bonzen im DB-Tower gefällt das.

  • Was mich nervt dass die Baerbock von allen Seiten schon so niedergemacht wird, als würden sich jetzt alle kaputt lachen wenn sie ankommt. Selbst der Fleischhauer im Presseclub heute ist davon irritiert und findet ihre Besetzung als Außenministerin gut, ich auch.

  • ...Was für Dienstmädchen meinst du?

    Dreht sich wohl darum, daß der Staat Gutscheine?/Zuschüsse? locker macht für Haushaltshilfen, falls man sie legal beschäftigt. Also Putzfrau, Fensterputzer, Babysitter nicht mehr schwarz sondern mit allem Schnickschnack wie Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern. Die typischen Grünwähler würde es freuen, ob aber genügend "Dienstmädchen" legale Einkünfte haben wollen bezweifele ich einfach. (beides natürlich krasse Vorurteile von mir)

  • Eigentlich schon, aber wir wissen ja, dass es leider anders nicht funktioniert.


    Und dann wird halt ein Bankkaufmann Gesundheitsminister und ein Sozialpädagoge Landwirtschaftsminister :ahnungslos:


    Ich finde man überschätzt die Macht/"Wichtigkeit" der obersten Leitung eines Ministeriums immer. Wichtig ist dass diese Person in der Lage ist, den Laden zu managen, die richtigen Leute an die richtige Stelle zu setzen. Und für diese Qualifikation muss ein Finanminister kein Banker sein oder eine Verteidigungsministerin vorher keine Karriere als Soldatin gemacht haben. Gerade dieses "Fachfremde" ist mMn. wichtg damit sich in Ministerien kein Eigenleben entwickelt.

    Aber wenn einen das wirklich interessiert, ist es viel wichtiger auf die Staatsekretär:innen und die Referats-/Abteilungsleiter:innen in den jeweiligen Ministerien zu achten und was die so gemacht haben, am Ende wird da die Arbeit gemacht oder auch nicht.


    Infrastruktur "rauslösen" -- was heißt das für den Zugbetrieb?


    Naja, die Bahn könnte sich zumindest schonmal nicht mehr Konkurrenz vom Hals halten indem sie horrende Streckennutzungsgebühren verlangt.